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„Betet unablässig.”- 1. Thessalonicher 5:17 In den vier Evangelien des Neuen Testaments gibt es viele Stellen an denen berichtet wird, dass Jesus zu Seinem Himmlischen Vater betete. Es mag für einige erscheinen, dass Jesus seit seiner vormenschlichen Existenz als der Logos, der seit dem Anfang der Schöpfung bei Gott war, den Vater gründlich kennen würde, so dass keine Notwendigkeit bestanden hätte, während seiner relativ kurzen Zeit auf Erden zum Vater zu beten. Dies war jedoch nicht der Fall. Als ein menschliches Wesen, das für eine Zeit lang physisch von Gott getrennt war, erkannte Jesus die Notwendigkeit sich dem Allmächtigen im Gebet zu nähern, um die enge Gemeinschaft, der er sich zuvor mit dem Vater erfreut hatte, fortzusetzen. Jesus hatte die Gewohnheit oft im Gebet zum Vater zu kommen, weil seine Gedanken zu aller Zeit bei Gott verweilten. – Jesaja 26:3 Er suchte fortwährend den Willen Seines Vaters zu tun, und (mehr …)
„Damit sie alle eins seien, wie du Vater, in mir und ich in dir, daß auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, daß du mich gesandt hast … Ich in ihnen und du in mir – daß sie in eins vollendet seien.” – Johannes 17:21 und 23 Jesus betete in der Nacht seiner Kreuzigung mit den Worten unseres Leittextes, daß seine Nachfolger, wir inbegriffen, die zweitausend Jahre später leben, untereinander und mit ihm eins sein sollten, wie er mit dem Himmlischen Vater eins war. Wie aus den Worten Jesu klar hervorgeht, sprach er nicht von der Einheit der Person oder der Identität, sondern von der Einheit in der Absicht und der Einheit des Charakters. Jesus hatte zuvor an diesem Abend gesagt: „Mein Vater ist größer als ich!” – Johannes 14:28 Wir wissen, daß auch unser Meister Jesus dem Rang nach höher als seine Fußstapfennachfolger steht, was von (mehr …)
„Wenn (jemand) ein Mann oder eine Frau, etwas Besonderes tut, indem er das Gelübde eines Nasiräers gelobt, um für den HERRN geweiht zu sein… .” – 4. Mose 6:2 Das Gelübde eines Nasiräers, wie wir es in 4. Mose, Kapitel 6, finden, war ein Gelöbnis, das für eine bestimmte Zeitspanne gegeben wurde, vielleicht einen Monat oder ein Jahr, oder für die Zeit eines Lebens. Die Schriften berichten uns von drei Personen, die für ihr ganzes Leben das Gelübde eines Nasiräers ablegten – Samson, Samuel und Johannes der Täufer. Wir lesen in 4. Mose 6:1 – 8: „Und der HERR redete zu Mose: Rede zu den Söhnen Israel und sprich zu ihnen: Wenn (jemand,) ein Mann oder eine Frau etwas Besonderes tut, indem er das Gelübde eines Nasiräers gelobt, um für den HERRN geweiht zu sein, dann soll er sich des Weins und des Rauschtranks enthalten: Essig von Wein und Essig (mehr …)
„Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, (dazu) Weisheit und Zucht und Verstand.” – Sprüche 23:23 Die Sprache unseres Leittextes gibt zu verstehen, daß die Wahrheit einen großen Wert besitzt, und wenn wir den Wunsch haben, sie zu erlangen, wir zu bezahlen bereit sein müssen, was immer sie kosten mag. Es wird auch die Möglichkeit gezeigt, die Wahrheit wieder zu verlieren, nachdem wir sie besessen haben. Es ist möglich, die Wahrheit zu verkaufen. Worin besteht diese Wahrheit, die wir zu kaufen und nicht zu verkaufen ermahnt werden? Die „Wahrheit”, auf die hier hingewiesen wird, ist Gottes Wahrheit. Als Jesus zu Pilatus sagte, daß er in die Welt gekommen sei, um ein König zu sein und der Wahrheit Zeugnis zu geben, fragte Pilatus: „Was ist Wahrheit?” – Johannes 18:38 Jesus hatte diese Frage in der Nacht, bevor er für seine Jünger betete, beantwortet und gesagt: „Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort (mehr …)