Bibelstudium

Israels Neuer Bund

„Und plötzlich kommt zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Engel des Bundes, den ihr herbeiwünscht, siehe, er kommt, spricht der HERR der Heerscharen. Wer aber kann den Tag seines Kommens ertragen?” – Maleachi 3:1 – 5 Vor sechstausend Jahren verurteilte unser Schöpfer in Eden in einem gerechten Urteil Seine ungehorsamen Kinder zum Tode, und Er gab zu verstehen, daß letztlich der Same des Weibes das Haupt der Schlange zerschmettern würde. Diese verborgene Verheißung war die erste Andeutung der göttlichen Barmherzigkeit, die unser gnädiger Schöpfer vor Grundlegung der Erde bei sich selbst beabsichtigt hatte. Immer edel, freundlich und gnädig hielt unser Schöpfer Seine Barmherzigkeit zum Guten Seiner Schöpfungen zurück – damit sie lernen möchten, die außerordentliche Sündhaftigkeit der Sünde anzuerkennen. Dies war auch zum Guten der Engel, damit sie Seine Gerechtigkeit völlig erkennen sollten, wie auch Seine Weisheit und Macht, auf die Gott vom Standpunkt der genauen (mehr …)

Die Hoffnung und die Auferstehung der Toten

„Wegen der Auferstehung der Toten werde ich heute vor euch gerichtet.” – Apostelgeschichte 24:21 Die Auferstehung ist eines der zentralen Themen in der Bibel. Sie wird in Hebräer 6:2 als eine Lehre vom Apostel Paulus gekennzeichnet. Es gibt eine Hoffnung durch die ganze Bibel hindurch, daß ein besserer Tag kommt, wenn die Toten wieder leben werden. Warum ist eine Auferstehung notwendig? Wir lesen in 1. Korinther 15:21 – 22: „Denn da ja durch einen Menschen (der) Tod (kam), so auch durch einen Menschen (die) Auferstehung (der) Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden auch in Christus alle lebendig gemacht werden.” Nicht einige, sondern alle werden lebendig gemacht werden. Die Auferstehung ist der Mechanismus für die Wiederherstellung des ganzen Menschengeschlechts. Das biblische Wort für Auferstehung ist das griechische Wort anastasis. Es bedeutetet „ein Auferstehen” oder „zu veranlassen aufzuerstehen”. Das ist das Konzept. Das Wort „Auferstehung” erscheint ausschließlich im Neuen (mehr …)

Eifern mit „Gottes Eifersucht”

Kain und Abel bringen dem Herrn Opfer dar, und der Ewige nimmt das Opfer Abels an, während Er das Opfer Kains verwirft. Kain ergrimmt und fühlt sich seinem Bruder gegenüber zurückgesetzt. Gedanken des Neides und der Eifersucht finden Einlass in sein Herz, und beginnen ihn zu beherrschen. Er verliert die Kontrolle über seine Gefühle, und in einem leidenschaftlichen Moment erschlägt er seinen Bruder. Dies ist die erste Bluttat in der Menschheitsgeschichte, die aus unbezähmbarer Eifersucht erfolgte, und die zudem unter Brüdern geschah, und es sollen ihr in der Menschheitsgeschichte noch viele weitere nach dem gleichen Motiv folgen. Wenn wir die Jahrtausende zurückverfolgen, so werden wir die Feststellung machen können, dass Neid und Eifersucht die Geschicke der Menschheit weitgehend beeinflusst haben. Eifersucht ist eine oft krankhaft leidenschaftliche Gemütsäußerung, die Herzen und Gedanken der Menschen vergiften kann, wenn das Gefühl der Zurücksetzung gegenüber anderen entsteht. Eifersucht im Herzen, in Gedanken und Worten, (mehr …)

Das fünfte Gebot

Als Christen befinden wir uns nicht unter dem Mosaischen Gesetz, sondern unter der Gnade. Aber wir glauben, dass die zehn Gebote wichtige Lehren enthalten. Und wir glauben außerdem, dass in zwei Geboten besondere Lektionen erteilt werden, nämlich in dem 4. und 5. Acht der zehn Gebote beinhalten den Hinweis: „Du sollst nicht …” Im Gegensatz dazu werden sowohl im 4. als auch im 5. Gebot positive Hinweise gegeben – etwas zu tun, nicht, es zu unterlassen. Eines dieser beiden Gebote wollen wir nun betrachten. Wir lesen in 2. Mose 20:12: „Ehre deinen Vater und deine Mutter, auf dass deine Tage verlängert werden in dem Land, das Jahwe, dein Gott, dir gibt.” Der Apostel Paulus bezieht sich in Epheser 6:2 auf dieses Gebot und sagt: „Ehre deinen Vater und deine Mutter, welches das erste Gebot mit Verheißung ist.” Tatsächlich ist dies das einzige der 10 Gebote, das eine Verheißung enthält. Und (mehr …)