Hoffnung

Hiobs Frage beantwortet

Wenn ein Mann stirbt, wird er wieder leben? (Hiob 14:14)Kein Thema ist von größerer allgemeiner Bedeutung als das, das in dieser eindringlichen Frage Hiobs zum Ausdruck kommt. Unter normalen Umständen möchte niemand sterben, doch allen ist bewusst, dass, soweit die Menschheit dies vorhersehen kann, der Tod jedes einzelnen Menschen zu erwarten ist. Daher lautet die Frage, die alle im Herzen tragen und die vielen auf den Lippen liegt: Gibt es ein Leben nach dem Tod oder nicht?Im Laufe der Jahrhunderte haben die Menschen in ihrer Trauer über den Tod ihrer Angehörigen und in der Gewissheit, dass auch sie selbst dem großen Feind, dem Tod, schließlich erliegen werden, alle möglichen Philosophien entwickelt, um ihre Ängste zu besänftigen und die Realität dessen zu leugnen, was so tragisch real ist. Sie haben den Glauben angenommen, dass der Tod nicht das ist, was er zu sein scheint; dass er ein Mittel ist, durch das

Die Versammlung zu Thessalonich

„Unablässig vor unserem Gott und Vater an euer Werk des Glaubens gedenken und die Bemühung der Liebe und das Ausharren [in] der Hoffnung auf unsern Herrn Jesus Christus.“

1. Thessalonicher 1:3

In der Juli/August Ausgabe des Tagesanbruches haben wir in diesem Jahr einige der Ermahnungen des Apostels Paulus an die Versammlung in Korinth näher betrachtet. Er hatte diese Versammlung in der Provinz Achaia, einem Teil des heutigen Griechenlands, während des letzten Teils seiner zweiten Missionsreise gegründet. Zuvor hatte Paulus auf der gleichen Reise in der Provinz Mazedonien, etwa 320 km nördlich von Korinth, Versammlungen gegründet. Sie gehörten zu den ersten christlichen Versammlungen auf dem europäischen Kontinent. Eine davon war eine Gruppe, die in Thessalonich gegründet wurde. (Apostelgeschichte 18:1-18; 17:1-9)

Unser einleitender Text weist darauf hin, dass diejenigen, die die Versammlung in Thessalonich bildeten, reich an Glauben, Liebe und Hoffnung waren. Ihr Glaube wirkte, ihre Liebe arbeitete, und ihre Hoffnung befähigte sie, geduldig auf die Wiederkunft ihres Herrn zu warten. Dann werden alle kostbaren Verheißungen, die ihren Anteil an seinem Reich betreffen, erfüllt werden. Weil diese drei christlichen Gnadengaben im Leben der Geschwister in Thessalonich so schön miteinander harmonierten und offenkundig waren, konnte der Apostel Paulus ihnen in solch einer lobenden Art und Weise schreiben.

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Die Verheißung der Erlösung

„Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: (…) ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

1. Mose 3:14,15

Der Mensch, das höchste aller irdischen Geschöpfe Gottes und ausgestattet mit Fähigkeiten, die das Bild des Schöpfers widerspiegeln, hat verfehlt, die einfache Prüfung des Gehorsams, der er unterworfen wurde, zu bestehen. Er hatte das Gesetz Gottes übertreten und muss nun sterben: „Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ (1. Mose 3:19) Von da an haben alle Nachkommen Adams seine Strafe zum Tode geerbt. Alle werden unvollkommen geboren und sind nicht in der Lage, den Verheerungen der Krankheit zu widerstehen. Alle sterben schließlich, denn „der Lohn der Sünde ist der Tod.“ (Römer 6:23)

Dennoch liebte Gott seine fehlgeleiteten menschlichen Kinder. Auch wenn es notwendig war, Adam und Eva zum Tode zu verurteilen, gab er einen Hinweis darauf, dass eine Möglichkeit zur Erlösung von der Strafe vorgesehen sei. Diese Verheißung der Erlösung ist eindeutig in der Aussage gegenüber der „Schlange“ enthalten, dass der „Same“ der Frau ihr den Kopf zermalmen werde. Selbst diese schwer verständliche Zusicherung schien unseren ersten Eltern ein gewisses Maß an Hoffnung zu geben, dass der Schöpfer ihre Not beheben werde. Denn als Seth geboren wurde, sagte Eva: „Gott (…) hat mir einen anderen Samen gesetzt anstelle Abels, weil Kain ihn erschlagen hat.“ (1. Mose 4:25)

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Harmagedon – dann Weltfrieden

„Und er versammelte sie an einen Ort, der auf hebräisch Harmagedon heißt.”

Offenbarung 16:16

Sowie der internationale Kampf der Ideologien an Heftigkeit zunimmt und die Philosophen der Welt nach einer Begriffsbestimmung suchen, um damit die Bedeutung der vor sich gehenden Ereignisse zu erklären, wird häufig das Wort Harmagedon gebraucht, jedoch selten versucht, seine Bedeutung zu erläutern. Vielleicht kennen die Verfasser im allgemeinen seine Bedeutung nicht und wissen nur, daß es einen großen Kampf bedeutet; darum gebrauchen sie es, um etwas zu beschreiben, was sie nicht verstehen. Wahrscheinlich haben aber doch die meisten Menschen eine unbestimmte Ahnung, daß das Wort Harmagedon auf einen mächtigen Kampf anzuwenden ist, bei dem Gott irgendwie beteiligt ist.

Harmagedon ist ein biblischer Ausdruck und wird im letzten Buch der Bibel in Verbindung mit dem gebraucht, was als „der Krieg des großen Tages Gottes, des Allmächtigen”, beschrieben wird. – Offenbarung 16:14 Die Offenbarung ist ein Buch der Symbole, worin ein jahrhundertelanger Kampf zwischen Wahrheit und Irrtum, Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Christo und dem Antichrist dargestellt wird. In diesem Schaubild werden einerseits solche Sinnbilder wie „Tier”, „Drache”, „falscher Prophet”, „Babylon”, „Hure”, „unreine Geister”, „Frösche”, usw. gebraucht, andererseits Sinnbilder wie „Lamm”, „Braut”, „heilige Stadt” und andere. „Harmagedon” ist auch ein solches Sinnbild dieses Buches und steht in Verbindung mit der großen und letzten Phase eines Kampfes, mit dem das gegenwärtige Zeitalter zu Ende geht, wenn das Königreich Christi siegreich ersteht und allgemeinen immerwährenden Frieden herbeiführt.

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