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„Wenn das Heer aufbricht, so sollen Aaron und seine Söhne hineingehen und den Vorhang abnehmen und die Lade des Zeugnisses damit bedecken, und sie sollen eine Decke von Seehundsfellen darauf tun und oben darüber ein Tuch von ganz blauem Purpur bereiten und die Stangen einstecken.”- 4. Mose 4:5 und 6 Unter den vielen Einzelheiten, welche die Bibel über die Errichtung der Stiftshütte mitteilt, werden besonders ausführlich die Anweisungen für ihre Fortbewegung von einem Lagerplatz zum anderen erwähnt. Das vierte Buch Mose berichtet im 4. Kapitel darüber. All diese Anweisungen sind in ihren reichen Einzelheiten faszinierend und vorbildlich, und es sind damit viele gegenbildliche Lektionen verbunden. Im besonderen Mittelpunkt unseres Interesses stehen dabei die Vorbereitungen der Bundeslade für den Transport, wie auch die Bundeslade selbst, als dem heiligsten und wichtigsten Gegenstand in Israel, dem die erste Aufmerksamkeit gebührte. Wie unser Leittext zeigt, wurden Aaron und seine Söhne mit diesem Dienst beauftragt. (mehr …)
„Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ – 1. Korinther 3:16 Die Geschichte Israels hält für die Neuen Schöpfungen viele wunderbare Lektionen bereit. Salomons Tempel ist ein Beispiel, wie Gott das alte Israel benutzte, um auf größere Wirklichkeiten hinzuweisen. Der Tempel war in alten Zeiten eines der wundervollsten Bauwerke. König David sammelte die Materialien, um den Tempel zu bauen, und Gott sah die Baupläne für jenes heilige Bauwerk vor. Paulus Bezugnahme Der Apostel Paulus, der uns etwas über den Symbolismus des Tempels mitteilen wollte, sagt klar und deutlich, daß dieser die Kirche darstellte. (1. Korinther 3:17, Epheser 2:21) Zu Lebenszeiten des Paulus stand in Jerusalem der Tempel, den Herodes hatte bauen lassen. Aber dieser Tempel wurde lange Zeit nach Salomo errichtet und erreichte in den Hebräischen Schriften nicht die gleich wichtige Bedeutung. Die Beschreibung des Salomonischen Tempels Es gibt zwei hauptsächliche Bibelbezüge, (mehr …)
„Dann führte Isaak sie in das Zelt seiner Mutter Sara; und er nahm Rebekka, und sie wurde seine Frau, und er gewann sie lieb.” – 1. Mose 24:67 Wenn wir über Abraham, Isaak und andere Vorbilder sprechen, sollten wir nicht so verstanden werden, daß wir meinen, daß die biblischen Geschichten, die sie betreffen, frei erfunden sind. Eine Person oder eine Sache ist ein Vorbild, wenn die Schriften unter Beachtung der gegenwärtigen Erfahrungen zeigen, daß es in einem bestimmten Umfang auf einige Personen oder Dinge hindeutet, die aus Sicht der Schrift noch zukünftig waren. So war zum Beispiel Adam, als das Haupt des Geschlechts, in bestimmter Hinsicht ein Vorbild des Messias, des zweiten Adam. Der erste Adam, der Vater unseres Geschlechts, verfehlte das erwünschte ewige Leben weiterzugeben. In Gottes Vorsehung soll der Messias der zweite Adam sein, in dem Sinn, daß er all die Nachkommenschaft des ersten Adam als seine Kinder (mehr …)
In seinem Brief an die Römer holt Paulus in seiner Argumentation weit aus und bringt das Thema der Vergebung von Sünde in der logischen Ordnung auf den christlichen Standpunkt zurück. Er zeigt im ersten und zweiten Kapitel, wie die Sünde in die Welt kam, und warum einige mehr als andere von ihr befleckt wurden. Die größere Verderbnis von einigen besagt jedoch nicht, daß der Mensch vom Affen abstammt, sondern daß einige des Geschlechts auf ihren bösen Wegen schneller abwärts gingen als andere. Dann sagt der Apostel weiter: „Wenn du dich aber einen Juden nennst und dich auf das Gesetz stützt.” Gott gab dieses Gesetz den Juden und nicht den Nationen; daher konnten die Segnungen des Gesetzes oder dessen Fluch nur über die Juden kommen. Aber die Juden dachten, daß das Gesetz eine Vorkehrung sei, durch die sie gerechtfertigt werden konnten. In dieser Weise gingen sie fehl. Der Apostel wünschte den (mehr …)