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„Ich aber habe für dich gebetet”

„Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt, euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht aufhört.”

Lukas 12:31 und 32

Als sich die Zeit des Passah näherte, sagte unser Herr nicht nur „Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod” und brachte sein Flehen „mit starkem Geschrei und Tränen dem dar, der ihn aus dem Tod retten kann”, sondern er zeigte zusätzlich eine große Fürsorglichkeit für seine lieben Nachfolger und versuchte in ihnen ein besonderes Verständnis der Stunde der Versuchung wachzurütteln, in die sie eintraten, indem er sagte: „Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt!” Dies war nicht nur die Zeit höchster Versuchung unseres Herrn in seinen irdischen Erfahrungen, sondern auch die höchster Versuchung für seine Apostel und besonders für Judas und Petrus. Beide waren herausragend unter den Aposteln, der eine als Kassenwart und Einkäufer der kleinen Gruppe und der andere als ein besonders kühner Verfechter der Sache des Herrn, als Sprecher der Zwölf, der ihren Glauben an Jesus als ihren Messias verkündet und der öffentlich erklärt hatte, daß wenngleich alle den Herrn verlassen würden, er dies nicht tun würde. Vom menschlichen Standpunkt betrachtet hätte vermutet werden können, daß irgendeine Versuchung, die über jene dreizehn Personen kommen sollte, über die schwächeren und weniger Hervorragenden kommen würde, und nicht über die drei Prominentesten von ihnen.

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Gottes Maßstab ist Vollkommenheit

„Wie der, welcher euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr im ganzen Wandel heilig.”

Petrus 1:15

Die Schriften erklären ausdrücklich, daß unser großer Schöpfer den Menschen nach Seinem eigenem Bild und Seiner Ähnlichkeit erschuf, und daß Er verkündete, daß Seine Schöpfung sehr gut sei. Als aber durch den Ungehorsam von Vater Adam die Sünde in die Welt kam, wurde der Mensch von der Gemeinschaft mit Seinem Schöpfer abgeschnitten als ein Teil der Sündenstrafe. Diese Entfremdung von Gott muß eine der schmerzlichsten Prüfungen des Menschen gewesen sein. Er muß danach gehungert und gedürstet haben, sich Gott abermals zu nähern, um den göttlichen Schutz zu fühlen, die göttliche Liebe; ansonsten wäre er nicht in dem vollkommenen Bild Gottes erschaffen geworden.

Aber als Jahrhunderte vorübergingen, verderbte und demoralisierte sich Adams Nachkommenschaft mehr und mehr. Die ursprüngliche Charakterähnlichkeit mit Gott wurde verschwommen, matt und undeutlich. Während so der Wunsch nach Gott noch geblieben ist, wird er von einigen mehr kundgetan als von anderen. In einigen ist er nur schwach vorhanden, so daß sie sich wenig um ihren Schöpfer kümmern und sich leicht mit den Vergnügen der Welt zufriedengeben.

Wie die Bibel erklärt, sind viele durch Unkenntnis, Aberglauben und die Lehren von Dämonen von Gott getrennt. Sie haben sich so durch Mißverständnis von unserem gnädigen Schöpfers entfernt. Welche der natürlichen Neigungen sie auch immer gehabt hatten, so scheint der Widersacher diese zu durchkreuzen. Wie Paulus erklärt, hat „der Gott dieser Welt den Sinn der Ungläubigen verblendet, damit ihnen nicht ausstrahle der Lichtglanz des Evangeliums der Herrlichkeit des Christus, welcher das Bild Gottes ist”, der die Finsternis zerstreuen und ihnen den wahren Charakter Gottes bekannt machen sollte, so daß sie zu Ihm gezogen werden sollten. – 2. Korinther 4:4

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Elias’ Dienst der Wiederherstellung – 2. Könige 4 und 5

„… ich bin Jahwe, der dich heilt.”

