2014

Frage Q512:1

Frage von 1909 zu Apostelgeschichte 17:28: „Denn in ihm leben und weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: Denn wir sind auch sein Geschlecht.” Was bedeuten die Worte: „Wir sind auch sein Geschlecht”? Antwort: „Der Apostel richtete seine Worte an die heidnische Bevölkerung von Athen, die dem unbekannten Gott einen Altar errichtet hatten, und der Apostel wünschte entlang der Linie ihres Aberglaubens zu ihnen zu sprechen. Wenn wir miteinander reden, ist es gut, zu versuchen, sich mit diesen Worten weitgehend übereinstimmend zu verhalten. Mach deinen Gesprächspartner nicht nieder und mach ihn nicht schlecht. Sehr viele von des Herrn Volk, die die besten Absichten haben, erregen den Widerspruch derjenigen, mit denen sie reden, und schaden auf diese Weise sowohl der Wahrheit als auch sich selbst. Der Herr hat uns nicht zu kämpfen ausgesandt. Wenn es gilt, irgendjemanden zu bekämpfen, dann uns selbst. Ihr erinnert euch an den (mehr …)

Ein beängstigender Mangel im täglichen Leben

„Werdet rechtschaffen nüchtern und sündigt nicht! Denn manche sind in Unwissenheit über Gott; zur Beschämung sage ich es.” – 1. Korinther 15:34 Diese Ermahnung richtet sich nicht an die Welt der Sünder, sondern wie alle Schreiben der Apostel an Christen. Wenn wir den Leittext ein wenig anders übersetzen, so mag er den Gedanken des Apostels besser darlegen. Zum Beispiel: „Werdet nüchtern zu einer angemessenen Wertschätzung der Gerechtigkeit. Sündigt nicht gegen die Gerechtigkeit in eurem Leben, denn einige haben keine Erkenntnis Gottes bezüglich der Gerechtigkeit, den Prinzipien der Rechtschaffenheit. Und dies sage ich zu eurer Schande.” Wir, die in der Schule Christi sind, bemerken, dass der Herr uns belehrt und auf ein großes zukünftiges Werk vorbereitet. Entsprechend der Bibel ist das Werk der Kirche, während des kommenden Zeitalters, Könige, Priester und Richter zu sein, Gottes Repräsentanten in dem Messianischen Königreich. Als Könige werden sie mit unserem Herrn an der Herrschaft über (mehr …)

Eifern mit „Gottes Eifersucht”

Kain und Abel bringen dem Herrn Opfer dar, und der Ewige nimmt das Opfer Abels an, während Er das Opfer Kains verwirft. Kain ergrimmt und fühlt sich seinem Bruder gegenüber zurückgesetzt. Gedanken des Neides und der Eifersucht finden Einlass in sein Herz, und beginnen ihn zu beherrschen. Er verliert die Kontrolle über seine Gefühle, und in einem leidenschaftlichen Moment erschlägt er seinen Bruder. Dies ist die erste Bluttat in der Menschheitsgeschichte, die aus unbezähmbarer Eifersucht erfolgte, und die zudem unter Brüdern geschah, und es sollen ihr in der Menschheitsgeschichte noch viele weitere nach dem gleichen Motiv folgen. Wenn wir die Jahrtausende zurückverfolgen, so werden wir die Feststellung machen können, dass Neid und Eifersucht die Geschicke der Menschheit weitgehend beeinflusst haben. Eifersucht ist eine oft krankhaft leidenschaftliche Gemütsäußerung, die Herzen und Gedanken der Menschen vergiften kann, wenn das Gefühl der Zurücksetzung gegenüber anderen entsteht. Eifersucht im Herzen, in Gedanken und Worten, (mehr …)

Mit Hoffnung leben

„Denn Gott hat uns nicht zum Zorn bestimmt, sondern zum Erlangen des Heils durch unseren Herrn Jesus Christus.” – 1. Thessalonicher 5:9 Die Schriften sagen uns, dass wir von unserem Herrn Jesus erkauft wurden und folglich von Glauben und Hoffnung erfüllt sein sollten. Der Apostel Paulus sagt uns, dass wir „nicht uns selbst gehören”. – 1. Korinther 6:19 Wir gehören Christus, wie weiter durch die Worte gezeigt wird: „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.” – Kolosser 1:27 Wenn Christus in uns ist, und wir wahrhaft ihm und unserem Himmlischen Vater zu dienen und zu gefallen suchen, dann sollten wir unser Licht leuchten lassen, so dass unser Wandel mit Christus von anderen bemerkt werden kann. Es sollte unser Ziel sein, dass „sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen”. – Matthäus 5:16 Der völlige Wunsch unserer Herzen und Gedanken, welcher ein lebendiger Teil unserer (mehr …)