Treue

Die Verantwortung der Verwalter

„Dafür halte man uns: für Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes.“
(1. Korinther 4:1)

In unserem Eingangstext lenkt der Apostel Paulus unsere Aufmerksamkeit auf die wichtige Verantwortung, die Gottes Volk hat, wenn es anderen die herrliche Botschaft des Evangeliums verkündet. In diesem Text ist das Wort „Diener“ die Übersetzung eines griechischen Wortes, das „Untergebener“ bedeutet. Diese Diener werden als des „Christus“ seiend beschrieben, das heißt, sie sind Christus untertan. Paulus fügt eine zweite Verantwortung hinzu, die das Volk des Herrn hat, indem er das Wort „Verwalter“ verwendet, das im griechischen Text jemanden bezeichnet, der als dienender  Verwalter eines Haushalts eingesetzt ist. Paulus betont, dass Gottes Volk als Verwalter eine Verantwortung für „die Geheimnisse Gottes“ hat. Im Vers, der auf unsere einleitende Schriftstelle folgt, unterstreicht Paulus die Bedeutung dieser christlichen Verantwortung, indem er sagt: „Übrigens sucht man hier an den Verwaltern, dass einer treu befunden wird.“ (1. Korinther 4:2)

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Eines Sinnes sein – in Christus

„Wenn es nun irgendeine Ermunterung in Christus (gibt), wenn irgendeinen Trost der Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft des Geistes, wenn irgendein herzliches (Mitleid) und Erbarmen, so erfüllt meine Freude, daß ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid.” – Philipper 2:1 und 2 Der Brief an die Philipper ist einer der Briefe, die der Apostel Paulus verfaßte, während er im Gefängnis in Rom war. Jahre später war er nach Philippi in Makedonien gegangen, nachdem er eine Vision von Gott empfangen hatte, von der er in Apostelgeschichte 16:9 – 12 berichtet. In seinem Brief an die Philipper drückt Paulus seine große Liebe für sie aus, aber er ermahnt sie auch, den Geist der Einheit zu bewahren – den Geist Christi – dem er Zeugnis gegeben hatte, als er bei ihnen war. Wir finden den Brennpunkt dieser Lektion im 2. Kapitel des Paulusbriefes, und unser Titel „Eines Geistes sein in (mehr …)

Heilung aller Leiden

„Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.” – Matthäus 8:2 – 17 Wenn auch unser großer Meister alle Arten von Krankheiten heilte, wäre es falsch anzunehmen, daß darin seine ganze Mission oder der wichtigste Teil seiner Aufgabe bestand. Er vollbrachte diese Heilungen im Hinblick auf drei Ziele: auf seine Botschaft aufmerksam zu machen eine Vorstellung von seinem großen zukünftigen Werk zu vermitteln, wenn er in seiner Herrschermacht alle Gebrechen heilen wird und die Menschheit aus dem Zustand von Sünde und Tod aufrichten wird Prüfstein zu sein für seine Treue dem Weihegelübde gegenüber. Bei den vielen Heilungen, durch die er den Menschen diente, legte er beständig sein Leben nieder, so daß dieser vollkommene Mensch nach dreieinhalb Jahren Dienst seine Lebenskraft so erschöpft hatte, daß er das Kreuz nicht mehr tragen konnte. So hatte er sein großes Opfer teilweise schon erbracht, bevor er Golgatha erreichte, wo es vollendet wurde. Und (mehr …)