Bibelstudium

Der Heilige Geist – Teil 1: Der Heilige Geist Gottes

„Der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“

1. Mose 1:2

Kein Thema ist von größerer Bedeutung als das Zeugnis der Bibel über den Geist Gottes und seine Beziehung zu allen seinen gewaltigen Werken. Der Geist Gottes wird mehrere hundertmal in der Bibel erwähnt. Im Neuen Testament wird er gewöhnlich der „Heilige Geist“ genannt. Im Alten Testament ist das Wort „Geist“ eine Übersetzung des hebräischen Wortes ruach, das Prof. Strong mit „Wind“ erklärt. Dasselbe Wort wird viele Male mit „Odem“ übersetzt. Im Neuen Testament ist das Wort „Geist“ eine Übersetzung des griechischen Wortes pneuma, das nach Prof. Strong „Atem oder Luftzug“ bedeutet.

Lasst uns jedoch nicht daraus schließen, dass der Heilige Geist Gottes nur Wind oder ein Windstoß ist. In den alten hebräischen und griechischen Sprachen gab es nicht für alles ein eigenes Wort, besonders, wenn es darum ging, Gedanken über Gott und seine mächtigen Taten auszudrücken. Im Laufe der Zeit haben jedoch viele Wörter mit spezifischen Bedeutungen eine angepasste Bedeutung angenommen. So wurden die Begriffe ruach im Hebräischen und pneuma im Griechischen, die ursprünglich die unsichtbare Macht des Windes bezeichneten, zu Begriffen für jede unsichtbare Kraft oder Macht und wurden zur Beschreibung der unsichtbaren Macht Gottes verwendet.

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Die Heilung am Sabbat

„Und er [Jesus] sprach zu ihnen: Wer ist unter euch, dessen Esel oder Ochse in einen Brunnen fallen wird und der ihn nicht sogleich herausziehen wird am Tag des Sabbats?“

Lukas 14:5, siehe auch Lukas 14:1-6

Jesus hat niemals eine Einladung abgelehnt, die Wahrheit zu präsentieren. In der hier ausgewählten Bibelstelle wird uns gesagt, dass die Pharisäer „ihn belauerten“. (Lukas 14:1) Sie hofften offensichtlich, den Herrn dabei zu erwischen, wie er eines der Verbote des Gesetzes brach, insbesondere das Verbot, am Sabbat zu arbeiten. Das Gesetz lautete: „Aber der siebte Tag ist Sabbat dem HERRN, deinem Gott: Du sollst keinerlei Werk tun.“ (2. Mose 20:10).

Zu den Anforderungen des Gesetzes gehörte auch das Verbot, am Sabbat Lebensmittel zu sammeln oder auf andere Weise zuzubereiten. Der biblische Bericht über das Sammeln von Manna in der Wüste enthielt die Anweisung Gottes, dass am sechsten Tag der Woche eine doppelte Portion gesammelt werden musste. Am siebten Tag sollte es kein Manna geben, denn dieser Tag sollte ein Sabbattag der Ruhe sein. (2. Mose 16:13-26) Außerdem verbot das Gesetz sogar, am Sabbat in den Häusern Feuer anzuzünden. (2. Mose 35:3) Deshalb bereiteten die Israeliten am sechsten Tag eine doppelte Portion an Mahlzeiten zu.

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Ein neuer Himmel und eine neue Erde

„Wolf und Lamm werden zusammen weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange, Staub wird ihre Nahrung sein. Man wird nichts Böses und nichts Schlechtes tun auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der HERR.“ Jesaja 65:25, siehe auch Verse 17-25 Die Zustände, die im künftigen Millennium Königreich auf der Erde herrschen werden, werden durch den Prophet Jesaja und anderen Schreibern der Heiligen Schrift beschrieben. Jesaja vergleicht das Reich Christi mit einem „neuen Himmel und einer neuen Erde.“ Es wird so wunderbar sein, dass man „an das Frühere [die früheren Reiche] nicht mehr denken und es nicht mehr in den Sinn kommen“ wird. Die „früheren“ Reiche sind diejenigen, die Paulus später als diese „gegenwärtige böse Welt“ beschreibt. (Jesaja 65:17; Galater 1:4) Gottes Erschaffen eines „neuen Himmels und einer neuen Erde“ bezieht sich nicht auf einen neuen buchstäblichen Himmel oder einen neuen Planeten Erde, sondern viel mehr (mehr …)

Gottes Mitgefühl mit Seinem Volk

„So spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt und dessen Name der Heilige ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum, und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.”

Jesaja 57:15

Jahwe ist der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt. Ehe die Berge hervorgebracht wurden und die Hügel, ehe der Erstgeborene geschaffen wurde, ist Er Gott. Er sagte zu Moses in dem brennenden Dornbusch: „Ich bin, der ich bin.” – 2. Mose 3:14 Unser Gott ist sehr groß, sehr weise, sehr hoch. Nichtsdestoweniger zeigt uns auch die Schrift, daß Er sehr mitfühlend ist. Er ist der Gott der Barmherzigkeit und der Liebe.

Die Stelle, der unser Leittext entnommen ist, sagt uns, daß, wenn Gott die Menschheit nur richten wollte, sie als Resultat dessen gänzlich ausgelöscht würde. Aber Er berücksichtigt alle Tage, daß wir Staub sind, und Er erbarmt sich unser. In dieser Hinsicht unterscheidet Er sich von den Göttern der Heiden, die herrschsüchtig sind, und die anscheinend nach Rache dürsten denen gegenüber, die in ihrer Gewalt sind.

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