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„Als aber Jesus es sah, wurde er unwillig… .” – Markus 10:14 Jesus hat einige ganz normale Menschen niedriger Herkunft und Tätigkeit gerufen, seine Jünger zu sein. Die große Volkstümlichkeit Jesu hatte diese Menschen nun plötzlich berühmt gemacht. Bevor Jesus „von den Menschen verachtet und verworfen” wurde, gab es eine Zeit, in der er auf Grund seiner mächtigen Wunder, die er vollbracht hatte, sehr gerühmt wurde. Wir lesen darüber: „Und die Kunde von ihm ging hinaus in das ganze Syrien … Und es folgten ihm große Volksmengen von Galiläa und dem Zehnstädtegebiet und Jerusalem und Judäa und von jenseits des Jordan.” – Matthäus 4:24 und 25 Es gibt zahlreiche andere Schriftstellen, die von großen Mengen sprechen, die ihm überall, wohin er auch ging, folgten. Bei einer Gelegenheit bedrängte ihn die Menge so sehr, daß er in ein Boot stieg und sich ein wenig vom Ufer entfernte, um ihnen für eine (mehr …)
„Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.” – 1. Johannes 1:9 Manasse war der Sohn des Hesekia, der ein guter König und Reformer war. Wenn der überlieferte Bericht zutrifft und Hesekias Frau eine Tochter des Propheten Jesajas war, so würden wir bei einer solchen Herkunft am ehesten einen edlen Sohn erwarten. Wir sollten davon ausgehen können, daß er ehrfürchtig ist, gläubig und daß als Reformer den Fußstapfen seines Vaters folgt. Stattdessen müssen wir feststellen, daß Manasse das Volk in den Irrtum führte, so daß es sich schlechter benahm als die Nationen Kanaans – die der Herr der vernichtete, bevor Er die Kinder Israel in das Land der Verheißung brachte. Manasse war erst zwölf Jahre alt, als er nach dem Tode seines Vaters über das Königreich zu herrschen begann. Jesaja, sein vermutlicher Großvater, war schon vorher (mehr …)
Die in diesen Versen berichteten Zwischenfälle ereigneten sich, als unser Herr zum letzten Mal in südlicher Richtung von Galiläa nach Judäa ging. Früher war Jesus, nachdem er mit dem samaritischen Weibe zusammengetroffen war, von den Samaritern freudig aufgenommen worden als er die Stadt Sichar besuchte. – Johannes 4:39 – 42 Aber bei dieser späteren Gelegenheit nahmen sie ihn nicht auf. „Weil sein Gesicht nach Jerusalem hin gerichtet war.” – Lukas 9:53 Zweifellos werden sie eingewendet haben: Warum nach Jerusalem hinaufgehen, dem religiösen Mittelpunkt jüdischer Anbetung? Hat nicht Gerisim mit seinem natürlichen Heiligtum und Altar, wo Josua den Segen über die Stämme aussprach, ebenso viel Anspruch darauf, der Mittelpunkt religiöser Anbetung zu sein, wie Jerusalem? 5. Mose 27:1 -12, Josua 8:30 – 35 Die Samariter nahmen diesmal Jesus nicht auf, weshalb „sie nach einem anderen Dorf gingen”. Ein Angebot zum Dienst Der Bericht sagt uns, daß nachdem sie ihre Reise nach (mehr …)
Frage von 1915: Wenn die Strafe für das Vergießen gerechten Blutes, wie es beginnend mit dem Mord an Abel bis hin zu unserem Herrn geschehen ist, im Jahr 70 n. Chr. über die Juden kam, wie können wir die Züchtigungen erklären, die sie das ganze Evangeliumszeitalter hindurch erfahren haben? Antwort: Wir wissen, daß die Juden zu der Zeit, als der Tod des Herrn unmittelbar bevorstand, schrien: „Sein Blutkomme über uns und unsere Kinder.” Nicht nur waren sie bereit, persönlich die Verantwortung für Jesu Tod auf sich zunehmen, sondern sie wollten dies auch für ihre Nachkommen. Sicherlich hatte Gott in Seinem Vorherwissen derHandlungen dieses Volkes und dessen Gesinnung von Anfang an ihre „sieben Zeiten der Ungnade” vorgesehen. Und Er hat dafür gesorgt, daß dies von Moses in seinem vierten Buch – Kapitel 26:18 – 45 – niedergeschrieben wurde. Dort erklärt Gott, daß Er über die Israeliten, sollten sie die Zuwiderhandlungen gegen (mehr …)