Fluch

Die Verheißung der Erlösung

„Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: (…) ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.“

1. Mose 3:14,15

Der Mensch, das höchste aller irdischen Geschöpfe Gottes und ausgestattet mit Fähigkeiten, die das Bild des Schöpfers widerspiegeln, hat verfehlt, die einfache Prüfung des Gehorsams, der er unterworfen wurde, zu bestehen. Er hatte das Gesetz Gottes übertreten und muss nun sterben: „Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren.“ (1. Mose 3:19) Von da an haben alle Nachkommen Adams seine Strafe zum Tode geerbt. Alle werden unvollkommen geboren und sind nicht in der Lage, den Verheerungen der Krankheit zu widerstehen. Alle sterben schließlich, denn „der Lohn der Sünde ist der Tod.“ (Römer 6:23)

Dennoch liebte Gott seine fehlgeleiteten menschlichen Kinder. Auch wenn es notwendig war, Adam und Eva zum Tode zu verurteilen, gab er einen Hinweis darauf, dass eine Möglichkeit zur Erlösung von der Strafe vorgesehen sei. Diese Verheißung der Erlösung ist eindeutig in der Aussage gegenüber der „Schlange“ enthalten, dass der „Same“ der Frau ihr den Kopf zermalmen werde. Selbst diese schwer verständliche Zusicherung schien unseren ersten Eltern ein gewisses Maß an Hoffnung zu geben, dass der Schöpfer ihre Not beheben werde. Denn als Seth geboren wurde, sagte Eva: „Gott (…) hat mir einen anderen Samen gesetzt anstelle Abels, weil Kain ihn erschlagen hat.“ (1. Mose 4:25)

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In die Wüste getrieben

Markus 1:9 – 11 und Matthäus 4:1 – 11

„Denn worin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, vermag er denen zu helfen, die versucht wurden.”

Hebräer 2:11

Unsere heutige Betrachtung ist eine höchst interessante. Sie weist auf die Zeit hin, da Jesus das Alter von 30 Jahren erreichte und sich folglich Gott als das Sündopfer der Welt ohne Fehl darstellen durfte. Der Apostel Paulus zitierte die Worte des Propheten als auf ihn anwendbar: „Siehe, ich komme, um deinen Willen, oh Gott, zu tun”, wie es in der Rolle des Buches von mir geschrieben steht. Ich stelle mich jetzt dar, um das Gegenbild, der Erfüller jeder Weissagung zu werden, welche die göttliche Weisheit hat berichten lassen, und das Gegenbild von jedem Teil des Gesetzes, der sich auf mich bezieht.

Dort wurde der Erlöser das gegenbildliche Passahlamm, der gegenbildliche Stier des Sündopfers vom Versöhnungstage. Dort gab er sein Leben hin, um des Vaters Willen zu tun; dort starb er als der Mensch Jesus; dort wurde er als der gegenbildliche Stier getötet; Dort wurde er vom Heiligen Geist gezeugt, und wurde der gegenbildliche Priester – der Opferer. Während der folgenden dreieinhalb Jahre seines Amtes führte er diese Weihung aus und vollendete sie auf Golgatha, als er rief: „Es ist vollbracht!”

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