Verheißungen

Gottes Sichtweise auf Krieg und Gewalt

„Der Kriege beschwichtigt bis ans Ende der Erde, Bogen zerbricht und Speere zerschlägt, Wagen mit Feuer verbrennt.“ (Psalm 46:9)

Wir befinden uns nun mitten im 21. Jahrhundert. Die Weltlage verschlechtert sich rapide. Die Menschen, denen wir vertraut haben, die Dinge, die wir kennen und schätzen gelernt haben und sogar für selbstverständlich gehalten haben, verschwinden. Viele Menschen auf der Welt leben heute in einem ständigen Zustand der Angst. Wir sehen mit eigenen Augen, dass die Spannungen in der Welt so hoch sind wie nie zuvor. Konflikte, Kriege und Terroranschläge füllen derzeit unsere Schlagzeilen und Nachrichtenberichte. Die Welt befindet sich in einem Strudel, der viele Menschen um ihre Existenz fürchten lässt. Ein Kampf zwischen den vermeintlichen Mächten des Guten und des Bösen auf der Erde ist im Gange. Es wurde zu den Waffen gerufen, was dazu geführt hat, dass Gewalt mit Gewalt vergolten wird. Auf den Einzelnen wird großer Druck ausgeübt, sich um jeden Preis „dem Kampf anzuschließen“. Die Menschheit im Allgemeinen sucht keine Hilfe bei Gott, sondern verlässt sich auf ihre eigenen Methoden, um Frieden in die Welt zu bringen. In dieser Situation sieht sich das Kind Gottes mit vielen wichtigen Entscheidungen konfrontiert. Was lehrt die Heilige Schrift über Gewalt, Krieg und Töten? Wie kann die Heilige Schrift als Grundlage für die Ablehnung von Krieg und Gewalt herangezogen werden? Wir hoffen, dass die folgende Erörterung dem Leser Antworten auf diese wichtigen Fragen geben kann.

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Der Heilige Geist – Teil 7: Versiegelt durch den Heiligen Geist

„Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid auf den Tag der Erlösung hin!“ – Epheser 4:30

Da in unserem Text mit „versiegelt“ übersetzte griechische Wort bedeutet bewahrt und auch beglaubigt. In der Antike wurde ein Siegelring oder ein Stempel verwendet, um wichtige Dokumente zu versiegeln. Dies wird auch heute noch so gemacht. Ein Brief wird „versiegelt“, um seinen Inhalt geheim zu halten. Verträge werden „versiegelt“ oder beglaubigt, um die Erfüllung der Vereinbarungen zu garantieren.

In Epheser 1:13 und 14 spricht Paulus davon, dass die Gläubigen „versiegelt worden [sind] mit dem Heiligen Geist der Verheißung, welcher das Unterpfand unseres Erbes ist, zur Erlösung des erworbenen Besitzes.“ Die Gläubigen werden mit Heiligen Geist versiegelt als eine Art „Anzahlung“, die uns die endgültige Erlangung des vollen Erbteiles garantiert. Auch hier sind wir mit der Veranschaulichung vertraut, denn es ist immer noch üblich, im Geschäftsleben Anzahlungen zu leisten, um Vereinbarungen zu sichern und zu bestätigen, bis sie vollständig erfüllt sind. In Römer 8:23 wird diese „Anzahlung“, dieses „Unterpfand“, als die „Erstlinge des Geistes“ bezeichnet.

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Aus Bethlehem

„Hat nicht die Schrift gesagt: Aus der Nachkommenschaft Davids und aus Bethlehem, dem Dorf, wo David war, kommt der Christus?“

Johannes 7:42

Unsere einleitende Bibelstelle wurde von den Menschen in den Tagen Jesu gesprochen, die seine großen Wunder gesehen und seine Lehren der Liebe, Güte und Hoffnung gehört hatten. Als sie erklärten, dass Christus, der Messias, aus Bethlehem kommen würde, erinnerten sie sich zweifellos an die prophetischen Worte Michas, der schrieb: „Du, Bethlehem Efrata, das du klein unter den Tausendschaften von Juda bist, aus dir wird mir [der] hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her.“ (Micha 5:1)

In der Tat wurde die größte Nachricht aller Zeiten als aus Bethlehem kommend verkündet. Diese Information war die hellste aller Botschaften in der dunklen Nacht der Sünde und des Todes dieser Welt. Es war die Ankündigung der Geburt Jesu. Kein anderes Ereignis hat den Lauf der Welt so verändert und so vielen Menschen einen Lichtstrahl der Hoffnung für die Zukunft gegeben. Für die Nachfolger Jesu war es eine Hoffnung, die sie auf ihrem christlichen Weg getröstet und gestützt hat.

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