Lichtstrahlen

Das Gebet, der lebendige Atem der Neuen Schöpfung

„Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis dafür, daß sie allezeit beten und nicht ermatten sollten.” – Lukas 18:1 In einem Gleichnis machte Jesus, „daß der Mensch allezeit beten und nicht ermatten soll”, zum Kern seiner Aussage. In diesem Gleichnis wird gezeigt, wie selbst ein ungerechter Richter auf Grund der Aufdringlichkeit einer Frau ihrer Bitte schließlich entsprach, obwohl er sich selbst wenig um die Angelegenheit kümmerte. In diesem Gleichnis verhielt sich die Frau mit ihrer Bitte um Gerechtigkeit aufdringlich gegenüber jenen, die ihr Unrecht zugefügt hatten. Es scheint so, als ob der Herr uns ein beharrliches Bedrängen im Gebet einschärfen wollte, indem er diese Darstellung benutzte, die zeigt, wie Sein Volk in ihren Gebeten fortfahren sollte; nicht in dem Sinn, daß sie allezeit beten und sich niemals von ihren Knien erheben oder nie irgendetwas anderes tun sollten, als zu beten, sondern daß sie ihre Gebete fortsetzen und darin nicht schwach (mehr …)

Von Jerusalem nach Emmaus: 12,3 km

Mit dem Titel „Von Jerusalem nach Emmaus: 12,3 km” nehmen wir Bezug auf das Zusammentreffen von Jesus und zwei Jüngern, die diesen Weg zurücklegten, was uns in Lukas 24:13 – 35 berichtet wird. Diese Begebenheit ereignet sich nach der Auferstehung unseres Herrn, und der Bericht wirft einige Fragen auf. Erinnern wir uns an die Geschehnisse: Jesus steht aus dem Grab auf, und am ersten Tag der Woche (gemäß Lukas 24:1) gehen Maria und Magdalena, Johanna, Maria und andere zum Grab, stellen fest, daß der Stein weggewälzt ist, gehen in die Grabhöhle und finden den Leichnam Jesu nicht. Da erscheinen ihnen zwei Engel in strahlenden Gewändern und sprechen den berühmten Satz: „Was suchet ihr den Lebendigen unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern ist auferstanden.” Diese zwei Engel erinnern sie an die Worte, die er in Galiläa gesagt hatte, daß er nämlich in Sünderhände überliefert und gekreuzigt werden müsse, und (mehr …)

Geistige Ausgewogenheit

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Zucht.” – 2. Timotheus 1:7 Weder Radikalismus noch Fanatismus sind Elemente eines wahren christlichen Charakters. Es ist nie nötig, fanatisch zu sein, um mit ganzem Herzen dem Herrn und Seinem Wort der Wahrheit geweiht zu sein. Der Apostel Paulus sagte, „eines aber (tue ich)”, aber dieses „eine” schloß alles ein, was der Wille Gottes für einen Christen beinhaltet. – Philipper 3:13 Der Nachfolger Christi mag nach der weltlichen Meinung einseitig erscheinen, wenn er genau auf alles achtet, was der Herr von ihm zu tun wünscht, und wie er sein soll, aber er erscheint nicht so von Gottes Standpunkt. Paulus war nicht radikal im Sinn eines Extremisten, weil er einer besonderen Richtlinie eines Christen nachstrebte. Er ging jedoch in seiner völligen Loyalität gegenüber Gott und Seinen Willen zu tun keinen Kompromiß ein. In (mehr …)

Das Hochzeitsfest (Matthäus 22:1-14)

„Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt!” – Lukas 13:34 Hier haben wir ein weiteres Gleichnis über das Reich Gottes vor uns. Es ist eine Lektion darüber, daß Gottes Verheißungen und Seine Vorsorge für Israel unter dem Gesetzesbund alle darauf gerichtet sind, die Israeliten zu rüsten und vorzubereiten, damit sie Gottes heiliges Volk werden, und besonders, damit beim Kommen Christi eine genügende Anzahl vorhanden ist, daß die auserwählte Kirche, die Miterben des Messias in seinem Reich, eine Braut, vorhanden ist. Das Gleichnis offenbart, daß nur wenige von ihnen aufrichtige und „wahre Israeliten” waren- zu wenige, um die Königreichsklasse zu bilden. Deshalb erging der Ruf des Evangelium-Zeitalters, durch den aus den Nationen eine ausreichende Anzahl untadelige Charaktere ausgewählt werden, um mit dem jüdischen (mehr …)