Zeitschrift Tagesanbruch

„Was ich aber habe, das gebe ich Dir” – Apostelgeschichte 3:1-10

Meine Stärke und mein Gesang ist Jah, denn er ist mir zur Rettung geworden.

2. Mose 15:2

Wahrscheinlich hat sich die hier zugrundeliegende Begebenheit nicht lange nach Pfingsten ereignet. Dem Text in der Apostelgeschichte nach haben Petrus und Johannes den Tempel zur Gebetszeit um drei Uhr nachmittags aufgesucht. Die beiden waren nunmehr seit einigen Jahren mit dem Herrn zusammen und kannten einander gut. Beide waren vorher Jünger von Johannes dem Täufer, und davor waren sie beide Fischer. Unter den Zwölfen waren sie besonders bevorzugt: Sie waren mit dem Herrn auf dem Berg der Verklärung, im Garten Gethsemane gehörten sie zum engsten Kreis, usw. Wenngleich Petrus vermutlich der älteste der Jünger war und Johannes wohl der jüngste, und auch wenn ihre Veranlagungen in vieler Hinsicht recht verschieden waren, bestand offenbar ein starker Zug von Übereinstimmung zwischen ihnen. Sie liebten beide den Herrn von ganzem Herzen und hatten beide ein feuriges Temperament. Daher war es nur natürlich, daß diese beiden häufig gemeinsam auftraten, weil sie sich gut verstanden. Genauso wie es für die Stärkeren unter den Brüdern gut ist, manchmal mit Schwächeren zusammenzusein und sie zu unterstützen, ist es auch gut, daß verwandte Seelen miteinander und mit dem Herrn den Kontakt pflegen, wie es hier geschah.

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Gesetzmäßig kämpfen

Niemand, der Kriegsdienste tut, verwickelt sich in die Beschäftigungen des Lebens, auf daß er dem gefalle, der ihn angeworben hat. Wenn aber auch jemand kämpft, so wird er nicht gekrönt, er habe denn gesetz-mäßig gekämpft.

2. Timotheus 2:4 und 5

Wisset ihr nicht, daß die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber einer den Preis empfängt? Laufet also, auf daß ihr ihn erlanget. Jeder aber, der kämpft, ist enthaltsam in allem; jene freilich, auf daß sie eine vergängliche Krone empfangen, wir aber eine unvergängliche. Ich laufe daher also, nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe also, nicht wie einer, der die Luft schlägt, sondern ich zerschlage meinen Leib und führe ihn in Knechtschaft, auf daß ich nicht, nachdem ich andern gepredigt, selbst verwerflich werde.

1. Korinther 9:24-27

Diese ernsten Ermahnungen des treuen Apostels an die Leute aus den Nationen wurden durch seinen hervorragenden Lebenswandel völlig glaubhaft vor Augen geführt. Er stellte sich jeder Gefahr, wich nicht zurück vor Mühe oder Vorwurf oder Entbehrung, und er erduldete mutig und mit Freuden Härte und ertrug den Verlust aller zeitlichen Güter, um Christus zu gewinnen und sein Wohlgefallen zu bekommen. Wenn wir auf solch einen Wandel schauen und die für seinen Lauf nötige Standhaftigkeit und Charakterstärke betrachten, schließen wir richtig daraus, daß wir, nur wenn wir im gleicher Weise mit der Hilfe der göttlichen Gnade ausgerüstet werden, bis zum Ende ausharren können.

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Die Bundeslade kommt nach Jerusalem

„HERR der Heerscharen! Glückselig ist der Mensch, der auf dich vertraut.”Psalm 84:12 Die besondere Lehre des Ereignisses dieser Lektion ist die Ehrfurcht vor dem Herrn. „Heilig und furchtbar ist sein Name” und „denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht”. „Gott ist gefürchtet im Kreis der Heiligen, groß ist er und furchtbar über alle, die rings um ihn her sind.” Als Gott dem Mose im brennenden Busch erschien, um mit ihm zu reden, befahl Er ihm und sagte: „Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiliger Boden.” So war es auch, als Er auf dem Berg Sinai angesichts des ganzen Volkes Israel erschien umgeben von einer schweren Wolke, daß es große Kundgebungen ehrfurchtgebietender Feierlichkeit gab und besondere Einschränkungen gegen jede respektlose Vertrautheit. Israel wurde auch besonders befohlen Seinem Gesetz und Seinem Heiligtum Ehrfurcht zu erweisen. – Psalm (mehr …)

„Wir werden es gewißlich überwältigen” (4. Mose 13:26 – 14:10)

Glückselig der Mann, der Jahwe zu seiner Zuversicht macht.”

Psalm 40:4

Nachdem Israel auf seinem Zug nach Kanaan wichtige Lehren in der Wüste erhalten und teilweise gelernt hatte, befand es sich nun in Kades Barnea an der Südgrenze des verheißenen Landes. Das Volk wollte Späher aussenden, um die Gegebenheiten in Palästina zu erkunden, bevor es weiter ging. – 5. Mose 1:22 Der Herr nahm diesen Vorsatz an und ließ Moses zwölf Männer auswählen, einen aus jedem Stamm, mit Ausnahme des Stammes Levi; Ephraim und Manasse zählten beide für Joseph. Diese Vorsichtsmaßnahme der Aussendung von Kundschaftern wurde vom Herrn nicht zurückgewiesen. Dennoch, ein Volk, das mehr als ein Jahr lang in all seinen Belangen bei Tag durch die Wolke und bei Nacht durch die Feuersäule geführt worden war, die ihren Weg, geeignete Orte und Lagerplätze, die Zeit ihres Aufenthalts bestimmt haben, ein Volk, das wundersam mit den Wachteln ernährt wurde und das beständig das Wunder des Mannas genoß und das die Niederlagen seiner Feinde durch göttliches Eingreifen erlebte, so lange Moses seine Hände erhoben hielt – dieses Volk hätte soviel Glauben an den Herrn beweisen sollen, um sich Seiner Führung beständig anzuvertrauen, wann und wohin auch immer Er sie führte, und auf Seine Fürsorge und Macht zu vertrauen.

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