Zum Inhalt springen
„Nach diesem sah ich: Und siehe, eine große Volksmenge, die niemand zählen konnte, aus jeder Nation und aus Stämmen und Völkern und Sprachen, stand vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Gewändern und Palmen in ihren Händen. Und sie rufen mit lauter Stimme und sagen: Das Heil unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm!” – Offenbarung 7:9 – 11 Über die große Volksmenge von Offenbarung 7 hat es unter Bibelforschern schon immer verschiedene Ansichten hinsichtlich ihrer letztlichen Stellung und Rolle in Gottes Plan gegeben. Viele haben über deren Hoffnungen und Erwartungen sinniert, als auch über die Freuden, die sie erfahren werden, und wie diese mit anderen Menschengruppen, die in der Bibel erwähnt werden, zusammenpassen. Bei einer Untersuchung der Schriften können wir feststellen, daß die Große Schar oder Volksmenge in verschiedenen Schriftpassagen bildlich dargestellt ist. Psalm 45:14 – 16 sagt: „Ganz herrlich ist die Königstochter (mehr …)
Die Schriften offenbaren Gottes Wesen in vier großen Eigenschaften, der Liebe, Gerechtigkeit, Weisheit und Macht, die sich gegenseitig durchdringen. Dabei werden zwei Eigenschaften besonders oft erwähnt, die Liebe und die Gerechtigkeit. Während im allgemeinen die Charaktereigenschaft der Liebe an die erste Stelle gesetzt wird, kennzeichnet die Schrift die Gerechtigkeit als die Grundfeste des Thrones Gottes: „Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Grundfeste.” – Psalm 89:14 Auch wenn bei Gottes Handeln mit dem Menschen die Liebe im Vordergrund steht, denn „Gott ist Liebe”, wie es in 1. Johannes 4:8 und 16 heißt, kommt doch die Gerechtigkeit nicht zu kurz, denn die Liebe Gottes hat die Gerechtigkeit zur Grundlage. Jahwe ist „barmherzig und gnädig und langsam zum Zorn”, „Er vergibt Schuld, Vergehen und Sünde” – als Ausdruck Seiner Liebe; aber keineswegs läßt Er Sünden unbestraft – als Ausdruck Seiner Gerechtigkeit. 2. Mose 34:7 Wenn die gerechten Gesetze oder Gebote Gottes von den (mehr …)
„Weil er das Evangelium von Jesus und der Auferstehung verkündigte.” – Apostelgeschichte 17:18 „Als sie aber von Toten-Auferstehung hörten, spotteten die einen.” – Apostelgeschichte 17:32 „Wenn es aber keine Auferstehung der Toten gibt … so ist auch unsere Predigt inhaltslos, inhaltslos aber auch euer Glaube … so ist auch Christus nicht auferweckt … so seid ihr noch in euren Sünden. Also sind auch die, welche in Christus entschlafen sind, verlorengegangen.” – 1. Korinther 15:13 -18 Wenn wir es uns bewußt vor Augen führen, daß das Wort „Auferstehung” nicht weniger als siebenunddreißig Mal im Neuen Testament neben anderen Worten von ähnlicher Aussage benutzt wird; und daß alle bekannten Glaubensbekenntnisse des Christentums den Glauben an die Auferstehung zu einen wesentlichen und bedeutenden Teil der Lehre der Schrift machen und der Hoffnung auf ewiges Leben, dann mag es angesichts dieser Tatsachen und der starken Sprache der zitierten Leittexte, deren Inspiration von allen Christen (mehr …)
„Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten.” – Galater 6:7 Wir haben allen Grund anzunehmen, daß unter den zahlreichen Religionsgemeinschaften in den Tagen unseres Herrn die der Pharisäer die beste, die Gott und seinem Gesetz am meisten ergebene war. Die Sadduzäer bekannten sich nicht zu einem zukünftigen Leben. Sie waren Politiker und hatten keinen Glauben. Die Essener, die in der Schrift nicht erwähnt werden, waren eine kleine Sekte, eine Art höhere Kritiker, hatten wenig Glauben und eine verschwommene Lehre, wo Heidnisches und Jüdisches vermischt waren. Die Pharisäer könnte man als die orthodoxe Körperschaft des Judentums bezeichnen. Ihr Name bedeutet „heilige Leute”. In unserer Betrachtung übergeht Jesus die anderen Gruppierungen, die gänzlich von Gott abgewichen waren, und wendet sich ausdrücklich an die Pharisäer und zeigt auf, bei welchen Dingen sie, trotz ihrer zur Schau gestellten Heiligkeit, erhebliche Defizite bezüglich dessen hatten, was Gott wohlgefällig sein würde. Ein Pharisäer hatte Jesus (mehr …)