Lichtstrahlen

Die Freiheit der Kinder Gottes

„Die Schöpfung selbst wird von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.“ (Römer 8:21)Eines der herausragenden Merkmale der letzten Jahrhunderte war der nahezu universelle Ruf nach „Freiheit“ auf der ganzen Welt. Dieser Drang nach Freiheit hat seine frühen Wurzeln in der Verbreitung von Wissen. Dies wurde durch die Erfindung der Druckerpresse vor fast sechs Jahrhunderten ermöglicht. Als die Bevölkerungsmassen allmählich aufgeklärt wurden, waren sie nicht länger bereit, in Knechtschaft unter Herrschern zu bleiben, seien diese wirtschaftlicher, erblicher oder kirchlicher Art. Diese Entwicklung hin zur Freiheit beschleunigte sich, als die frühen Reformatoren begannen, gegen das Staatskirchen-System zu protestieren und sich von den einengenden Vorgaben seiner Verordnungen zu lösen.Das war erst der Anfang. Der Aufstieg Amerikas und die Einwanderung von Männern und Frauen, in deren Herzen die Flamme der Freiheit zu lodern begonnen hatte, schenkten Hoffnung und Mut. Sie stärkten die Verfechter der Freiheit überall.

Wie Gott Gebete erhört

Wie können wir sicher sein, dass Gott unsere Gebete erhört? Es reicht nicht aus, dass wir unseren Glauben an das Gebet bekräftigen. Tausende von Müttern beispielsweise haben an das Gebet geglaubt und Gott gebeten, ihre Söhne auf dem Schlachtfeld zu beschützen, nur um dann die Nachricht zu erhalten, dass sie getötet worden sind. Auch erklärt die Bekräftigung unseres Glaubens an das Gebet nicht, warum eine ganze Nation, die um Frieden betet, oft in einen Strudel des Krieges gerät.

Andererseits gibt es Tausende, die eifrig bezeugen, dass Gott ihre Gebete für die Sicherheit ihrer Kinder erhört hat. Weitere Tausende werden bezeugen, auf welch wunderbare Weise Gott ihnen andere besondere Segnungen gewährt hat, um die sie gebeten hatten. Allein aufgrund der Erfahrung könnte es daher den Anschein haben, dass Gott die Gebete einiger erhört, die Gebete anderer jedoch nicht.

Dies steht jedoch nicht im Einklang mit dem, was uns die Heilige Schrift über Gott sagt. Die Bibel sagt, dass er „keine Person bevorzugt“. Es muss also einen guten Grund geben, warum Gott manche Gebete erhört und andere nicht. Wenn wir diesen Grund finden können, sollte dies dazu beitragen, den Glauben derer wiederherzustellen, deren Gebete scheinbar unerhört geblieben sind.

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Zu gelegener und ungelegener Zeit

„Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre!“ (2. Timotheus 4:2)

Der zweite Brief des Apostels Paulus an seinen geliebten Timotheus wurde während seiner Gefangenschaft in Rom geschrieben. Er sollte bald seinen geweihten Lauf im Tod beenden, und diese Worte gehören zu seinen letzten geschriebenen. Seine weise Ermahnung und sein Rat veranschaulichten viele Jahre Erfahrung und Entbehrung auf dem schmalen Pfad des Opferns und im Predigen der Wahrheit denen, die ein Ohr hatten, um seine Botschaft zu hören. Seine Worte erhalten somit eine zusätzliche Bedeutung und Perspektive und verdienen unsere tiefgründige Überlegung, Meditation und unser Studium.

Der Apostel liebte seinen jüngeren Bruder Timotheus sehr und bezeichnete ihn sogar als Sohn. Als er diesen letzten Brief begann, öffnete Paulus ihm sein Herz und schrieb: „An Timotheus, [meinem] geliebten Kind: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, unserem Herrn! Ich danke Gott, dem ich von [meinen] Voreltern her mit reinem Gewissen diene, wie ich unablässig deiner gedenke in meinen Gebeten Nacht und Tag, voller Verlangen, dich zu sehen – eingedenk deiner Tränen –, um mit Freude erfüllt zu werden.“ (2. Timotheus 1:2-4) Es war nicht ungewöhnlich, dass Paulus Timotheus als Sohn ansprach. Das hatte er in seinem ersten Brief schon zweimal getan. (1. Timotheus 1:2,18)

Noch einmal sagte er in seinem zweiten Brief: „Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist; und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Menschen an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren! Nimm teil an den Leiden als ein guter Streiter Christi Jesu!“ (2. Timotheus 2:1-3)

Der Apostel hatte in einem Brief an die Kirche in Korinth auch von ihm als Sohn gesprochen. Er erklärte ihnen: „Um diesen Grund habe ich euch Timotheus gesandt, meinen geliebten und treuen Sohn im Herrn, der euch meine Wege in Christus lehren wird, wie ich sie überall lehre in jeder Versammlung.“ (1. Korinther 4:17)

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Das symbolische Brot und der symbolische Kelch

„Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.“ (1. Korinther 11:26)

Schon bald, Ende März 2026, werden sich Nachfolger Jesu auf der ganzen Welt in kleinen Gruppen versammeln, um erneut des Todestages ihres Meisters vor fast zweitausend Jahren zu gedenken. Dieses Gedächtnismahl wird ein einfacher Gottesdienst sein, bestehend aus zwei Symbolen, ungesäuertem Brot und der Frucht des Weinstocks, die für das von Jesus geleistete Loskauf-Opfer und dessen Segnungen für uns jetzt und zu gegebener Zeit für die gesamte Menschheit stehen. Die folgenden Ausführungen befassen sich mit der Bedeutung und Wichtigkeit dieser einfachen Symbole.

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