Jesus

Unser Passah – für uns geopfert

„Denn auch unser Passahlamm ist geopfert, das ist Christus.“ (Lutherbibel 2017, 1. Korinther 5:7) Vor etwa viertausend Jahren stand eines Morgens ein alter Mann auf, weckte seinen Sohn, einen kräftigen jungen Mann, und gemeinsam brachen sie zu einer dreitägigen Reise auf, die sie in das „Land Moriah“ führte. Begleitet wurden sie von zwei jungen Bediensteten des Hauses. Sie gingen nicht mit leeren Händen, denn sie nahmen die notwendige Ausrüstung für die Darbringung eines Opfers mit, wie Holz und Brennstoff zum Anzünden des Feuers (1. Mose 22:1-3). Als sich das Ende der Reise näherte, hielt die Gruppe an, und der ältere Mann wies seine Diener an, zurückzubleiben, während er und sein Sohn weiter zu dem Ort gingen, an dem das Opfer dargebracht werden sollte. Der junge Mann, stark und muskulös, trug das Holz, und sein Vater trug den Brennstoff und das Messer. Doch irgendetwas an dieser Szene war rätselhaft. Sie wollten (mehr …)

Das Gedenken an unseren Herrn

Vor etwa 3.600 Jahren wurde Israel angewiesen, das Blut des Passahlamms zu nehmen und es an die Türpfosten ihrer Häuser zu streichen – und dann hineinzugehen und dort den Rest der Nacht zu verweilen. Die Anweisungen, die den Israeliten gegeben wurden, waren schlicht, und es war einfach für sie, diese zu befolgen. Das wurde uns auch zuteil, als wir Jesus als unseren persönlichen Erlöser annahmen und das Blut symbolisch für die Türpfosten unseres Herzens anwendeten. Das war der Beginn unserer Reise.

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Wer ist weise?

„Wer ist weise und verständig unter euch? Er zeige aus dem guten Wandel seine Werke in Sanftmut der Weisheit!“

Jakobus 3:13

Weisheit kann kurz beschrieben werden als die Fähigkeit, Wissen in der täglichen Lebensführung und bei Entscheidungen des Lebens richtig zu nutzen und anzuwenden. Eine Person kann über ein hohes Maß an Wissen in verschiedenen Bereichen verfügen und trotzdem nicht weise sein. Zum Beispiel kann jemand ein ausgezeichnetes Wissen über nationale und internationale Politik haben, aber kein weiser Staatsmann sein. Ein gewisses Maß an Wissen ist in jedem Bereich des menschlichen Strebens erforderlich. Um allerdings in einem bestimmten Bereich erfolgreich zu sein, muss man die Fähigkeit besitzen oder erwerben, das Wissen richtig zu nutzen. Das ist es, was Weisheit ausmacht.

Was für das menschliche Streben gilt, gilt auch für unsere Beziehung zu Gott und zueinander als Geschwister in Christus Jesus. Es ist wichtig, dass wir uns Wissen über die Pläne und Absichten Gottes aneignen. Darüber hinaus aber ist es grundlegend, dass wir dieses Wissen in unserem täglichen Dienst für den Herrn und sein Volk richtig anwenden. Paulus schrieb, dass die „Weisheit dieser Welt Torheit bei Gott“ ist. (1. Korinther 3:19) Wenn wir also nach Gottes Maßstäben weise sein wollen, ist es grundlegend, dass wir die Überlegenheit seiner Wege anerkennen und danach streben, uns von ihnen leiten zu lassen. Salomo schrieb: „Die Furcht [hebräisch: Ehrfurcht] des HERRN ist der Weisheit Anfang; und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand.“ (Sprüche 9:10)

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Der Heilige Geist – Teil 2: Der Heilige Geist der Wahrheit

„Wenn der Tröster gekommen ist, den ich euch von dem Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der von dem Vater ausgeht, so wird er von mir zeugen.“

Johannes 15:26

Wie wir in dem Artikel „Der Heilige Geist Gottes“ in der November/Dezember Ausgabe 2023 des Tagesanbruchs gesehen haben, ist der Heilige Geist die Kraft Gottes, die er in jeder Richtung ausübt, die er dazu auswählen mag. Gott hat seine mächtige Kraft eingesetzt, um das Universum zu erschaffen, die Erde für den Menschen zuzubereiten und den Menschen zu erschaffen und ihm Leben zu geben. Wir wollen nun das Zeugnis der Bibel über eine andere Art und Weise untersuchen, in welcher Gott seine mächtige Kraft zur Verwirklichung seiner Absichten einsetzt, und zwar durch den Einfluss seiner Gedanken auf das Leben derer, die er in seinen Dienst beruft, besonders in diesem gegenwärtigen Zeitalter.

Wir alle wissen um die Kraft der Gedanken. Das Leben eines jeden von uns wird von Gedanken bestimmt – entweder von unseren eigenen oder von den Gedanken anderer, denen wir erlauben, uns zu beeinflussen. 

Eine der Kundgebungen des Geistes oder der Kraft Gottes ist der Ausdruck seiner Gedanken, die im Leben derer wirksam sind, die sich der Erfüllung seines Willens geweiht haben. Es ist dieser Aspekt der göttlichen Kraft, den Jesus in unserem Text als „Geist der Wahrheit“ bezeichnet. Wie aber bringt Gott seine Gedanken, seinen Geist, in das Leben seiner Diener im Evangeliumszeitalter?

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