Lichtstrahlen

Gottes Plan der Zeitalter

„Befleißige dich, dich selbst Gott als bewährt darzustellen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen hat, der das Wort der Wahrheit recht teilt.“ (2. Timotheus 2:15)

In seinem zweiten Brief an Timotheus offenbart Apostel Paulus, dass es zu seiner Zeit einige gab, die lehrten, dass „die Auferstehung schon geschehen sei“. (2. Timotheus 2:18) Angesichts dieser falschen Lehre ermahnte Paulus Timotheus drei Verse zuvor, „das Wort der Wahrheit recht zu teilen“, d. h. „richtig zu handhaben, die Wahrheit direkt und richtig zu lehren“. (nach engl. Thayer‘s Greek Definitions) Die Lektion ist offensichtlich. Die Auferstehung der Toten ist eine der wichtigsten Lehren der Bibel. Sie ist im Plan Gottes so wichtig, dass Paulus selbst schrieb, dass, wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, „also sind auch die in Christus Entschlafenen verloren gegangen.“ (1. Korinther 15:16-19) Der Irrtum, den Paulus gegenüber Timotheus erwähnte, bestand nicht darin, dass es keine Auferstehung der Toten gibt, sondern dass die versprochene Auferstehung „schon geschehen sei“.

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Das christliche Bürgerrecht

„Gott hat uns aus der Gewalt der Finsternis errettet und in das Reich des Sohnes seiner Liebe versetzt.“ (Kolosser 1:13)

Aus biblischer Sicht sind alle, die in die Fußstapfen des Meisters treten, Bürger des Reiches Christi. (Philipper 3:20) Dieses Reich hat nicht während all der Jahrhunderte des christlichen Zeitalters über die Erde geherrscht. Dennoch wird es von Gott als Reich anerkannt, und diejenigen, die ihm und seinem Sohn Jesus Christus die Treue geschworen haben, werden als Bürger dieses Reiches anerkannt. Das bedeutet, dass alle wahren Christen in Wirklichkeit „Fremdlinge und Pilger“ [griechisch: ansässige Fremde] hier auf der Erde sind und dass ihre Treue einer Regierung gilt, die von den Königreichen dieser Welt nicht anerkannt wird. (1. Petrus 2:9-11)

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Der Pfingsttag

„Und als der Pfingsttag erfüllt wurde, waren sie (Jesus Nachfolger) alle an einem Ort beisammen. Und plötzlich kam aus dem Himmel ein Brausen, wie von einem daher fahrenden, gewaltigen Wind, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen. Und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist ihnen gab auszusprechen.“ (Apostelgeschichte 2:1-4)

Das Wort Pfingsten – oder Pfingsttag – kommt in der Bibel nur dreimal vor, und da es ein griechisches Wort ist, erscheint es nur im Neuen Testament. Die bekannteste Verwendung findet sich in den Worten unseres Thementextes. Das Wort wird später noch einmal in Apostelgeschichte 20:16 verwendet: „Paulus hatte sich entschlossen, an Ephesus vorbeizufahren, damit es ihm nicht widerfahre, in Asien Zeit zu verlieren; denn er eilte, um, wenn es ihm möglich wäre, am Pfingsttag in Jerusalem zu sein.“ Die letzte Verwendung des Wortes findet sich in 1. Korinther 16:8: „Ich werde aber bis Pfingsten in Ephesus bleiben“. Die beiden letztgenannten Verweise lassen uns verstehen, dass Pfingsten mehr war, als nur das bemerkenswerte Ereignis, das in Apostelgeschichte 2 über die Ausgießung des Heiligen Geistes beschrieben wird. Es handelte sich vielmehr um ein jährliches Fest – einen besonderen Feiertag der Juden.

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Ein Lösegeld für alle

„Dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.“

1. Timotheus 2:3-6

Seit vielen Jahren veröffentlicht der Tagesanbruch auf der Rückseite sieben kurze Glaubensaussagen, die Bibelforschern auf der ganzen Welt bekannt sind, unter dem Titel: „Die Heilige Schrift lehrt deutlich“. Die vierte Aussage lautet, „dass die Grundlage für die Hoffnung der wahren Kirche und der Welt in der Tatsache liegt, dass Jesus Christus ‚durch Gnade Gottes für jeden den Tod schmeckte‘ als ‚ein Lösegeld für alle‘, und dass er ‚das wahrhaftige Licht, welches jedes in die Welt kommenden Menschen erleuchtet‘, ‚zu seiner Zeit‘ sein wird“. (Hebräer 2:9; Johannes 1:9; 1. Timotheus 2:5-6)

Zu Beginn des Jahres 2024 sind 150 Jahre vergangen seit der Zeit, die nach Ansicht vieler ernsthafter Bibelforscher den Beginn der Endphase oder „Ernte“ des gegenwärtigen Evangeliumszeitalters markiert. (Matthäus 13:24-30,36-43) Während dieser Erntezeit wurde die biblische Lehre über das „Lösegeld für alle“ so deutlich in den Mittelpunkt gerückt, wie es seit den Tagen der Apostel nicht mehr verstanden wurde. In der Tat ist das Lösegeld für alle der zentrale Dreh- und Angelpunkt, aus dem alle anderen Teile der göttlichen Wahrheit entspringen. In diesem Sinne halten wir es für angebracht, auf den folgenden Seiten dieses wesentliche Element der christlichen Lehre, wie es in der Bibel zu finden ist, zu überprüfen.

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