Des Christen Leben und Lehre

Die Missionsreise des Paulus und Barnabas

„Sondert mir nun Barnabas und Saulus [Paulus] zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie.“ (Apostelgeschichte 13:2,3)

Die erste größere Anstrengung des Apostels Paulus bei der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus fand in Antiochia in Syrien statt. Nachdem er kurz in Damaskus und Jerusalem gepredigt hatte und vor denen geflohen war, die ihn töten wollten, begab er sich in seine Heimatstadt Tarsus, vielleicht, um auf einen Hinweis hinsichtlich des Willens des Herrn zu warten, wie, wo und wann er sich aktiver am Dienst beteiligen sollte. (Apostelgeschichte 9:19-30) Er musste nicht lange warten, denn Barnabas suchte ihn auf und überzeugte den Apostel, ihn nach Antiochia zu begleiten, um dort mit ihm und anderen an der Verkündigung des Evangeliums mitzuwirken. (Apostelgeschichte 11:25-30)

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Das Gedenken an unseren Herrn

Vor etwa 3.600 Jahren wurde Israel angewiesen, das Blut des Passahlamms zu nehmen und es an die Türpfosten ihrer Häuser zu streichen – und dann hineinzugehen und dort den Rest der Nacht zu verweilen. Die Anweisungen, die den Israeliten gegeben wurden, waren schlicht, und es war einfach für sie, diese zu befolgen. Das wurde uns auch zuteil, als wir Jesus als unseren persönlichen Erlöser annahmen und das Blut symbolisch für die Türpfosten unseres Herzens anwendeten. Das war der Beginn unserer Reise.

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Unser geistlicher Fokus

„Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.“

Philipper 4:13

Das klingt nach einer kühnen Aussage: „Alles vermag ich“ (Ich kann alles tun – wie es im Englischen steht), vor allem, wenn wir es mit anderen Bibelstellen vergleichen, wie z. B. „wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.“ (1. Korinther 10:12). Wir erkennen jedoch, dass Paulus verstand, dass es nur „in Christus“, der ihn stärkte, möglich war, „alles“ zu tun, was Gott von ihm wollte. In der Tat war es „die Kraft des Christus“, die auf Paulus während all seiner Erfahrungen ruhte, als er sein Leben im Dienst für den Herrn verbrachte. (2. Korinther 12:9)

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Gott, so wie es bei Paulus der Fall war, durch seinen Sohn Jesus Christus all diejenigen stärken und ausrüsten wird, die sich auf ihn fokussieren und sich in jedem Aspekt ihres Lebens auf seine Gnade verlassen. Der Psalmist schrieb: Gott ist es, „der mich mit Kraft umgürtet“. (Psalm 18:33) Im Vertrauen auf die uns verheißene göttliche Hilfe sollten wir uns dann in all unserem Dienst für ihn „unter die mächtige Hand Gottes“ demütigen. (1. Petrus 5:6)

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Wer ist weise?

„Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit!“

Jakobus 3:13

Weisheit kann kurz beschrieben werden als die Fähigkeit, Wissen in der täglichen Lebensführung und bei Entscheidungen des Lebens richtig zu nutzen und anzuwenden. Eine Person kann über ein hohes Maß an Wissen in verschiedenen Bereichen verfügen und trotzdem nicht weise sein. Zum Beispiel kann jemand ein ausgezeichnetes Wissen über nationale und internationale Politik haben, aber kein weiser Staatsmann sein. Ein gewisses Maß an Wissen ist in jedem Bereich des menschlichen Strebens erforderlich. Um allerdings in einem bestimmten Bereich erfolgreich zu sein, muss man die Fähigkeit besitzen oder erwerben, das Wissen richtig zu nutzen. Das ist es, was Weisheit ausmacht.

Was für das menschliche Streben gilt, gilt auch für unsere Beziehung zu Gott und zueinander als Geschwister in Christus Jesus. Es ist wichtig, dass wir uns Wissen über die Pläne und Absichten Gottes aneignen. Darüber hinaus aber ist es grundlegend, dass wir dieses Wissen in unserem täglichen Dienst für den Herrn und sein Volk richtig anwenden. Paulus schrieb, dass die „Weisheit dieser Welt Torheit bei Gott“ ist. (1. Korinther 3:19) Wenn wir also nach Gottes Maßstäben weise sein wollen, ist es grundlegend, dass wir die Überlegenheit seiner Wege anerkennen und danach streben, uns von ihnen leiten zu lassen. Salomo schrieb: „Die Furcht [hebräisch: Ehrfurcht] des HERRN ist der Weisheit Anfang; und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand.“ (Sprüche 9:10)

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