Dies erwäget

Die Fußstapfen Jesu

Es gibt einige uns bekannte Aussprüche, die unseren christlichen Lauf anschaulich beschreiben, die wir in der gegenwärtigen Wahrheit allgemein benutzen. Es sind schöne und schriftgemäße Worte, die wir so frei und oft gebrauchen, dass wir befürchten, dass sie weitgehend ihre Bedeutung verloren haben. Sie gehen uns so leicht über die Zunge und sind so alltäglich und zwanglos. Ihre Belehrungen, die wir so sehr benötigen, könnten damit weitgehend ihre Aussagekraft verloren haben. Wir sagen zum Beispiel, dass wir „den Fußstapfen Jesu folgen”. Dies wird durch Petrus und Johannes zu verstehen gegeben: „Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolgt.” – 1. Petrus 2:21 „Diese sind es, die dem Lamm folgen, wohin es auch geht.” – Offenbarung 14:4 Ein jeder von uns hat die Redensart „den Fußstapfen Jesu folgen” viele Male benutzt. Aber was bedeutet dies wirklich? (mehr …)

Ist der Tod eine Strafe oder eine Folgererscheinung?

Zwei Schriftstellen sollen in Übereinstimmung zueinander gebracht werden: die Aussage von 1. Korinther 15:56, wo es heißt: „Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz”, und der Text aus Hebräer 2:14: „ […] den […] , der die Macht des Todes hat, das ist der Teufel.” Daran schließt sich noch die Frage an: Sollen wir den Tod als Strafe für die Übertretung von Gottes Gesetz betrachten oder als natürliche Folgeerscheinung von Krankheiten, die durch Ungehorsam den Geboten Gottes gegenüber hervorgerufen wurden? Zunächst wenden wir uns der Frage zu und erörtern dann die genannte mögliche Übereinstimmung der zitierten Schriftstellen. Dazu betrachten wir den Begriff des Todes unter den beiden Aspekten. Er kommt nicht jetzt über die Menschen als personenbezogenes Urteil von Gott, als Strafe für den Ungehorsam eines Individuums, denn es sterben nicht nur Kriminelle oder bösartige Leute, sondern auch Heilige und lallende Babys: (mehr …)

Das Wort der Wahrheit recht teilen

„Sei eifrig bemüht, dich Gott als bewährt zu erweisen, als ein Arbeiter, der sich seiner Arbeit nicht zu schämen braucht, weil er das Wort der Wahrheit recht teilt.” – 2. Timotheus 2:15 Die Eingangsworte unseres Leittextes sollten für ernsthafte Bibelforscher von großer Wichtigkeit sein. Entsprechend der amerikanischen Konkordanz von Strong bedeutet das griechische Wort, welches hier im deutschen Text als „streben” übersetzt wird, „Anstrengungen machen”, „pünktlich” oder „ernsthaft sein”. Der Gedanke, der in dieser Erklärung enthalten ist, ist der, daß ein solches „Streben” zu dem Zweck geschieht, uns Gott gegenüber bewährt zu erweisen, und daß dies nur dadurch geschehen kann, daß wir „die Wahrheit in rechter Weise teilen”. So bestätigt Paulus die Notwendigkeit, die Bibel mit Sorgfalt zu studieren. In diesem Schrifttext zeigt Paulus die richtige Einstellung für ein Bibelstudium – daß wir den Willen Gottes erkennen mögen und uns selbst ihm gegenüber als Seine „Werkzeuge” bewährt und fleißig im (mehr …)

Der Kampf der Neuen Schöpfung gegen das Fleisch

Man sagt, daß das Leben ein Kampf ist, in dem sich nur derjenige behaupten kann, der sich durchsetzt und „seine Ellbogen gebraucht”. Dies ist ein Kampf, in dem sich der Stärkere auf Kosten des Schwächeren durchsetzt und Vorteile verschafft. Es ist dies kein guter Kampf, wenn wir dies vom Standpunkt eines Christen aus betrachten, welcher uns lehrt, den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Auch die Bibel spricht von einem Kampf, den die Nachfolger des Herrn Jesus kämpfen. Und Paulus bezeichnet diesen Kampf als einen „guten Kampf”, und er ruft uns dazu auf, diesen „guten Kampf” zu kämpfen. – 1. Timotheus 6:12 Dieser Kampf ist ein Glaubenskampf, den die Fußstapfennachfolger Christi täglich kämpfen. Diese verfolgen andere Ziele, als diejenigen, die in der Welt kämpfen. Ihr Kampf gilt nicht ehrgeizigen und selbstsüchtigen Zwecken, noch trachten sie nach menschlichem Einfluß oder Reichtum. Sie kämpfen auch nicht gegen die Interessen ihrer Mitmenschen, ja, (mehr …)