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In seinem Brief an die Römer holt Paulus in seiner Argumentation weit aus und bringt das Thema der Vergebung von Sünde in der logischen Ordnung auf den christlichen Standpunkt zurück. Er zeigt im ersten und zweiten Kapitel, wie die Sünde in die Welt kam, und warum einige mehr als andere von ihr befleckt wurden. Die größere Verderbnis von einigen besagt jedoch nicht, daß der Mensch vom Affen abstammt, sondern daß einige des Geschlechts auf ihren bösen Wegen schneller abwärts gingen als andere. Dann sagt der Apostel weiter: „Wenn du dich aber einen Juden nennst und dich auf das Gesetz stützt.” Gott gab dieses Gesetz den Juden und nicht den Nationen; daher konnten die Segnungen des Gesetzes oder dessen Fluch nur über die Juden kommen. Aber die Juden dachten, daß das Gesetz eine Vorkehrung sei, durch die sie gerechtfertigt werden konnten. In dieser Weise gingen sie fehl. Der Apostel wünschte den (mehr …)
„Im Anfang war das Wort, (Logos) und das Wort (Logos) war bei Gott, und das Wort (Logos) war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist.” – Johannes 1:1 – 3 Der Logos war Jahwes, Gottes, erster Schöpfungsakt, soweit es intelligente Wesen betrifft. Lange bevor der Mensch erschaffen wurde oder unsere Erde aus ihrem chaotischen Zustand, lange bevor Engel und Cherubim erschaffen wurden, brachte die göttliche Kraft einen Sohn auf geistiger Ebene hervor – Jahwes Erstgeborenen – herrlich, vollkommen, wunderbar, nach Seinem eigenen Bildnis. Dieser Herrliche wird in unserem Leittext als der Logos, das Wort, die Botschaft, die Ausdrucksform Gottes bezeichnet. Im Alten Testament wird symbolisch auf ihn als die „Weisheit” hingewiesen. – Sprüche 8:22 – 30 „Der HERR hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, als erstes seiner Werke von jeher … Da war ich Schoßkind (mehr …)
„Wer überwindet den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.” – Offenbarung 3:12 Viele kostbare Verheißungen, die sich an die Nachfolger des Meisters wenden, werden in der Offenbarung Jesu Christi an den Apostel Johannes gerichtet. Die Botschaften an die sieben Engel der sieben Kirchen enthalten jede im besonderen eine Verheißung an die treuen Überwinder, die auf die Einladung antworten, während dieses Evangelium-Zeitalters den Fußstapfen Jesu zu folgen. Die Verheißung, die in den Worten unseres Leittextes enthalten ist, ist, ein Säule in dem Tempel Gottes zu werden. In der Betrachtung, was das Wort Gottes über Säulen zu berichten hat, ist es angebracht, ihre Bedeutung und auch ihr Verhältnis hinsichtlich des (mehr …)
„Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen. Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen?” – Maleachi 3:1 – 5 Vor sechstausend Jahren verurteilte unser Schöpfer in Eden in einem gerechten Urteil Seine ungehorsamen Kinder zum Tode, und Er gab zu verstehen, daß letztlich der Same des Weibes das Haupt der Schlange zerschmettern würde. Diese verborgene Verheißung war die erste Andeutung der göttlichen Barmherzigkeit, die unser gnädiger Schöpfer vor Grundlegung der Erde bei sich selbst beabsichtigt hatte. Immer edel, freundlich und gnädig hielt unser Schöpfer Seine Barmherzigkeit zum Guten Seiner Schöpfungen zurück – damit sie lernen möchten, die außerordentliche Sündhaftigkeit der Sünde anzuerkennen. Dies war auch zum Guten der Engel, damit sie Seine Gerechtigkeit völlig erkennen sollten, wie auch Seine Weisheit und Macht, auf die Gott vom Standpunkt der genauen (mehr …)