2023

Der Abrahamische Bund und der Neue Bund

Der Abrahamische Bund ist nicht der Neue Bund, er ist auch nicht der Gesetzesbund. Als Neuer Bund wird der Vertrag bezeichnet, den Gott mit Israel und der Menschheit geschlossen hat, die in der Regierungszeit des Messias danach streben, „wahre Israeliten” zu werden. Dieser Neue Bund tritt als Mittel in Kraft, um die Segnungen des Abrahamischen Bundes eintreten zu lassen.

Der Abrahamische Bund bezieht sich ausdrücklich auf Abrahams Samen, der herrlich und mächtig werden soll mit der Vorausschau, daß die Menschheit Segen erhält. Der Neue Bund bezieht sich auf den Plan, dem zufolge Abrahams gegenbildlicher Same nach seiner Verherrlichung das ehrenvolle Werk ausführt, das der Abrahamische Bund für diesen Samen vorsieht.

Die Erfüllung des Abrahamischen Bundes begann mit der Person unseres Herrn Jesus, nicht als er seine Herrlichkeit im Himmel verließ, noch bei seiner Geburt in Bethlehem, sondern als Gott seine Weihung annahm und ihn dort zu einer Neuen Natur zeugte und ihn dann bei seiner Auferweckung als Neue Natur vollendete. Vor seiner Zeugung durch den Heiligen Geist war der Mensch Jesus nicht Abrahams Same nach der Verheißung, die die Menschheit segnen würde, denn so lange Jesus im Fleisch war, selbst als vollkommener Mensch, konnte er unmöglich die Menschheit segnen. Die Welt stand unter dem Todesurteil und konnte den Segen erst empfangen, wenn die Voraussetzung für die Aufhebung dieses Todesurteils geschaffen war.

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Damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet

„Denn betrachtet den, der so großen Widerspruch von den Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet.”

Hebräer 12:3

Eine der Hauptursachen, aus denen des Herrn Volk ständig in Gefahr steht, in seinem Geist und seinem Herzen zu ermüden und matt zu werden, ist die, daß es von der Welt weder wertgeschätzt noch anerkannt wird. In der Tat werden des Herrn Nachfolger oft unzutreffend dargestellt. Den großen Geschehnissen im Leben Jesu und in seinem Dienst wurde ständig von seinen Feinden widersprochen. Der Herr ertrug es jedoch bis zum Ende und starb um selbst jene zu erlösen, die ihn töteten. Als verkehrt betrachtet und dargestellt zu werden ist eine schwere Prüfung selbst dann, wenn der Herr uns als getreu beurteilt. Nur durch Glauben an den herrlichen Ausgang unseres Opferlebens sind wir imstande fortzufahren ohne zu ermüden.

Insoweit es das Fleisch betrifft, ist des Herrn Volk fehlerhaft und mag anderen Menschen vielleicht häufig Anlaß zum Widerspruch geben. Von Natur aus haben wir kein besonderes Ansehen und besitzen auch keine verdienstvollen Charaktereigenschaften, die uns aus den vielen Menschen, die uns in der Welt umgeben und mit den wir zusammenkommen, besonders hervorheben. Bei Jesus war es jedoch anders. Er war vollkommen, „heilig, sündlos, unbefleckt, abgesondert von den Sündern”. – Hebräer 7:26 Seine edle Gesinnung und seine Vollkommenheit wurden jedoch von jenen, die ihm widerstanden, abgelehnt, und er wurde wie ein Verbrecher zum Tod verurteilt. Der Herr ertrug dies alles ohne zu ermüden und ohne zu ermatten. Was für ein Beispiel!

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Gottes herrlicher (Regen)-„Bogen”

Der Apostel Petrus spricht in seinem zweiten Brief über die damalige Welt, „die vom Wasser überschwemmt unterging” und erinnert mit dieser Feststellung an die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte, die nur Noah und seine Familie in der Arche überlebten.

Nachdem die Flut vorüber war, und Noah die Arche verlassen hatte, teilte Gott Noah Seinen Entschluß mit, daß Er einen Bund zwischen Sich selbst und den Menschen „auf ewige zukünftige Generationen hin” stiften wollte. In der Bundesankündigung ist von einem den Bund begleitenden „Zeichen” die Rede, das Gott immer daran erinnern sollte, nie wieder ein solches Gericht wie die Flut über die Menschheit zu bringen, um alles Fleisch zu vernichten.

So steht in 1. Mose 6:17 und 18 geschrieben: „Dies ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und jedem lebendigen Wesen, das bei euch ist, auf ewige Generationen hin: Meinen Bogen setze ich in die Wolken, und er sei das Zeichen des Bundes zwischen mir und der Erde. Und es wird geschehen, wenn ich Wolken über die Erde aufwölke, und der Bogen in den Wolken erscheint, dann werde ich an meinen Bund denken, der zwischen mir und euch und jedem lebendigen Wesen unter allem Fleisch (besteht); und nie mehr sollen die Wasser zu einer Flut werden, alles Fleisch zu vernichten.

Wenn der Bogen in den Wolken steht, werde ich ihn ansehen, um an den ewigen Bund zu denken zwischen Gott und jedem lebendigen Wesen unter allem Fleisch, das auf Erden ist. Und Gott sprach zu Noah: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich aufgerichtet habe zwischen mir und allem Fleisch, das auf Erden ist.”

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Nicht durch Macht und nicht durch Kraft – sondern durch Gottes Geist

„Nicht durch Macht und nicht durch Kraft, sondern durch meinen Geist, spricht der HERR der Heerscharen.”

Sacharja 4:6

Sacharja war ein Prophet des Herrn, der zusammen mit dem Propheten Haggai und einer Gruppe von anderen Israeliten aus der babylonischen Gefangenschaft zurückkehrte, um den jüdischen Tempel in Jerusalem wiederaufzubauen. Dies geschah nach Gottes Bestimmung durch die Ankündigung des Königs Kyrus in einer von ihm gegebenen Antwort, die wir im Buch Esra in dem Kapitel 6:3 – 14 finden.

Während die meisten Propheten des Alten Testaments ihre Berichte auf die Herrschaft eines Königs in Israel datieren, sind die Prophezeiungen von Haggai und Sacharja beide im Zusammenhang mit der Herrschaftszeit von Königen der Nationen datiert. Sie zeigen damit an, daß „die Zeiten der Nationen” begonnen hatten. – Haggai 1:1, Sacharja 1:1 und Lukas 21:24 Es war ein Teil der Mission von Sacharja, Serubbabel und alle anderen zu unterstützen, die unter häufigen Anfeindungen und vielen Schwierigkeiten an der Ausbesserung des Tempels mitarbeiteten. – Esra 4:1 – 5 sowie 5:1 und 2

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