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„Ich habe den HERRN stets vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.” – Psalm 16:8 Dieser prophetische Psalm betrifft Jesus und beschreibt seinen Herzenszustand, während er als ein Mensch auf Erden wandelte, wie dies durch den Psalmisten David Jahrhunderte zuvor verkündet wurde: „Bewahre mich, Gott, denn ich berge mich bei dir!” – Psalm 16:1 Während seiner ersten Gegenwart erkannte unser Herr gut, daß er ohne Gottes Fürsorge, Leitung und Schutz den Fallen des Widerachers nicht widerstehen oder seine langersehnte Hoffnung erlangen könnte, ein Teil der Familie Gottes auf höchster Stufe der Existenz zu werden. Die Bibel drückt es in dieser Weise aus: „Ich habe zum HERRN gesagt: ‚Du bist mein Herr; es gibt kein Glück für mich außer dir.‘ An den Heiligen, die auf Erden sind, an den Herrlichen ist all mein Wohlgefallen.” – Psalm 16:2 und 3 Wir kennen diesen wunderschönen Psalm, weil der (mehr …)
David schrieb mit Psalm 23, dem Hirten-Psalm, einen der am meisten inspirierenden Psalmen. Es ist so etwas Tröstendes und Beruhigendes an diesem Psalm, daß selbst diejenigen, die ihn nicht verstehen, finden, daß nur das Lesen zu Zeiten der Gefahr und der Belastung ihre bedrängten Herzen beruhigt und ihnen wieder Mut gibt. Obwohl dieser Psalm in den einfachsten Worten komponiert wurde, in „Hirtenworten”, ist er von außergewöhnlicher Qualität, welche die Seele erhebt und einen Geist der Ruhe, Sicherheit und des Friedens bringt. Dieser Psalm kam aus der Fülle des Herzens Davids und dem Reichtum seiner Erfahrung. Als er sich hingebungsvoll um seine Schafe sorgte, hatte er Mitleid mit ihrer völligen Hilflosigkeit und erkannte ihre Abhängigkeit von ihm. Er war es, der für sie das Futter und das Wasser vorsah, der für ihre Ruhe und Erfrischung sorgte und sie vor ihren Feinden verteidigte. Wenn sie sich verletzten, schrieen sie zu ihm, und (mehr …)
„Ich freute mich, als sie zu mir sagten: Lasset uns zum Hause Jahwes gehen!” – Psalmen 122:1 Hochinteressant ist die Geschichte des großen Tempels Gottes, dessen Bau König David geplant und weitgehend vorbereitet hat, und den der weise König Salomo errichtet hat. Im fünften Jahr seiner Regierungszeit begann der Bau und wurde im zwölften Jahr vollendet. Die Kosten dafür grenzen ans Märchenhafte; man schätzt sie auf eine Summe, die sich nach einer Angabe aus dem Jahr 1903 zwischen einer Millarde und zweieinhalb Millarden Dollar bewegt, je nach dem angesetzten Umrechnungskurs der Währung. Das entspricht heute einer Summe zwischen 26,5 und 66,5 Millarden Dollar – 24 bis bis 60 Millarden Euro. Ungeachtet jedoch der Masse und des Wertes von Gold, Silber, Bronze und Edelsteinen, aus der der Tempel bestand, haben wir allen Grund anzunehmen, daß er damals ein herrliches Monument darstellte, ein Bauwerk, über das König Salomo in seiner Größe und (mehr …)
„Gott hat einen Tag festgesetzt, an dem Er die Welt richten wird.” – Apostelgeschichte 17:31 Eigentlich ist es heute in zivilisierten Ländern nicht üblich Götterbilder anzubeten, und doch wird es in einem anderen Sinn noch getan. In einem großen Umfang herrscht noch Götzenanbetung in der zivilisierten Welt, aber in einer Form, die sich von der des Altertums unterscheidet. Wir beugen uns nicht mehr vor hölzernen Abbildern nieder, wohl aber vor innerlichen Bildern – den Abbildern unserer Gedanken, unserer mentalen Erwartungen – bei einigen sind es Reichtum und Ruhm, bei anderen Bequemlichkeit und Vergnügen; und bei noch anderen sind es die Glaubensbekenntnis-Götzen unserer Vorväter – schrecklich verzerrte Darstellungen des wahren Gottes. Paulus predigte auf dem Marshügel Jesus und die Auferstehung – Jesus als den Erlöser vom Todesurteil, der die Auferstehung von den Toten möglich machte, indem er die Forderungen des göttlichen Gesetzes gegenüber dem Sünder erfüllte – die Auferstehung als das (mehr …)