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„Wenn jemand mir nachkommen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach.” – Matthäus 16:24 Die Einladung unseres Herrn, alles aufzugeben und ihm nachzufolgen, spricht eine ganz andere Sprache als die üblichen, heute in seinem Namen ausgesprochenen Einladungen; der Grundgedanke, das innere Anliegen, ist ganz anders. Heute würde man eine Einladung „zu Jesus zu kommen” in etwa so ausdrücken: „Wir laden euch ein, wir dringen in euch, der ewigen Qual und dem Leiden zu entkommen und Jesus als euren Erretter anzunehmen. Die Alternativen sind ewiges Glück oder ewige Qual – ihr habt eigentlich keine Wahl, sondern müßt ihn annehmen.” Wie anders ist doch das Angebot des Herrn in diesem Text! Er sagt nichts darüber, daß es etwa keine Wahl gebe, und auch nichts über ein ewigdauerndes Elend für die Leute, die sich nicht für eine Jüngerstellung entscheiden. Seine Worte enthalten den Gedanken, daß es (mehr …)
Göttliche Vorherkenntnis ist eine der großen Lektionen, die Gott uns einprägen will. Gott möchte, daß wir wissen, daß jeder Zug Seines Plans vorherüberlegt und vorbereitet war vor Grundlegung der Welt. Er möchte, daß wir die Tatsache erkennen, daß Er alle Dinge nach dem Ratschluß Seines eigenen Willens bewirkt, in Übereinstimmung mit festgelegten Regeln und Prinzipien, die unveränderlich sind. Diese Lektion ist eines der Hauptziele, das der göttlichen Offenbarung diente; ein zweites Ziel ist die Segnung einer bestimmten Klasse, die in einer wohlwollenden Übereinstimmung mit Gott ist, indem Er ihnen im Voraus solch eine Information hinsichtlich der göttlichen Absichten gibt, die sie befähigen würde, sich darin zu erfreuen und mitzuwirken. Die Buchrolle in der Hand Gottes Eine wundervolle Wort-Bild Darstellung dieser göttlichen Vorherkenntnis und Anordnungen wird uns im 5. Kapitel der Offenbarung gegeben. Dort wird Jahwe, der Herrscher des Universums, bildlich auf einem Thron gezeigt mit einer beschriebenen Buchrolle in Seiner (mehr …)
„Wenn ihr aber durch den Geist die Handlungen des Leibes tötet, so werdet ihr leben. Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.” – Römer 8:13 und 14 Nur jene, die den rechten Geist, die rechte Hingabe und den rechten Willen besitzen oder die Einstellung dazu, können das göttliche Gesetz halten, und nur jene, die in vollkommenem Einklang mit Gott sind, werden als Söhne anerkannt werden. Die heiligen Engel sind Söhne Gottes auf der Ebene von Engeln, Cherubim sind Söhne Gottes auf ihrer Ebene des Daseins; und Christus und die Kirche in Herrlichkeit sind Söhne Gottes auf göttlicher Ebene. Alle diese sind Söhne Gottes, die jedoch auf verschiedenen Ebenen existieren. Sie werden alle durch den Geist Gottes beherrscht, und wenn sie jenen Geist nicht besitzen würden, könnten sie nicht als Söhne Gottes anerkannt werden; denn niemand kann das göttliche Gesetz halten, ausgenommen jene, die die (mehr …)
„Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überführtsein von Dingen, die man nicht sieht.” – Hebräer 11:1 Das Kapitel, das wir betrachten, ist eines der Meisterstücke Heiliger Schrift. Tatsächlich nimmt das ganze Buch an die Hebräer in der Bibel eine herausragende Stellung ein. Tatsächlich haben einige seine Urheberschaft in Frage gestellt, aber uns scheint es keinen Zweifel daran zu geben, daß es von Paulus geschrieben wurde. Es ist durchweg von seiner meisterhaften Logik, seiner Ehrfurcht und persönlichen Demut gekennzeichnet. Es gibt Einsicht in den göttlichen Plan der Zeitalter, die mit den anderen Briefen des Paulus völlig übereinstimmt und in dieser Beziehung alle anderen Schriften der Bibel weit übertrifft. Es ist von einigen festgestellt worden, daß sein Stil im Hebräerbrief erhabener ist, als der in einigen anderen Paulusbriefen, obgleich auch diese keiner gesunden Argumentation und Logik entbehren, doch in einem einfachen und väterlichen Stil für die allgemeinen (mehr …)