Dies erwäget

Gleichnisse aus dem Lukas-Evangelium vom verlorenen Schaf, der verlorenen Münze und dem verlorenen Sohn

„So, sage ich euch, ist Freude vor Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.” Die drei Gleichnisse, die wir in Lukas, Kapitel 15, finden, werden in keinem der anderen Evangelien berichtet. Dies vermindert für uns jedoch in keiner Weise ihre Wichtigkeit. Diese Gleichnisse richteten sich besonders an die Schriftgelehrten und Pharisäer, aber auch an den Umkreis der Zuhörer, der „Zöllner und Sünder”, die sich Jesus nahten. – Verse 1 – 3 Wie sie es schon bei vorangehenden Gelegenheiten getan hatten, so murrten auch hier die Pharisäer, weil Jesus mit Sündern Gemeinschaft hatte und sogar mit ihnen aß. Es war die Einstellung dieser gerühmten selbstgerechten jüdischen Lehrer und ihres Unmuts gegenüber der Tatsache, daß Jesus Interesse an den Zöllnern und Sündern zeigte, welche den Anlaß zu den drei Gleichnissen unserer Lektion geben. Von gleicher Wichtigkeit ist, daß Jesus mit diesen Gleichnissen auch lehrte, daß auf der Grundlage wahrer Buße Sünder (mehr …)

Das Versammeln der Kräfte nach Harmagedon

„Denn gekommen ist der große Tag des Zorns. Und wer vermag zu bestehen?” – Offenbarung 6:17 Gott scheint das Buch der Offenbarung nicht nur mit der Absicht gegeben zu haben, große und wichtige Wahrheiten zu verbergen, weil diese nicht fällig waren verstanden zu werden, sondern auch, weil Er geplant hat bestimmte Züge Seines Planes vor der Welt geheim zu halten. Als ein Buch der Symbole wird die Offenbarung von der Welt im allgemeinen nicht verstanden; aber die Bibel versichert uns, daß, wenn die bestimmte Zeit der Offenbarung kommt, die Klugen unter Seinem Volk, „die klugen Jungfrauen”, verstehen werden. – Daniel 12:10 und Matthäus 25:1-13 Der Prophet Daniel, der uns sagt, daß die Zeit des Endes die Zeit für jene ist, die dazu in der Lage sind, Gottes großen Plan zu verstehen, gibt zwei besondere Zeichen, durch welche diese Zeit besonders gekennzeichnet ist: Erstens: „Viele werden hin- und herrennen”; und zweitens: (mehr …)

Ein Bund mit dem Tod

„Und ihr sagt: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol einen Vertrag gemacht. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns nicht erreichen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns geborgen … Und euer Bund mit dem Tod wird aufgehoben werden, und euer Vertrag mit dem Scheol wird nicht bestehen bleiben. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, dann werdet ihr von ihr zertreten werden.” – Jesaja 28:15 – 18 Der Prophet gibt uns in der Sprache unseres Leittextes und dessen Zusammenhang die göttliche Vorausschau auf die Zustände der heutigen Tage und deren Resultate. In den vorhergehenden Versen hat er symbolisch eine bildhafte Beschreibung der Vergiftung mit falschen Lehren gezeigt, die in einem solchen Ausmaß bestehen, daß die Lehrer der Christenheit als vollkommen abseits des Weges dargestellt werden, verwirrt, in Verlegenheit gebracht und gesinnt, die verschiedenen Glaubensbekenntnisse und Theorien der finsteren Zeitalter (mehr …)

Lobt Ihn wegen Seiner Machttaten

Und Gott sprach: „Es werde..! Und es ward…!” Mit dieser direkten Forderung beginnt der Schöpfungsbericht, der über die Machttaten Gottes Zeugnis ablegt. Es sind machtvolle Worte – nichts kann sich dieser unbegrenzten Macht entziehen, alles muß sich so formen und gestalten, wie der Schöpfergott es in Seiner Weisheit vorgesehen hat. Der Prophet Jesaja sagt über die Schöpfung und den Schöpfer: „Hebt zur Höhe eure Augen (empor) und seht: Wer hat diese (da) geschaffen? Er, der ihr Heer hervortreten läßt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen: Vor ihm reich an Macht und stark an Kraft, fehlt kein einziger.” – Jesaja 40:26 Und David stellt ebenso fest: „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes und die Ausdehnung seiner Hände Werk.” – Das unendliche Weltall mit Myriaden von Sternen – jede eine Welt für sich – spricht von Gottes unbegrenzter Macht und Herrlichkeit. Der unendliche Raum, der sich immer weiter ausdehnt, die (mehr …)