Tod

Heilung aller Leiden

„Er selbst nahm unsere Schwachheiten und trug unsere Krankheiten.” – Matthäus 8:2 – 17 Wenn auch unser großer Meister alle Arten von Krankheiten heilte, wäre es falsch anzunehmen, daß darin seine ganze Mission oder der wichtigste Teil seiner Aufgabe bestand. Er vollbrachte diese Heilungen im Hinblick auf drei Ziele: auf seine Botschaft aufmerksam zu machen eine Vorstellung von seinem großen zukünftigen Werk zu vermitteln, wenn er in seiner Herrschermacht alle Gebrechen heilen wird und die Menschheit aus dem Zustand von Sünde und Tod aufrichten wird Prüfstein zu sein für seine Treue dem Weihegelübde gegenüber. Bei den vielen Heilungen, durch die er den Menschen diente, legte er beständig sein Leben nieder, so daß dieser vollkommene Mensch nach dreieinhalb Jahren Dienst seine Lebenskraft so erschöpft hatte, daß er das Kreuz nicht mehr tragen konnte. So hatte er sein großes Opfer teilweise schon erbracht, bevor er Golgatha erreichte, wo es vollendet wurde. Und (mehr …)

Frage Q696:1

Frage von 1911 zur Stiftshütte – alle im Vorhof in Gottes Gunst: Kann sich ein Mensch im Vorhofzustand befinden, ohne in Gottes Gunst zu stehen? Antwort: „Der Vorhof der Stiftshütte ist ein Ort von Gottes Gunst. Die Stiftshütte wiederum ist ein Ort von Gottes Gunst in einem viel höheren Sinn und Ausmaß. In unserer Zeit steht der Vorhofzustand für die Menschen, die Glauben an Gott haben und sich Ihm und Seinem Dienst mehr und mehr annähern. Sie genießen Gottes Gunst wegen ihres Geistes der Loyalität Ihm gegenüber, der sie leitet, Schritt für Schritt voranzugehen und Seinen vollkommenen Willen kennenzulernen und zu tun. Dieser perfekte Wille für alle Berufenen in diesem Zeitlauf besteht darin, daß sie ihre Leiber als lebendige Schlachtopfer darstellen. Diese Leiber sind heilig und können von Ihm angenommen werden dank des zugerechneten Verdienstes ihres Fürsprechers, ihres Erlösers. Wenn diese Personen aber, nachdem sie uneingeschränkt die Gelegenheit hatten, seinen (mehr …)

Es gibt eine Sünde zum Tod

„Wenn jemand seinen Bruder sündigen sieht, eine Sünde nicht zum Tod, soll er bitten, und er wird ihm das Leben geben, denen, die nicht zum Tod sündigen; nicht im Hinblick auf sie sage ich, daß er bitten solle.“ – 1. Johannes 5:16 Des Herrn Angebot gegenüber der Menschheit ist Leben oder Tod – Leben unter der Bedingung ihrer herzlichen Annahme des Göttlichen Willens und des Gehorsams diesem gegenüber; Tod für den Fall, daß sie den Göttlichen Willen verwerfen und ihre Liebe für die Sünde zeigen und Ablehnung gegenüber den Göttlichen Erfordernissen. Leben und Tod sind vom Standpunkt der Schrift Endgültigkeiten – ewiges Leben oder ewiger Tod. Die ganze Menschheit soll gerichtet werden, um festzustellen, welches der Teil eines jeden sein soll – der, in das ewige Leben eintzureten oder der, dem ewigen Tod übergeben zu werden. Das Wort Gottes versichert, daß denjenigen, die ewig zu leben erlangen, ewige Glückseligkeit verheißen (mehr …)

Ein Bund mit dem Tod

„Und ihr sagt: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol einen Vertrag gemacht. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns nicht erreichen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns geborgen … Und euer Bund mit dem Tod wird aufgehoben werden, und euer Vertrag mit dem Scheol wird nicht bestehen bleiben. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, dann werdet ihr von ihr zertreten werden.” – Jesaja 28:15 – 18 Der Prophet gibt uns in der Sprache unseres Leittextes und dessen Zusammenhang die göttliche Vorausschau auf die Zustände der heutigen Tage und deren Resultate. In den vorhergehenden Versen hat er symbolisch eine bildhafte Beschreibung der Vergiftung mit falschen Lehren gezeigt, die in einem solchen Ausmaß bestehen, daß die Lehrer der Christenheit als vollkommen abseits des Weges dargestellt werden, verwirrt, in Verlegenheit gebracht und gesinnt, die verschiedenen Glaubensbekenntnisse und Theorien der finsteren Zeitalter (mehr …)