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„Denn aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden.” – Matthäus 12:37 Das Wort „gerechtfertigt”, das hier von unserem Herrn verwendet wird, ist nicht die Rechtfertigung, auf die im Neuen Testament hingewiesen wird. Die „Rechtfertigung durch Glauben”, von der Paulus schreibt, ist die Reinigung vor Gott derjenigen, die von Herzen Jesus als ihren Erretter angenommen haben. „Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.” – Römer 5:1 Unsere Rechtfertigung besteht auf der Grundlage unseres Glaubens an Gott. Wir können nicht ohne Glauben in Seine Familie kommen. Der Apostel Jakobus erklärt, daß ein lebendiger Glaube sich durch Werke offenbart. Und Gott hat es für notwendig befunden und in Seinen Anordnungen gezeigt, damit wir unseren Glauben durch solche guten Werke kundtun, die zu verrichten wir imstande sind. So bringen uns Glaube und Werke zusammen (mehr …)
„Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Brut unter die Flügel, und ihr habt nicht gewollt!” – Lukas 13:34 Hier haben wir ein weiteres Gleichnis über das Reich Gottes vor uns. Es ist eine Lektion darüber, daß Gottes Verheißungen und Seine Vorsorge für Israel unter dem Gesetzesbund alle darauf gerichtet sind, die Israeliten zu rüsten und vorzubereiten, damit sie Gottes heiliges Volk werden, und besonders, damit beim Kommen Christi eine genügende Anzahl vorhanden ist, daß die auserwählte Kirche, die Miterben des Messias in seinem Reich, eine Braut, vorhanden ist. Das Gleichnis offenbart, daß nur wenige von ihnen aufrichtige und „wahre Israeliten” waren- zu wenige, um die Königreichsklasse zu bilden. Deshalb erging der Ruf des Evangelium-Zeitalters, durch den aus den Nationen eine ausreichende Anzahl untadelige Charaktere ausgewählt werden, um mit dem jüdischen (mehr …)
„Durch Glauben siedelte Abraham sich im Land der Verheißung an wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben der selben Verheißung; denn er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumeister der Schöpfer Gott ist.” – Hebräer 11:9 – 10 Vor fünfzig Jahren, im April 1968, hielt Dr. Martin Luther King Jr. ein Referat in Memphis, Tennessee, das er mit den Worten beendete: „Ich wünsche nur Gottes Willen zu tun; und, daß Er mir erlaubt, auf den Berg hinaufzusteigen. Und ich habe umhergeschaut und habe das Verheißene Land gesehen. Ich vermag nicht mit euch dorthin zu gehen. Aber ich wünsche, daß ihr heute Nacht wißt, daß wir als ein Volk im Verheißenen Land ankommen werden. … Meine Augen haben die Herrlichkeit des Kommens des Herrn gesehen.” Dieser Vortrag sollte der letzte von Dr. King sein. Am nächsten Tag, als er sich außerhalb seines Motelraums (mehr …)
„Wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung mißachten? Sie ist (ja), nachdem sie ihren Anfang (damit) genommen hatte, daß sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben.” – Hebräer 2:34 In der Vergangenheit haben viele diese Worte mißverstanden – eine so große Errettung – und haben gedacht, daß sie sich nur auf „Auserwählte” bezöge, auf die wenigen heiligen Nachfolger unseres großen Erlösers. Sicherlich sollte es nicht falsch verstanden werden, wenn eine engere Betrachtung des Wortes Gottes uns zeigen würde, daß, wie die Himmel höher sind als die Erde, so auch Seine Wege höher sind als die unsrigen. – Jesaja 55:9 Es sollte uns nicht überraschen, zu erkennen, daß unsere Vorväter sich im allgemeinen in beträchtlicher Finsternis befanden, hinsichtlich der allen Verstand übersteigenden „Länge und Breite und Höhe und Tiefe der Liebe Christi”. – Epheser 3:18 und 19 Es sollte (mehr …)