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Frage von 1916: Wann setzte Jesus dem Gesetz ein Ende? Am Jordan oder auf Golgatha? Antwort: „Der Ausdruck „dem Gesetz ein Ende machen” wird sehr leicht missverstanden. Daher ist es zweckmäßig, diese Frage unter verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten. Wenn wir einen sehr wichtigen Aspekt dieser Frage hernehmen, sehen wir, dass Jesus niemals des Gesetzes Ende war. Das Gesetz ist das Gesetz des Vaters. Es bestand, bevor Jesus kam. Und es besteht noch und wird weiter bestehen. Jesus hat ihm kein Ende gesetzt und wird dies auch künftig nicht tun. Es ist Gottes Gesetz, das sich ganz kurz so fassen lässt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deinem ganzen Verstand und mit deiner ganzen Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst.” Wann sollte dieses Gesetz zu Ende sein? Nie, niemals! Wir kommen ihm von Tag zu Tag ein bisschen näher. Weder hat Jesus es am (mehr …)
„Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, (dazu) Weisheit und Zucht und Verstand.” – Sprüche 23:23 Die Sprache unseres Leittextes gibt zu verstehen, daß die Wahrheit einen großen Wert besitzt, und wenn wir den Wunsch haben, sie zu erlangen, wir zu bezahlen bereit sein müssen, was immer sie kosten mag. Es wird auch die Möglichkeit gezeigt, die Wahrheit wieder zu verlieren, nachdem wir sie besessen haben. Es ist möglich, die Wahrheit zu verkaufen. Worin besteht diese Wahrheit, die wir zu kaufen und nicht zu verkaufen ermahnt werden? Die „Wahrheit”, auf die hier hingewiesen wird, ist Gottes Wahrheit. Als Jesus zu Pilatus sagte, daß er in die Welt gekommen sei, um ein König zu sein und der Wahrheit Zeugnis zu geben, fragte Pilatus: „Was ist Wahrheit?” – Johannes 18:38 Jesus hatte diese Frage in der Nacht, bevor er für seine Jünger betete, beantwortet und gesagt: „Heilige sie durch die Wahrheit! Dein Wort (mehr …)
Das Wort „Fußstapfennachfolger” ist uns allen sehr geläufig, mit ihm bezeichnen wir im allgemeinen die treuen Nachfolger Christi des Evangelium-Zeitalters. Wir finden eine erste Andeutung dazu schon im Alten Testament in den Psalmen, wo in einem Psalm von Asaf, von den mächtigen Taten des Allmächtigen Schöpfers die Rede ist: „Du bist der Gott der Wunder tut, du hast deine Stärke kundgetan unter den Völkern. Du hast dein Volk erlöst mit (deinem) Arm, die Söhne Jakobs und Josefs … Durch das Meer (führt) dein Weg und deine Pfade durch das große Wasser. Doch deine Fußspuren kannte niemand.” – Psalm 77:15, 16 und 20. Hier spricht der Psalmist von den Wundern, mit denen der Ewige den Pharao und die Götter Ägyptens in die Knie zwingen ließ und von einer Erlösung, die durch Seinen Arm geschah, durch den unsichtbaren Logos, der auch Sein vorbildliches Volk aus der Knechtschaft Ägyptens führte, wie dies der (mehr …)
Das Wort Engel bedeutet Bote. Der Erzengel ist der oberste Bote, das Oberhaupt aller Boten, der Hauptbote des allmächtigen Gottes. Das Wort erscheint in der Bibel nur zweimal – in Judas 9 und in 1. Thessalonicher 4:16. Es wird nirgends im Plural genannt, was auch darauf schließen läßt, daß es nur einen Hauptboten Jahwes gibt. Obwohl uns nicht direkt gesagt wird, wer Jahwes Hauptbote ist, außer daß sein Name Michael lautet, stellt sich die Frage: Kann es sein, daß jener Michael – der Hauptbote Jahwes, unser Herr Jesus in seiner vormenschlichen Existenz war? Er, „der, als er in Gestalt Gottes war, nicht durch Raub danach trachtete, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst entäußerte, die Gestalt eines Knechtes annahm und wie die Menschen wurde” – Philipper 2:6 und 7 – den Jahwe deshalb hoch erhöhte „und ihm einen Namen verlieh, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu (mehr …)