Lichtstrahlen

Das Zeugnis des Geistes – Zugang zu Gottes Frieden

„Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch.”

Johannes 14:27

Der Friede Gottes ist das, was durch die Verwirklichung Seiner göttlichen Macht, Seiner Güte und Seiner Bereitschaft entsteht, uns als Seine Kinder an Seiner rechten Hand zu halten. – Psalm 17:7, 18:35 und 63:8 Der Friede Gottes steht im Gegensatz zu den Friedensverheißungen von Seiten der Welt, denn er ist nicht von äußeren Umständen abhängig, sondern von einer Ausgewogenheit der Gedanken und des Herzens. – Philipper 4:7 Göttlicher Friede ist dauerhaft und fest gegründet in den Verheißungen des Wortes Gottes. Uns wird gesagt: „Wenn Gott für uns ist; wer [ist] gegen uns?” – Römer 8:31

Zu unserer Unterstützung in diesen herausfordernden Zeiten brauchen wir geistige Ruhe und Frieden. Es gibt jedoch keinen wirklichen Frieden außerhalb der gnadenreichen Vorsehung Gottes. Wie auch immer unser Zustand ist, ob in Krankheit oder Gesundheit, ob unter ausgesprochen ärmlichen oder in komfortablen Verhältnissen, besitzen diejenigen, mit denen Gott handelt, die Mittel, mit denen Gottes Friede erlangt werden kann. Unser Zugang zum Frieden kommt in einem großen Maß durch das Innewohnen des Heiligen Geistes Gottes in unseren Herzen und Sinnen und durch dessen Zeugnis in unserem Leben. Paulus stellt fest: „Der Geist selbst bezeugt [zusammen] mit unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind.” – Römer 8:16

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Sprich, daß diese Steine Brote werden

Die Heilige Schrift berichtet darüber, daß Jesus nach seiner Taufe im Jordan vom Geist in die Wüste geführt wurde, um von dem Teufel versucht zu werden. Jesus hatte sich in allem dem Willen seines Vaters übergeben, und der Vater hatte seine Weihung mit den vom Himmel kommenden Worten bestätigt: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe.” – Matthäus 3:17

Gott hatte in Eden zur Schlange gesagt: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; derselbe soll dir den Kopf zermalmen und du wirst ihn in die Ferse stechen.” – 1. Mose 3:15 (nach der Schlachter-Übersetzung)

Wir können davon ausgehen, daß der Widersacher in Jesus Christus diesen Samen erkannt hatte, der schließlich seinen Kopf zermalmen würde, und so handelte er mit Verschlagenheit, als hilfreicher „Engel des Lichts” kommend, um Jesus zu versuchen und zur Sünde zu verleiten. Satan wartete bis Jesus nach vierzigtägigem Fasten ermüdet und hungrig war, und trat dann mit den heuchlerischen Worten an ihn heran: „Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, daß diese Steine Brote werden.” – Matthäus 4:3

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Nicht durch Macht und nicht durch Kraft – sondern durch Gottes Geist

„Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen.”

Sacharja 4:6

Sacharja war ein Prophet des Herrn, der zusammen mit dem Propheten Haggai und einer Gruppe von anderen Israeliten aus der babylonischen Gefangenschaft zurückkehrte, um den jüdischen Tempel in Jerusalem wiederaufzubauen. Dies geschah nach Gottes Bestimmung durch die Ankündigung des Königs Kyrus in einer von ihm gegebenen Antwort, die wir im Buch Esra in dem Kapitel 6:3 – 14 finden.

Während die meisten Propheten des Alten Testaments ihre Berichte auf die Herrschaft eines Königs in Israel datieren, sind die Prophezeiungen von Haggai und Sacharja beide im Zusammenhang mit der Herrschaftszeit von Königen der Nationen datiert. Sie zeigen damit an, daß „die Zeiten der Nationen” begonnen hatten. – Haggai 1:1, Sacharja 1:1 und Lukas 21:24 Es war ein Teil der Mission von Sacharja, Serubbabel und alle anderen zu unterstützen, die unter häufigen Anfeindungen und vielen Schwierigkeiten an der Ausbesserung des Tempels mitarbeiteten. – Esra 4:1 – 5 sowie 5:1 und 2

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Paulus vor Felix

Apostelgeschichte 24:10-16 und 24-26

„Auch wenn ich wanderte im Tale des Todesschattens, fürchte ich nichts Übles, denn du bist bei mir … .”

Psalm 25:4

Fünf Tage nach Paulus’ Ankunft als Gefangener in Cesarea erschien auch der Hohepriester Ananias in Begleitung eines Rechtsbeistands und einer Abordnung der Sanhedrin in der Stadt, um Paulus anzuklagen, und die Verhandlung fand sogleich statt. Tertullius, der Anwalt, begann seine Sache mit sehr schmeichelhaften Worten für den Statthalter Felix – sehr viel Heuchelei, wie man aus weltlichen historischen Quellen der Zeit weiß: Sowohl Josephus als auch Tacitus stellen ihn als einen der korruptesten und grausamsten Regenten dar, den Rom jemals nach Judäa gesandt hat.

Diese Art von Schmeichelei, von unverdientem Lob, ist äußerst verwerflich und den Grundsätzen, die die Nachfolger des Herrn leiten, entgegengesetzt. Sie ist unehrenhaft und heuchlerisch. Schmeichelei ist aber eine sehr wirksame Waffe, die von nicht geistgezeugten Leuten ohne große Skrupel eingesetzt wird, und häufig verleiht sie ihnen in weltlichen Dingen einen beträchtlichen Vorteil, anders als es sich bei den Treuen des Herrn verhält, die sich von solchen Dingen fernhalten, und die schuldig sind, in all ihren Worten und Taten nach Wahrheit und Rechtschaffenheit zu trachten. Manche aus dem Volk des Herrn neigen wiederum dazu, Ehrbarkeit in diesen Dingen im anderen Extrem herauszukehren: An Paulus’ Stelle hätten sie es für ihre unausweichliche Pflicht gehalten, Felix rundweg zu tadeln. Für das Volk des Herrn besteht nicht die Verpflichtung, jeden Übeltäter, den sie vielleicht auf der Straße antreffen, zu schelten; genausowenig ist es ihre Aufgabe, allen ihnen begegnenden bescheidenen Gemütern ihren Mangel an gesellschaftlich üblicher Attraktivität aufzuzeigen. Der in dieser Sache vom Apostel eingeschlagene Weg ist vorbildlich und zeugt von Geist und gesundem Sinn. Als es an ihm war, den Statthalter anzusprechen, tadelte er ihn weder, noch mißbilligte er sein Tun, äußerte auch kein schmeichlerisches Wort. Jedes einzelne Wort der Einleitung zu seiner Verteidigung entsprach ganz und gar den Tatsachen, und sie wurde höflich und in ansprechendem Ton vorgebracht.

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