Lichtstrahlen

Das Unsichtbare anschauen

„Indem wir nicht das anschauen, was man sieht, sondern das, was man nicht sieht; denn das, was man sieht, ist zeitlich, das aber, was man nicht sieht, ewig.” – 2. Korinther 4:18 Unser Leittext offenbart uns die wichtige Wahrheit, daß wir mit den Augen des Glaubens Dinge Gottes sehen können, die uns sonst verborgen bleiben würden. Wenn unser Glaube schwach ist, so werden wir bemerken, daß wir an der einen oder anderen Sache festhalten, weil es sichtbare Unterstützung für unseren Glauben gibt – das heißt, Dinge, die mit dem natürlichen Augen gesehen werden können. Ein jeder, der von Gott gerufen wurde, muß ein bestimmtes Maß an Glauben haben, auf jenen Ruf mit einer völligen Weihung zu antworten, Seinen Willen zu tun. Sogar die Apostel erkannten, daß sie nicht ausreichend Glauben besaßen, denn sie baten: „Herr, vermehre unseren Glauben!” – Lukas 17:5 In gleicher Weise entdecken wir, daß unser Glaube wachsen (mehr …)

Davids Schuldbekenntnis und die Vergebung

„Schaffe mir, Gott, eine reines Herz, und erneuere in meinem Inneren einen festen Geist.” – Psalm 51.10 Wir freuen uns, über den nachstehenden Text die Überschrift „Davids Schuldbekenntnis und die Vergebung” schreiben zu können und ziehen dabei in Betracht, daß wir, wenn sich nicht das Gute, das in ihm war, mit Nachdruck behauptet hätte, hätten schreiben müssen „Davids unbereuter Fall und dessen schreckliche Wiedergutmachung”. Angesichts dieser hervorragenden Persönlichkeit in der jüdischen Geschichte haben wir nun den Fokus auf die edlen Charakterzüge gerichtet, die ihn als rechtschaffenen, gerechten, gottergebenen Mann ausweisen, als einen Mann mit ganz besonderen moralischen und intellektuellen Qualitäten, dem nach Gottes Maßstab und Wohlgefallen Ehre und Segen zukamen und die Auszeichnung, ein auserwähltes Werkzeug in Seinem Dienst zu sein. Doch trotz all seiner Vorzüge, seiner Weisheit, seiner Fertigkeiten, seines unbestechlichen Urteils und seiner Gottergebenheit erlag die arme gefallene Natur selbst dieses großen und hervorragenden Mannes den Versuchungen von (mehr …)

Eine Freude, die niemand von euch nimmt

„… ihr werdet traurig sein, aber eure Traurigkeit wird zur Freude werden…und eure Freude nimmt niemand von euch.” – Johannes 16:20 und 22 Die Worte unseres Leittextes wurden von Jesus an seine Jünger gerichtet, in der Nacht, bevor er am Kreuz starb. Er sagte ihnen, daß sie bald durch seine Hinwegnahme aus ihrer Mitte große Traurigkeit erfahren würden. Er sagte jedoch auch, daß ihre Traurigkeit schon bald danach in Freude umgewandelt werden würde. Diese Freude kam auf zwei Wegen. Zuerst mit seiner Auferstehung am „dritten Tag” und den verschiedenen Erscheinungen, in denen er sich den Jüngern in den vierzig folgenden Tagen zeigte, die „überzeugende Beweise” waren, daß er wieder lebte und sogar mit größerer Macht, als er sie kurz vor seinem Tod hatte. Dies war eine Quelle großer Freude für die Nachfolger Jesu, die ihre Weihung ihm gegenüber erneuerten. – Lukas 9:22, 24:45 und 46 und Apostelgeschichte 1:1 – 3 (mehr …)

Ich habe den HERRN stets vor Augen

„Ich habe den HERRN stets vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.” – Psalm 16:8 Dieser prophetische Psalm betrifft Jesus und beschreibt seinen Herzenszustand, während er als ein Mensch auf Erden wandelte, wie dies durch den Psalmisten David Jahrhunderte zuvor verkündet wurde: „Bewahre mich, Gott, denn ich berge mich bei dir!” – Psalm 16:1 Während seiner ersten Gegenwart erkannte unser Herr gut, daß er ohne Gottes Fürsorge, Leitung und Schutz den Fallen des Widerachers nicht widerstehen oder seine langersehnte Hoffnung erlangen könnte, ein Teil der Familie Gottes auf höchster Stufe der Existenz zu werden. Die Bibel drückt es in dieser Weise aus: „Ich habe zum HERRN gesagt: ‚Du bist mein Herr; es gibt kein Glück für mich außer dir.‘ An den Heiligen, die auf Erden sind, an den Herrlichen ist all mein Wohlgefallen.” – Psalm 16:2 und 3 Wir kennen diesen wunderschönen Psalm, weil der (mehr …)