Lichtstrahlen

„Seine Füße”

Es ist notwendig für die Disziplin, Trübsal und letzte Erprobung der Kirche Gottes, daß sie nachteiligen Einflüssen unterworfen werden sollte. Die Verheißung des großen Lohnes ist für denjenigen bestimmt, „der überwindet”. Wenn wir mit Christus herrschen möchten, müssen wir unsere Würdigkeit zu herrschen unter Beweis stellen. Dies geschieht durch Prüfungen der Loyalität zu Gott, durch Glauben an Sein Wort, durch Eifer für die Wahrheit, durch geduldiges Ausharren von Widerspruch und Verfolgung bis in den Tod, und in dem unerschütterlichen Vertrauen auf die Macht Gottes und die Absicht Gottes Seine Kirche zur bestimmten Zeit zu befreien und zu erhöhen. Solchen Treuen gelten die gesegneten Tröstungen von Psalm 91, der, wie wir glauben, ein Bild der Kirche am Ende dieses Evangelium-Zeitalters darstellt und beschreibt – ein Bild des Christus: „Wer im Schutz des Höchsten wohnt, bleibt im Schatten des Allmächtigen!” [vorgeschattet durch das Heilige der Stiftshütte.]

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Hoffnung, die in das Innere des Vorhangs hineinreicht

„Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhangs hineinreicht.“

Hebräer 6:19

Wahre Hoffnung ist eine Verbindung zwischen Wunsch und Sicherheit. Jemand mag etwas sehr ernsthaft wünschen, aber wenn es keine Sicherheit gäbe, dies jemals zu erlangen, würde er für eine wahre Hoffnung keine Grundlage haben. Andererseits könnte jemand sicher sein, daß eine Tragödie in sein Haus kommen würde, aber weil er sich dies nicht wünscht, wäre es unpassend, im Zusammenhang damit das Wort Hoffnung zu benutzen. Wir wünschen das, was wir erhoffen, und wir hoffen darauf, weil wir durch zuverlässige Quellen davon überzeugt wurden, daß unser Wunsch Wirklichkeit werden kann.

So verhält es sich auch bei den Fußstapfennachfolgern Jesu. Ihre Hoffnung ist, mit dem Herrn zu sein, ihn zu sehen, wie er ist, an seiner Herrschaft als Miterben teilzunehmen und Teilhaber der göttlichen Natur zu sein. – Johannes 17:24, 1. Johannes 3:2,
Römer 8:17 und 2. Petrus 1:4 Als menschliche Wesen sind wir geschaffen worden, auf der Erde zu leben. Von Natur aus sind wir damit zufrieden und wünschen uns keine himmlischen Dinge. Daher müssen himmlische Wünsche in uns entwickelt werden, und Gott tut dies für uns mittels der Kraft des Einflusses des Heiligen Geistes mit den kostbaren Verheißungen Seines Wortes.

Ebenso besteht unser Wunsch nach himmlischen Dingen nicht auf der Grundlage aktueller Erkenntnis, und wie sie sind, denn sie sind jenseits des menschlichen Verständnisses. Der Apostel Johannes spricht darüber. Er sagt, „Es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden.” – Johannes 3:2 Es bedeutet, daß wir nicht völlig die Höhe der Herrlichkeit und Natur begreifen können, zu der wir berufen sind. Einer Sache sind wir jedoch sicher, wie Johannes weiter sagt, „daß wir, wenn es offenbar werden wird ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist”.

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Das Blut der Besprengung des Passah

„[…] und sieht er das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Pfosten […] so wird Jahwe […] dem Verderber nicht erlauben, in eure Häuser zu kommen, um euch zu schlagen.”

2. Mose 12:23

Zur Zeit des Gedächtnismahls richtet sich das Interesse von Christen besonders auf das Schlachten des Lamms, das dem Passahfest vorausging. Das Passahlamm wurde am 14. Tag des Monats Nisan geschlachtet. Das Gedächtnismahl findet statt zur Erinnerung an den Tod des gegenbildlichen Passahlamms. Wir bedauern sehr, daß Millionen von Christen und Juden in Zeremonien und nur der Form halber dieses ganz besondere Ereignis der Geschichte begehen, und daß nur wenige aus den Religionsgemeinschaften die wahre Bedeutung der Feier erkennen.

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Die Kirche ist zur Heiligung aufgerufen

„Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung.”

1. Thessalonicher 4:3

Dieser Ausspruch des Apostel Paulus richtet sich allein an völlig geweihte Christen. Als Kinder Gottes regte er sie zur völligen Entwicklung, zur völligen Absonderung für Gott an. Er wollte sie daran erinnern, daß nur ein Bekenntnis der Weihung zu machen und zu versprechen, ein geheiligtes Leben zu leben, nicht ausreicht; sondern daß es von äußerster Wichtigkeit ist, ihr Gelöbnis gegenüber dem Herrn, zu dem sie sich mit einem Bund verpflichtet haben, Tag für Tag zu erfüllen. Christen sind dazu aufgerufen mehr und mehr die Früchte des Geistes zu entwickeln, wie aus dem Zusammenhang zu schließen ist. Das Wort Heiligung bedeutet, sich zu einem heiligen Dienst abzusondern. Gott ist heilig und jedes Werkzeug, das Er benutzen und anerkennen wird, muß auch heilig sein. „Seid heilig, denn ich bin heilig”, sagt Er zu uns.

Der Einziggezeugte vom Vater war heilig; sonst hätte er nicht des Menschen Erlöser sein können. Die Kirche muß heilig sein; sonst würde Gott niemals mit ihr handeln. Dies Prinzip ist auch auf die Engel anzuwenden; sie müssen heilig sein, um in der Gunst Gottes zu stehen. Und so muß auch die Menschheit heilig werden, bevor sie den Vater erfreuen oder irgendwelche Gemeinschaft mit Ihm haben kann. Gott beabsichtigt die Heiligung der ganzen Menschheit. Aber Er beabsichtigt dies nicht zur gegenwärtigen Zeit. Er sucht jetzt nur die Klasse, welche die verherrlichte Kirche der Zukunft zusammenstellen soll.

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