Jerusalem

Jerusalem – Die heilige Stadt

„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.”

Offenbarung 21:2

Es werden im heiligen Wort der Bibel Dutzende von Städten erwähnt und einige davon in symbolischer Weise. Eine von diesen ist Jerusalem. In der Zeit von Abraham war Jerusalem, was „Wohnstätte des Friedens” bedeutet, unter dem Namen „Salem” bekannt, der einfach „Frieden” bedeutet. Melchisedek war zu jener Zeit König von Salem, und als er Abraham willkommen hieß, „brachte er Wein und Brot heraus; und er war Priester Gottes, des Höchsten”. – 1. Mose 14:18

Jahrhunderte später eroberte König David Jerusalem und machte es zu seiner Hauptstadt. Er nannte es die Stadt Davids. – 2. Samuel 5:4 – 9 Unter David und seinem Sohn Salomon wurde Jerusalem das religiöse Zentrum aller Stämme Israels. Nachdem das Land in zwei Königreiche geteilt wurde, blieb Jerusalem die Hauptstadt von Juda, dem Zwei-Stämme Königreich, in dem seine Könige nacheinander regierten.

Während der Herrschaft von Zedekia, dem letzten König von Juda, wurde Jerusalem von Nebukadnezar, dem König von Babylon, eingenommen und zerstört. – 2. Könige 25:1 – 10 Nach siebzigjähriger Gefangenschaft in Babylon kehrten die Juden in ihr Land zurück, und Jerusalem wurde unter der Führung von Nehemia wiederhergestellt. – Nehemia 12:26 und 27 Jerusalem blieb der Rückkehr des Volkes aus der Gefangenschaft weiterhin das Herz der hebräischen Wiederbelebung bis es später die Griechen eroberten, gefolgt vom Römischen Reich.

So stand Jerusalem zur Zeit des Dienstes Jesu auf Erden unter der Herrschaft des Römischen Reiches, auch wenn den Juden viel religiöse Freiheit gewährt wurde. Die römische Herrschaft unterließ es im allgemeinen sich in die Anbetung einzumischen, so lange die Juden nicht versuchten, die Autorität ihrer zivilen Herrscher zu behindern. Weil zu jener Zeit in Israel die jüdischen religiösen Herrscher danach trachteten, Jesus aus dem Weg zu räumen, waren sie darüber froh, sich an die römischen zivilen Herrscher wenden zu können, ihnen dabei zu helfen. Um diese Hilfe zu bekommen beschuldigten sie Jesus, daß er behauptete, ein König zu sein, was, wenn es so zuträfe, ein Treuebruch gegen Rom gewesen wäre. – Matthäus 26:59 – 66 sowie Johannes 19:14 und 15

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Die Bundeslade kommt nach Jerusalem

„HERR der Heerscharen! Glückselig ist der Mensch, der auf dich vertraut.”Psalm 84:12 Die besondere Lehre des Ereignisses dieser Lektion ist die Ehrfurcht vor dem Herrn. „Heilig und furchtbar ist sein Name” und „denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht”. „Gott ist gefürchtet im Kreis der Heiligen, groß ist er und furchtbar über alle, die rings um ihn her sind.” Als Gott dem Mose im brennenden Busch erschien, um mit ihm zu reden, befahl Er ihm und sagte: „Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiliger Boden.” So war es auch, als Er auf dem Berg Sinai angesichts des ganzen Volkes Israel erschien umgeben von einer schweren Wolke, daß es große Kundgebungen ehrfurchtgebietender Feierlichkeit gab und besondere Einschränkungen gegen jede respektlose Vertrautheit. Israel wurde auch besonders befohlen Seinem Gesetz und Seinem Heiligtum Ehrfurcht zu erweisen. – Psalm (mehr …)

Von Jerusalem nach Emmaus: 12,3 km

Mit dem Titel „Von Jerusalem nach Emmaus: 12,3 km” nehmen wir Bezug auf das Zusammentreffen von Jesus und zwei Jüngern, die diesen Weg zurücklegten, was uns in Lukas 24:13 – 35 berichtet wird. Diese Begebenheit ereignet sich nach der Auferstehung unseres Herrn, und der Bericht wirft einige Fragen auf. Erinnern wir uns an die Geschehnisse: Jesus steht aus dem Grab auf, und am ersten Tag der Woche (gemäß Lukas 24:1) gehen Maria und Magdalena, Johanna, Maria und andere zum Grab, stellen fest, daß der Stein weggewälzt ist, gehen in die Grabhöhle und finden den Leichnam Jesu nicht. Da erscheinen ihnen zwei Engel in strahlenden Gewändern und sprechen den berühmten Satz: „Was suchet ihr den Lebendigen unter den Toten? Er ist nicht hier, sondern ist auferstanden.” Diese zwei Engel erinnern sie an die Worte, die er in Galiläa gesagt hatte, daß er nämlich in Sünderhände überliefert und gekreuzigt werden müsse, und (mehr …)

Barmherzigkeit ist besser als Opfer

„Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig besammen wohnen!” – Psalm 133:1 Als Joseph erkannte, daß seine Brüder sich verändert hatten, hatte er Mitgefühl mit ihnen. Als er sah, daß ihre Herzen in seinem eigenen Fall sich vom Schlechten abwandten und die göttliche Mißbilligung wahrnahmen, und es ihnen leidtat, da empfand er Mitleid für sie. Als er ihr Interesse für seinen alten Vater bemerkte und ihren Unwillen seinen Tod durch eine unfreundliche Handlung oder ein Wort zu beschleunigen, da war er voller Mitleid. Er wünschte jedoch, daß die Preisgabe seiner Identität, wer er in Wirklichkeit war, nicht vor den Ägyptern geschehen sollte. Als er merkte, daß ihn die Gefühle überwältigten wollten, gab er schnell den Befehl, daß alle Ägypter den Raum verlassen sollten. Dann gab er sich seinen Brüdern zu erkennen und sagte: „Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt.” Wir können uns (mehr …)