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„Denn dies ist Gottes Wille: eure Heiligung.“ – 1. Thessalonicher 4:3 Die Worte unserer Schriftstelle betreffen wie alle Briefe der Apostel nur die Heiligen Gottes. Hinsichtlich Seines Volkes ist dies Gottes Wille, Wunsch und Plan – seine Heiligung, seine völlige Absonderung von der Welt zu Ihm und Seinem Dienst. Es ist nicht Gottes Wille in dem Sinn, daß Er bestimmt hat, daß bestimmte Menschen geheiligt werden sollen, sondern es ist Sein Wille, daß es solch eine Klasse geben soll, und es liegt an einem jeden der Berufenen, ob er zu dieser Klasse gehört oder nicht. Gott hat ein großes Werk durchzuführen und hat daher einen sehr triftigen Grund zur Herauswahl einer solchen Klasse. Wenn wir nach Vollendung ihrer Zahl zu ihr gehören möchten, müssen wir unsere Berufung und Erwählung festmachen durch die völlige Einhaltung der Vertragsbedingungen des Rufes, und dies sogar bis in den Tod. Wir sollten im Sinn behalten, (mehr …)
„Eine größere Freude habe ich nicht als dies, daß ich höre, daß meine Kinder in der Wahrheit wandeln.“ – 3. Johannes 4 Hast du jemals den Gedanken gehabt: „Wenn nur der Herr hier wäre, er würde die Dinge richtig gehandhabt haben.“ „Wenn nur Paulus hier wäre! Er würde uns sagen, was in dieser Situation das Rechte wäre.“ Oder, „wenn nur ein schon lange verstorbener und sehr respektierter Ältester noch hier in der Kirche wäre; er würde unsere Probleme lösen.“ Während wir das Beispiel unseres Herrn Jesus lieben und wertschätzen und jene, die ihm fähig dienen, ist die Vorstellung, daß all unsere Probleme durch eine große leitende Persönlichkeit gelöst werden könnten, nicht realistisch. Ruft euch ins Gedächtnis zurück, daß trotz der Gegenwart Jesu, und daß er die Jünger täglich lehrte, diese noch untereinander zerstritten waren. Die Evangelien berichten über ihr Streitgespräch, wer der Größte im Königreich sein und wer von ihnen (mehr …)
„Ich wasche meine Hände in Unschuld, und umwandle deinen Altar, o Herr, daß ich laut den Lobgesang anstimme und alle deine Werke verkünde.” – Psalmen 26:6 und 7 (Zürcher Bibel) In den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es einen jährlichen Feiertag, der der Danksagung gewidmet ist. Es ist ein Tag, an dem das Volk dazu ermutigt wird, sich zu erinnern und Gott für die Segnungen, die aus Seiner Hand kamen, und derer sie sich während des ganzen vergangenen Jahres erfreuten, Dank zu sagen. Sicherlich ist es angebracht, daß die ganze Menschheit Gottes Güte anerkennt und bemüht ist, ihre Wertschätzung zu zeigen. Es ist besser an einem Tag des Jahres dankbar zu sein, als überhaupt nicht. Als Nachfolger Jesu, die in seinen Fußstapfen gehen, sollten wir vor allen anderen Gott Dank sagen. Jeder Tag sollte bei uns ein Tag der Danksagung sein. Wir sollten auch darüber froh sein, daß es unser (mehr …)
„So, sage ich euch, ist Freude vor Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.” Die drei Gleichnisse, die wir in Lukas, Kapitel 15, finden, werden in keinem der anderen Evangelien berichtet. Dies vermindert für uns jedoch in keiner Weise ihre Wichtigkeit. Diese Gleichnisse richteten sich besonders an die Schriftgelehrten und Pharisäer, aber auch an den Umkreis der Zuhörer, der „Zöllner und Sünder”, die sich Jesus nahten. – Verse 1 – 3 Wie sie es schon bei vorangehenden Gelegenheiten getan hatten, so murrten auch hier die Pharisäer, weil Jesus mit Sündern Gemeinschaft hatte und sogar mit ihnen aß. Es war die Einstellung dieser gerühmten selbstgerechten jüdischen Lehrer und ihres Unmuts gegenüber der Tatsache, daß Jesus Interesse an den Zöllnern und Sündern zeigte, welche den Anlaß zu den drei Gleichnissen unserer Lektion geben. Von gleicher Wichtigkeit ist, daß Jesus mit diesen Gleichnissen auch lehrte, daß auf der Grundlage wahrer Buße Sünder (mehr …)