Des Christen Leben und Lehre

Fröhlichkeit als Hilfe zur Überwindung

„Ein fröhliches Herz bringt gute Besserung, aber ein zerschlagener Geist vertrocknet das Gebein.“ (Sprüche 17:22)

Bedeutung des Wortes

Im Allgemeinen bezeichnet Fröhlichkeit ein Zustand höchsten Wohlbefindens, Segens, Glücks und guter Gesinnung, Seligkeit, Glückseligkeit, Frohsinn, Heiterkeit, Freude und Jubel. Fröhlichkeit verkörpert eine Geisteshaltung, die einen wahren Christen unabhängig von den Umständen begleiten sollte. Die Heilige Schrift belegt sogar einen Zusammenhang zwischen Fröhlichkeit und Gesundheit: „Ein fröhlicher Blick bringt Freude in dein Herz. Und eine gute Nachricht macht deinen Körper gesund.“ (Sprüche 15:30 – engl. „New International Reader‘s Version“)

In der medizinischen Fachwelt besteht ein breiter Konsens darüber, dass sich Fröhlichkeit positiv auf das körperliche und seelische Wohlbefinden der Menschen auswirkt. Ein Beispiel für solche Überlegungen ist das Herz, das alle Teile des Körpers mit Blut versorgt. Wenn das Herz nicht gesund ist, kann der Körper aufgrund einer unregelmäßigen Blutzufuhr an verschiedenen Krankheiten, Schmerzen und Beschwerden leiden. Viele Betroffene versuchen, ihre Ernährung zu regulieren und sich sportlich zu betätigen, um ihren Kreislauf zu verbessern. Diese Maßnahmen allein reichen jedoch oft nicht aus, um den krankhaften Zustand wesentlich zu verbessern. Es wird vermutet, dass eine der Hauptursachen für Herzprobleme Stress und ein damit einhergehender, allgemeiner Mangel an Fröhlichkeit sein könnte.

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Die Missionsreise des Paulus und Barnabas

„Sondert mir nun Barnabas und Saulus [Paulus] zu dem Werk aus, zu dem ich sie berufen habe! Da fasteten und beteten sie; und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie.“ (Apostelgeschichte 13:2,3)

Die erste größere Anstrengung des Apostels Paulus bei der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus fand in Antiochia in Syrien statt. Nachdem er kurz in Damaskus und Jerusalem gepredigt hatte und vor denen geflohen war, die ihn töten wollten, begab er sich in seine Heimatstadt Tarsus, vielleicht, um auf einen Hinweis hinsichtlich des Willens des Herrn zu warten, wie, wo und wann er sich aktiver am Dienst beteiligen sollte. (Apostelgeschichte 9:19-30) Er musste nicht lange warten, denn Barnabas suchte ihn auf und überzeugte den Apostel, ihn nach Antiochia zu begleiten, um dort mit ihm und anderen an der Verkündigung des Evangeliums mitzuwirken. (Apostelgeschichte 11:25-30)

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Das Gedenken an unseren Herrn

Vor etwa 3.600 Jahren wurde Israel angewiesen, das Blut des Passahlamms zu nehmen und es an die Türpfosten ihrer Häuser zu streichen – und dann hineinzugehen und dort den Rest der Nacht zu verweilen. Die Anweisungen, die den Israeliten gegeben wurden, waren schlicht, und es war einfach für sie, diese zu befolgen. Das wurde uns auch zuteil, als wir Jesus als unseren persönlichen Erlöser annahmen und das Blut symbolisch für die Türpfosten unseres Herzens anwendeten. Das war der Beginn unserer Reise.

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Unser geistlicher Fokus

„Alles vermag ich in dem, der mich kräftigt.“

Philipper 4:13

Das klingt nach einer kühnen Aussage: „Alles vermag ich“ (Ich kann alles tun – wie es im Englischen steht), vor allem, wenn wir es mit anderen Bibelstellen vergleichen, wie z. B. „wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.“ (1. Korinther 10:12). Wir erkennen jedoch, dass Paulus verstand, dass es nur „in Christus“, der ihn stärkte, möglich war, „alles“ zu tun, was Gott von ihm wollte. In der Tat war es „die Kraft des Christus“, die auf Paulus während all seiner Erfahrungen ruhte, als er sein Leben im Dienst für den Herrn verbrachte. (2. Korinther 12:9)

Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Gott, so wie es bei Paulus der Fall war, durch seinen Sohn Jesus Christus all diejenigen stärken und ausrüsten wird, die sich auf ihn fokussieren und sich in jedem Aspekt ihres Lebens auf seine Gnade verlassen. Der Psalmist schrieb: Gott ist es, „der mich mit Kraft umgürtet“. (Psalm 18:33) Im Vertrauen auf die uns verheißene göttliche Hilfe sollten wir uns dann in all unserem Dienst für ihn „unter die mächtige Hand Gottes“ demütigen. (1. Petrus 5:6)

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