2023

Unsere „eisernen Tore“

„Sie kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führte, das sich ihnen von selbst öffnete.“ 

Apostelgeschichte 12:10

Als Jesus in Gethsemane der Menge entgegentrat, die aus Jerusalem gekommen war, um ihn zu verhaften, zog Petrus sein Schwert und schlug bei dem Versuch, Jesus von seinen Feinden zu befreien, einem Knecht des Hohepriesters das Ohr ab. Jesus gebot Petrus, sein Schwert einzustecken, und erklärte, dass er seinen Vater nur zu bitten brauchte und er zwölf Legionen Engel senden würde, um ihn zu beschützen und zu befreien. (Matthäus 26:51-53)

Später, als Jesus vor Pilatus stand, der Behauptung beschuldigt, ein König zu sein, war dieser römische Statthalter etwas gereizt, weil der Meister so verschlossen war. Er fragte Jesus, ob ihm nicht die Würde seiner Stellung bekannt sei, und was es für ihn bedeuten würde, ein günstiges Urteil von ihm zu erhalten. Jesus aber antwortete: „Du hättest keinerlei Gewalt gegen mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre.“ (Johannes 19:11)

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„In Stillsein und in Vertrauen“

„Der HERR wird für euch kämpfen, und ihr werdet still sein.“ 

2. Mose 14:14

Eines der Geheimnisse eines glücklichen Christenlebens besteht darin, Zuversicht und Vertrauen zum Herrn zu haben, einen Glauben an Ihn, der so unfehlbar und allumfassend ist, dass gleichgültig welche Erfahrungen auch kommen mögen, wir in der Lage sind, von Herzen mit dem Propheten Hiob zu sagen: „Er kennt den Weg, der bei mir ist; prüfte er mich, wie Gold würde ich hervorgehen.“ (Hiob 23:10) Es ist jedoch nicht ein Fall blinden Vertrauens zum Herrn im Sinne von Nichtwissen um den Endzweck der Erfahrungen, welche er in unserem Leben zulässt. Dem Christen hat er diesen Zweck geoffenbart, wonach in uns das Ebenbild des Meisters zur Entwicklung kommen soll in Vorbereitung auf das gesegnete Vorrecht, mit ihm zu leben und während der tausend Jahre seines Königreiches zu herrschen, und mit ihm in göttlicher Herrlichkeit in den endlosen Zeitaltern der Ewigkeit vereinigt zu sein.

Aber obwohl wir uns dieser Erkenntnis des göttlichen Vorsatzes erfreuen, der in unserem Leben zur Auswirkung kommt, und obwohl uns über allen Zweifel hinaus versichert wird, dass aus diesem Grunde für uns alle Dinge zum Guten mitwirken müssen, wandeln wir noch nicht im Schauen. Glaube und Vertrauen sind wesentlich, weil wir mit unserem begrenzten Auffassungsvermögen und unserer Kurzsichtigkeit nicht zu verstehen vermögen, wieso gerade diese oder jene Erfahrung, sei es Freude oder Leid, jeweils die Beste ist. Wenn wir Herren unseres eigenen Schicksals wären, soweit es den alltäglichen Gang unseres Lebens betrifft, dann würden wir wahrscheinlich viele Dinge ändern, dabei aber sehr dazu neigen, Umstände und Verhältnisse zu schaffen, die für uns als Neue Schöpfungen in Christo Jesu nachteilig sein würden.

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Ein neuer Himmel und eine neue Erde

„Wolf und Lamm werden zusammen weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind; und die Schlange, Staub wird ihre Nahrung sein. Man wird nichts Böses und nichts Schlechtes tun auf meinem ganzen heiligen Berg, spricht der HERR.“ Jesaja 65:25, siehe auch Verse 17-25 Die Zustände, die im künftigen Millennium Königreich auf der Erde herrschen werden, werden durch den Prophet Jesaja und anderen Schreibern der Heiligen Schrift beschrieben. Jesaja vergleicht das Reich Christi mit einem „neuen Himmel und einer neuen Erde.“ Es wird so wunderbar sein, dass man „an das Frühere [die früheren Reiche] nicht mehr denken und es nicht mehr in den Sinn kommen“ wird. Die „früheren“ Reiche sind diejenigen, die Paulus später als diese „gegenwärtige böse Welt“ beschreibt. (Jesaja 65:17; Galater 1:4) Gottes Erschaffen eines „neuen Himmels und einer neuen Erde“ bezieht sich nicht auf einen neuen buchstäblichen Himmel oder einen neuen Planeten Erde, sondern viel mehr (mehr …)

Die Heilung am Sabbat

„Und er [Jesus] sprach zu ihnen: Wer ist unter euch, dessen Esel oder Ochse in einen Brunnen fallen wird und der ihn nicht sogleich herausziehen wird am Tag des Sabbats?“

Lukas 14:5, siehe auch Lukas 14:1-6

Jesus hat niemals eine Einladung abgelehnt, die Wahrheit zu präsentieren. In der hier ausgewählten Bibelstelle wird uns gesagt, dass die Pharisäer „ihn belauerten“. (Lukas 14:1) Sie hofften offensichtlich, den Herrn dabei zu erwischen, wie er eines der Verbote des Gesetzes brach, insbesondere das Verbot, am Sabbat zu arbeiten. Das Gesetz lautete: „Aber der siebte Tag ist Sabbat dem HERRN, deinem Gott: Du sollst keinerlei Werk tun.“ (2. Mose 20:10).

Zu den Anforderungen des Gesetzes gehörte auch das Verbot, am Sabbat Lebensmittel zu sammeln oder auf andere Weise zuzubereiten. Der biblische Bericht über das Sammeln von Manna in der Wüste enthielt die Anweisung Gottes, dass am sechsten Tag der Woche eine doppelte Portion gesammelt werden musste. Am siebten Tag sollte es kein Manna geben, denn dieser Tag sollte ein Sabbattag der Ruhe sein. (2. Mose 16:13-26) Außerdem verbot das Gesetz sogar, am Sabbat in den Häusern Feuer anzuzünden. (2. Mose 35:3) Deshalb bereiteten die Israeliten am sechsten Tag eine doppelte Portion an Mahlzeiten zu.

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