Weg

Die edlen Beröer

„Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf, indem sie täglich die Schriften untersuchten, ob dies sich so verhielte. Viele nun von ihnen glaubten, und von den griechischen vornehmen Frauen und Männern nicht wenige.“ (Apostelgeschichte 17:11,12)

Zu Beginn eines neuen Jahres ist es für alle wahrheitssuchenden Bibelforscher an der Zeit, sich daran zu erinnern, wie wichtig es ist, das Wort Gottes fleißig zu studieren. Die Bibel gilt allgemein als das bedeutendste Buch aller Zeiten. Ihre weit zurückreichende Geschichte reicht bis zum Beginn des wunderbaren Schöpfungswerks der Erde und ihrer endgültigen Vorbereitung als Heimat für Gottes irdische Schöpfung zurück. Auf ihren Seiten finden sich überwältigende Beweise für seine Bedeutung und Wichtigkeit für die Menschheit.

Seit Jahrhunderten wird es von unzähligen Menschen als das göttlich inspirierte Wort unseres liebenden Himmlischen Vaters, des allmächtigen Gottes des Universums, anerkannt. Die Lehren und gerechten Grundsätze der Bibel heben sie von allen anderen Büchern ab, und sie bleibt auch in unserer modernen Welt der Maßstab für die Wahrheit. Ihr Hauptthema, die Erlösung und die endgültige Befreiung der Menschheit von den Folgen der Sünde und des Todes, findet sich in ihren verschiedenen Büchern, die von vielen Autoren über viele Jahrhunderte hinweg geschrieben wurden.

Dies dient dazu, die göttlich inspirierte Harmonie und Absicht der Bibel zu betonen. Unsere Aufmerksamkeit wird somit auf die verschiedenen Prinzipien der Wahrheit gelenkt, in denen jeder inspirierte Schreiber mit denen harmoniert, die andere geschrieben haben, jedoch zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort. Das heilige Wort Gottes wird als Fackel der Zivilisation bezeichnet. Seine moralischen und ethischen Lehren haben die Menschen mehr als jedes andere Buch dazu bewegt, ein edleres Leben zu führen. Es ist eine nahezu unerschöpfliche Quelle inspirierender und Trost spendender Botschaften. Viele haben in Zeiten der Trauer Trost in der Bibel gefunden.

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Das Gleichnis vom Sämann

„Hört nun ihr das Gleichnis vom Sämann“ (Matthäus 13:18)

Während Jesu irdischen Dienstes lehrte er die Menschen „vieles in Gleichnissen“. (Markus 4:1,2) Ein Gleichnis ist eine fiktive Erzählung, die eine Moral oder Lektion lehrt. In einem Gleichnis ist das Gesagte nicht wörtlich zu nehmen. Die Redewendung „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ bedeutet, dass ein komplexer Gedanke oder eine Lektion oft effektiver durch ein Bild oder eine Illustration vermittelt werden kann. Ein Gleichnis ist im Wesentlichen ein Bild, das unter Verwendung alltäglicher Ideen oder Lebensgewohnheiten gemalt wird, die in der Zeit, in der es gegeben wurde, gebräuchlich waren. So vermittelt ein Gleichnis eine sehr anschauliche Lektion, an die sich die Zuhörer leicht erinnern können. Das Gleichnis vom Sämann ist eines der wenigen Gleichnisse, auf die Jesus eine Erklärung folgen lässt. (Matthäus 13:3-23; Markus 4:3-20; Lukas 8:4-15)

Das Gleichnis beginnt: „Siehe, der Sämann ging aus, um zu säen.“ (Matthäus 13:3) In früheren Zeiten wurde die Saat ausgestreut, indem man die Samen in einem Beutel oder einer Schürze trug. Dies nannte man Aussaat des Samens. Jesus erklärte, dass der Same „das Wort vom Reich“, „das Wort Gottes“, darstellt. (Matthäus 13:19; Lukas 8:11) In diesem Gleichnis geht es also um die Botschaft vom Reich Gottes, die durch einen Sämann im ganzen Land verkündet wird. Obwohl Jesus nicht sagte, wen der Sämann in diesem Gleichnis darstellte, erwartete er von seinen Jüngern, dass sie verstanden, dass er derjenige war, der das Wort vom Reich Gottes verkündete. Aus diesem Grund heißt es weiter oben: „Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen.“ (Matthäus 4:17) In diesem Gleichnis wissen wir, dass der Same gut ist und der Sämann treu ist. Doch die Art des Bodens oder der Erde, auf den die Saat fällt, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg der Ernte.

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Das Blut der Besprengung des Passah

„[…] und sieht er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten […] so wird Jahwe […] dem Verderber nicht erlauben, in eure Häuser zu kommen, um euch zu schlagen.”

2. Mose 12:23

Zur Zeit des Gedächtnismahls richtet sich das Interesse von Christen besonders auf das Schlachten des Lamms, das dem Passahfest vorausging. Das Passahlamm wurde am 14. Tag des Monats Nisan geschlachtet. Das Gedächtnismahl findet statt zur Erinnerung an den Tod des gegenbildlichen Passahlamms. Wir bedauern sehr, daß Millionen von Christen und Juden in Zeremonien und nur der Form halber dieses ganz besondere Ereignis der Geschichte begehen, und daß nur wenige aus den Religionsgemeinschaften die wahre Bedeutung der Feier erkennen.

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Wie sind wir geheiligt?

„Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung.“ – 1. Thessalonicher 4:3 Die Worte unserer Schriftstelle betreffen wie alle Briefe der Apostel nur die Heiligen Gottes. Hinsichtlich Seines Volkes ist dies Gottes Wille, Wunsch und Plan – seine Heiligung, seine völlige Absonderung von der Welt zu Ihm und Seinem Dienst. Es ist nicht Gottes Wille in dem Sinn, daß Er bestimmt hat, daß bestimmte Menschen geheiligt werden sollen, sondern es ist Sein Wille, daß es solch eine Klasse geben soll, und es liegt an einem jeden der Berufenen, ob er zu dieser Klasse gehört oder nicht. Gott hat ein großes Werk durchzuführen und hat daher einen sehr triftigen Grund zur Herauswahl einer solchen Klasse. Wenn wir nach Vollendung ihrer Zahl zu ihr gehören möchten, müssen wir unsere Berufung und Erwählung festmachen durch die völlige Einhaltung der Vertragsbedingungen des Rufes, und dies sogar bis in den Tod. Wir sollten im Sinn behalten, (mehr …)