Lichtstrahlen

Die Liebe neidet nicht

„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf.” – 1. Korinther 13:4 Wahre Liebe verkörpert das Prinzip der Selbstlosigkeit. Diese Liebe wird nicht von Emotionen beherrscht, obgleich diejenigen, deren Herzen von Liebe erfüllt und kontrolliert werden, leidenschaftlich dazu aufgewühlt werden, zum Wohl von anderen zu handeln. In der Tat wurde Gott durch Seine selbstlose Liebe dazu bewegt, Seinen Sohn zu geben, um der Erlöser und Erretter der Welt zu sein. Weil Liebe auf der Grundlage der Selbstlosigkeit besteht, kann sie nicht eifersüchtig auf andere sein, noch auf die guten Dinge, die sie besitzen. Paulus kennzeichnet die Liebe als wesentlich, als „Frucht des Geistes”, während er Neid als eines der „Werke des Fleisches” bezeichnet. – Galater 5:19 – 23 Er schreibt weiterhin in den Versen 25 und 26: „Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch (mehr …)

Die Löwengrube

Wir wollen eine Episode aus dem Leben Daniels betrachten, die aufregender ist, als jede Phantasiegeschichte. Sie betrifft die Löwengrube, die voller Lektionen für einen Christen ist. Zu der Zeit, in der von ihr die Rede ist, war Daniel schon ein alter Mann, nachdem man ihn im Alter von 14 Jahren gefangen nach Babylon gebracht hatte. Im Lauf der Jahre nahm er nach und nach hohe und wichtige Ämter ein. Wenn wir das Buch Daniel studieren, so können wir nicht umhin, Bewunderung für die Könige der alten Zeit zu empfinden. Was auch immer ihre anderen Fehler waren, bemerken wir ihre Bereitschaft Charakter und Leistung anzuerkennen und zu belohnen, wo immer sie diese vorfanden. Es zeigt sich deutlich, daß diese Einstellung modernen Herrschern fehlt. Nach dem Stand heutiger Einstellung gewertet, sind wir über Nebukadnezars unparteiische Behandlung seiner hebräischen Gefangenen erstaunt, daß er Daniel und seine Gefährten für eine besondere Erziehung und Förderung (mehr …)

Ein überzeugender Beweis der Auferstehung

„Sei nicht ungläubig, sondern gläubig!” – Johannes 20:27 Der Apostel Thomas ist bei keiner der Kundgebungen Jesu nach seiner Auferstehung anwesend gewesen. Thomas scheint eine ziemlich skeptische Meinung gehabt zu haben. Er hörte, wie die anderen Apostel darüber sprachen, was sie gesehen hatten, über die Kundgebungen, die stattgefunden hatten, und er fühlte, daß er solchen Beweisen, die die Auferstehung Jesu belegen sollten, keinen Glauben schenken konnte. Er dachte, daß seine Geschwister sich vielleicht hatten täuschen lassen. Thomas unterstellte seinen Mitjüngern nicht, daß sie ihn zu täuschen versuchten, sondern erklärte, daß er nicht an irgendein solches Zeugnis glauben konnte, es sei denn, daß er es selbst bekommen würde. Er sagte: „Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meine Finger in das Mal der Nägel lege, und lege meine Hand in seine Seite, so werde ich nicht glauben.” – Johannes 20:25 Seine Gedanken könnten in etwa diese (mehr …)

Gott trifft Vorbereitungen für die Ernte

„Was aber Zeiten und Zeitpunkte betrifft, Brüder, so habt ihr nicht nötig, daß euch geschrieben wird, denn ihr selbst wißt genau, daß der Tag des Herrn so kommt wie ein Dieb in der Nacht. Wenn sie sagen: Friede und Sicherheit! Dann kommt ein plötzliches Verderben über sie wie die Geburtswehen über die Schwangere; und sie werden nicht entfliehen. Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis, daß euch der Tag wie ein Dieb ergreife; denn ihr alle seid Söhne des Lichtes und Söhne des Tages.” – 1. Thessalonicher 5:1 – 5 Die allgemeine Richtung der menschlichen Gedanken wird durch Petrus ausgedrückt, der über die gegenwärtige Zeit voraussagt, was weltlich gesinnte Menschen sagen werden: „Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an.” Von der Welt ist nicht zu erwarten, daß sie den Plan Gottes kennt, aber das wahre Volk Gottes (mehr …)