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„Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht, und nichts Anstößiges ist in ihm.” – 1. Johannes 2:10 Als der von Ägypten beschaffte Weizenvorrat nahezu aufgebraucht war, drängte Jakob seine Söhne, wieder nach Ägypten zu gehen, um noch mehr Weizen zu beschaffen. Sie aber lehnten es entschieden ab, dorthin zurückzukehren, bis ihr jüngerer Bruder, Benjamin, mit ihnen gehen würde. Dann verbürgte sich einer der Brüder – Juda – für Benjamin. Jakob willigte schließlich ein, Benjamin mit einem Geschenk von Honig, Gewürzen und dem doppelten Geldbetrag dessen, was er zuvor gesandt hatte, zu schicken – mit der Bemerkung: „Und Gott, der Allmächtige gebe euch Barmherzigkeit vor dem Mann [Josef], daß er euch euren andern Bruder und Benjamin (wieder mit zurück)schicke: Und ich, wie ich die Kinder verlieren soll, muß ich die Kinder verlieren!” – 1. Mose 43:14 Diese wurden wieder von Josef erwartet, der diesmal Anweisungen gab, daß für sie ein Mittagsmahl (mehr …)
„Wenn es nun irgendeine Ermunterung in Christus (gibt), wenn irgendeinen Trost der Liebe, wenn irgendeine Gemeinschaft des Geistes, wenn irgendein herzliches (Mitleid) und Erbarmen, so erfüllt meine Freude, daß ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid.” – Philipper 2:1 und 2 Der Brief an die Philipper ist einer der Briefe, die der Apostel Paulus verfaßte, während er im Gefängnis in Rom war. Jahre später war er nach Philippi in Makedonien gegangen, nachdem er eine Vision von Gott empfangen hatte, von der er in Apostelgeschichte 16:9 – 12 berichtet. In seinem Brief an die Philipper drückt Paulus seine große Liebe für sie aus, aber er ermahnt sie auch, den Geist der Einheit zu bewahren – den Geist Christi – dem er Zeugnis gegeben hatte, als er bei ihnen war. Wir finden den Brennpunkt dieser Lektion im 2. Kapitel des Paulusbriefes, und unser Titel „Eines Geistes sein in (mehr …)
„Hier bin ich, sende mich” – Jesaja 6 Heute wollen wir Jesajas Vision studieren. Der Tempel in Jerusalem, auch Haus Jahwes genannt, war der Schauplatz dieser Vision. Aber an Stelle des Heiligen und des Allerheiligsten, des Gnadenstuhls, des Altars, des Schaubrottisches und des goldenen Leuchters war alles anders: Es gab einen prächtigen Thron und darauf saß der Herr. An seinen beiden Seiten standen als Repräsentanten der göttlichen Eigenschaften vier Seraphim, während sein zahlreiches Gefolge den ganzen Tempel füllte. Licht der Herrlichkeit war im ganzen Raum, und zwei der Seraphim riefen aus: „Heilig, heilig, heilig ist Jahwe der Heerscharen.” Und die beiden auf der anderen Seite antworteten: „die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit.” Von dieser Gegenrede „erbebten die Grundfesten der Schwellen von der Stimme der Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt”. Laßt die ganze Erde erfüllt sein von der Herrlichkeit des Herrn Die Bedeutung dieser Vision dürfen wir (mehr …)
„Ich habe den HERRN stets vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, werde ich nicht wanken.” – Psalm 16:8 Dieser prophetische Psalm betrifft Jesus und beschreibt seinen Herzenszustand, während er als ein Mensch auf Erden wandelte, wie dies durch den Psalmisten David Jahrhunderte zuvor verkündet wurde: „Bewahre mich, Gott, denn ich berge mich bei dir!” – Psalm 16:1 Während seiner ersten Gegenwart erkannte unser Herr gut, daß er ohne Gottes Fürsorge, Leitung und Schutz den Fallen des Widerachers nicht widerstehen oder seine langersehnte Hoffnung erlangen könnte, ein Teil der Familie Gottes auf höchster Stufe der Existenz zu werden. Die Bibel drückt es in dieser Weise aus: „Ich habe zum HERRN gesagt: ‚Du bist mein Herr; es gibt kein Glück für mich außer dir.‘ An den Heiligen, die auf Erden sind, an den Herrlichen ist all mein Wohlgefallen.” – Psalm 16:2 und 3 Wir kennen diesen wunderschönen Psalm, weil der (mehr …)