Verlag und Bibelstudien-Vereinigung e. V.

Eine Frage, die den „Sündenbock” betrifft

Lesedauer: 3 Minuten

Warum wurde am Versöhnungstag das Blut der Opfer als erstes für die Sünden des Priesters und seines Hauses oder die Familie der Leviten angewendet und als zweites für „die Sünden des ganzen Volkes”? Dann lesen wir von dem Bekennen der Übertretungen des Volkes auf das Haupt des Sündenbocks. Welche Sünden blieben übrig nach der Versöhnung mit dem Blut für alle?

Antwort:

„Wir erwidern, daß die gegenbildlichen Opfer des Versöhnungstages für die Sünden des ganzen Volkes, alle Adamische Schuld und Verurteilung für alle tilgt; und dies schließt alle erblichen Sünden und Mängel mit ein. Keine von diesen bleibt übrig, um über dem Haupt des Sündenbocks bekannt zu werden.

Aber es gibt andere Sünden, die zum Teil willentlich gegen ein bestimmtes Maß von Licht und Erkenntnis begangen wurden. Es handelt sich dabei um keine Adamischen Sünden, und sie sind auch nicht vom Sündopfer bedeckt. Es sind diese Sünden und Übertretungen, die so dargestellt werden, daß sie der Sündenbock-Klasse auferlegt sind – der „Großen Schar”. Im Gegenbild, das in Kürze in Erscheinung treten wird, wird der „Großen Schar” zugestanden werden, für einige der teilweise willentlich begangenen Sünden der Welt – besonders die „Babylons”, zu leiden.

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