2. Mose 15:26

Mehr als sechstausend Jahre lang steht unsere Welt unter der Verdammung wegen der Sünde von Vater Adam, unter ihrer Verbreitung durch seine Nachkommenschaft und unter Gottes Urteil wegen der Sünden. Aus diesen Gründen steht unsere Welt, wie der Apostel sagt, unter der Herrschaft von Sünde und Tod. – Römer 5:14 – 19 Und so ist es noch, denn der Fluch oder die Strafe wurde noch nicht aufgehoben. Dem Herrn sei Dank: Die Bibel ist voll von kostbaren Verheißungen, daß bald eine bessere Zeit kommen muß! Dieses herrliche Zeitalter wird durch das Königreich des Messias eröffnet, für das zu beten Jesus seine Nachfolger gelehrt hat: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel, als auch auf Erden.” Dann wird eine wunderbare Veränderung eintreten. Satan wird tausend Jahre gebunden. Die Herrschaft von Sünde und Tod wird aufhören, und eine Verwaltung von Gerechtigkeit und Leben wird anfangen.

Diese Regierungszeit wird sich über tausend Jahre erstrecken. Aus den Worten von Jesus sehen wir, daß daraus die vollständige Aufhebung des Fluches resultiert, die Befreiung der Menschheit von jeglichen Problemen und Leiden, die über sie gekommen sind als Strafe für Adams Sünde usw. Vom Beginn der Regierung des Messias an wird durch ihn der Segen Gottes über die Welt kommen, und im Gegenzug wird der Fluch dahinschwinden. Doch die umfassende Segnung wird noch nicht gegeben sein, und der Fluch noch nicht völlig beseitigt, solange das Millennium noch nicht beendet ist. Ein herrliches Werk! Jesus hat zugesagt, daß es schließlich kein Seufzen, kein Weinen, kein Sterben mehr gibt, denn die frühere Situation von Sünde und Tod wird vergangen sein, und als der große König der Könige und Herr der Herren macht er alles neu. – Offenbarung 21:4 und 5, 19:16 sowie 1. Korinther 15:26 und 54

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Das Neue Testament bestätigt das Alte Testament

„Indem ihr dies zuerst wißt, daß keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben von Heiligem Geist.”

2. Petrus 1:20 und 21

Es gibt viele Menschen, die zum Ausdruck bringen, daß sie ein beträchtliches Vertrauen in die Erzählungen des Neuen Testaments setzen, während sie fühlen, daß es sich bei den geschichtlichen Berichten des Alten Testaments weitgehend um fiktive Geschichten oder Mythen handelt. Die diese Ansicht teilen, mögen gern von Jesus als demjenigen sprechen, der die Wahrheit über die verschiedenen Themen, die er diskutierte, berichtet hat. Und wir sind froh darüber, weil wir glauben, daß wir Beweise dafür erbringen können, daß auch Jesus und die Apostel des Neuen Testaments an die vielen bestrittenen Berichte des Alten Testaments glaubten und sie bestätigten.

In Lukas 3:23 – 38 ist das Geschlechtsregister Jesu anhand einer langen Reihe von Menschen des Altertums aufgeschrieben worden, einschließlich einer Anzahl uns gut bekannter Persönlichkeiten des Altes Testaments, wie unter anderen Seth, „der Sohn Adams, welcher der Sohn Gottes war”. So bestätigt Lukas deutlich den Alttestamentlichen Bericht, daß Adam nicht nur der erste Mensch, sondern auch die direkte Schöpfung Gottes war, ein irdischer „Sohn Gottes”.

In Römer 5:14 schreibt der Apostel: „Aber der Tod herrschte von Adam bis auf Mose selbst über die, welche nicht gesündigt hatten in der Gleichheit der Übertretung Adams, der ein Bild des Zukünftigen ist.” Paulus bestätigt uns hier seinen Glauben an Adam, und die Art und Weise, in welcher der Tod in die Welt kam durch seinen Ungehorsam. Adam sündigte willentlich gegen das göttliche Gesetz und wurde verdammt. Seine Verurteilung und der Tod selbst wurden auf seine Nachkommen vererbt, obgleich sie nicht mit dem gleichen Maß der Willkürlichkeit gesündigt haben mögen, wie dies bei Adam der Fall war. Sie wurden aber in einem Zustand des Sterbens geboren. – Psalm 51:5

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