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„Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt!” – Lukas 13:34 Hier haben wir ein weiteres Gleichnis über das Reich Gottes vor uns. Es ist eine Lektion darüber, daß Gottes Verheißungen und Seine Vorsorge für Israel unter dem Gesetzesbund alle darauf gerichtet sind, die Israeliten zu rüsten und vorzubereiten, damit sie Gottes heiliges Volk werden, und besonders, damit beim Kommen Christi eine genügende Anzahl vorhanden ist, daß die auserwählte Kirche, die Miterben des Messias in seinem Reich, eine Braut, vorhanden ist. Das Gleichnis offenbart, daß nur wenige von ihnen aufrichtige und „wahre Israeliten” waren- zu wenige, um die Königreichsklasse zu bilden. Deshalb erging der Ruf des Evangelium-Zeitalters, durch den aus den Nationen eine ausreichende Anzahl untadelige Charaktere ausgewählt werden, um mit dem jüdischen (mehr …)
„Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig; sie neidet nicht; die Liebe tut nicht groß, sie bläht sich nicht auf.” – 1. Korinther 13:4 Wahre Liebe verkörpert das Prinzip der Selbstlosigkeit. Diese Liebe wird nicht von Emotionen beherrscht, obgleich diejenigen, deren Herzen von Liebe erfüllt und kontrolliert werden, leidenschaftlich dazu aufgewühlt werden, zum Wohl von anderen zu handeln. In der Tat wurde Gott durch Seine selbstlose Liebe dazu bewegt, Seinen Sohn zu geben, um der Erlöser und Erretter der Welt zu sein. Weil Liebe auf der Grundlage der Selbstlosigkeit besteht, kann sie nicht eifersüchtig auf andere sein, noch auf die guten Dinge, die sie besitzen. Paulus kennzeichnet die Liebe als wesentlich, als „Frucht des Geistes”, während er Neid als eines der „Werke des Fleisches” bezeichnet. – Galater 5:19 – 23 Er schreibt weiterhin in den Versen 25 und 26: „Wenn wir durch den Geist leben, so lasst uns durch (mehr …)
Wir wollen eine Episode aus dem Leben Daniels betrachten, die aufregender ist, als jede Phantasiegeschichte. Sie betrifft die Löwengrube, die voller Lektionen für einen Christen ist. Zu der Zeit, in der von ihr die Rede ist, war Daniel schon ein alter Mann, nachdem man ihn im Alter von 14 Jahren gefangen nach Babylon gebracht hatte. Im Lauf der Jahre nahm er nach und nach hohe und wichtige Ämter ein. Wenn wir das Buch Daniel studieren, so können wir nicht umhin, Bewunderung für die Könige der alten Zeit zu empfinden. Was auch immer ihre anderen Fehler waren, bemerken wir ihre Bereitschaft Charakter und Leistung anzuerkennen und zu belohnen, wo immer sie diese vorfanden. Es zeigt sich deutlich, daß diese Einstellung modernen Herrschern fehlt. Nach dem Stand heutiger Einstellung gewertet, sind wir über Nebukadnezars unparteiische Behandlung seiner hebräischen Gefangenen erstaunt, daß er Daniel und seine Gefährten für eine besondere Erziehung und Förderung (mehr …)
„Sei nicht ungläubig, sondern gläubig!” – Johannes 20:27 Der Apostel Thomas ist bei keiner der Kundgebungen Jesu nach seiner Auferstehung anwesend gewesen. Thomas scheint eine ziemlich skeptische Meinung gehabt zu haben. Er hörte, wie die anderen Apostel darüber sprachen, was sie gesehen hatten, über die Kundgebungen, die stattgefunden hatten, und er fühlte, daß er solchen Beweisen, die die Auferstehung Jesu belegen sollten, keinen Glauben schenken konnte. Er dachte, daß seine Geschwister sich vielleicht hatten täuschen lassen. Thomas unterstellte seinen Mitjüngern nicht, daß sie ihn zu täuschen versuchten, sondern erklärte, daß er nicht an irgendein solches Zeugnis glauben konnte, es sei denn, daß er es selbst bekommen würde. Er sagte: „Wenn ich nicht in seinen Händen das Mal der Nägel sehe und meine Finger in das Mal der Nägel lege, und lege meine Hand in seine Seite, so werde ich nicht glauben.” – Johannes 20:25 Seine Gedanken könnten in etwa diese (mehr …)