2014

Frage Q431:2

Frage von 1916: Wann setzte Jesus dem Gesetz ein Ende? Am Jordan oder auf Golgatha? Antwort: „Der Ausdruck „dem Gesetz ein Ende machen” wird sehr leicht missverstanden. Daher ist es zweckmäßig, diese Frage unter verschiedenen Gesichtspunkten zu betrachten. Wenn wir einen sehr wichtigen Aspekt dieser Frage hernehmen, sehen wir, dass Jesus niemals des Gesetzes Ende war. Das Gesetz ist das Gesetz des Vaters. Es bestand, bevor Jesus kam. Und es besteht noch und wird weiter bestehen. Jesus hat ihm kein Ende gesetzt und wird dies auch künftig nicht tun. Es ist Gottes Gesetz, das sich ganz kurz so fassen lässt: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deinem ganzen Verstand und mit deiner ganzen Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst.” Wann sollte dieses Gesetz zu Ende sein? Nie, niemals! Wir kommen ihm von Tag zu Tag ein bisschen näher. Weder hat Jesus es am (mehr …)

Frage Q280:2

Frage von 1912: Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.” Wie ist das hier gebrauchte Wort „aller” zu verstehen? Antwort: „Mit Ausnahme der Sünde wider den Heiligen Geist – Matthäus 12:31 und 32 – wird jede Art von Sünde gegen Menschen vergeben werden, sei es in diesem, sei es im kommenden Zeitalter. Mit dem „Heiligen Geist” wird hier ein Licht, eine Intelligenz, eine Kraft für Gottes Absichten bezeichnet. Wer willentlich und bewusst gegen Jesus sündigt, macht sich der Lästerung gegen den Heiligen Geist schuldig. Wenn er aber den Namen Jesu lästert – vielleicht durch Täuschung oder Fehlinformation -, dann ist das keine Lästerung des Heiligen Geistes und kann vergeben werden. Im Fall der Kirche werden solche Sünden durch ihren Fürsprecher vergeben, der für sie vor der himmlischen Instanz eingetreten ist und sie in Gottes (mehr …)

Das fünfte Gebot

Als Christen befinden wir uns nicht unter dem Mosaischen Gesetz, sondern unter der Gnade. Aber wir glauben, dass die zehn Gebote wichtige Lehren enthalten. Und wir glauben außerdem, dass in zwei Geboten besondere Lektionen erteilt werden, nämlich in dem 4. und 5. Acht der zehn Gebote beinhalten den Hinweis: „Du sollst nicht …” Im Gegensatz dazu werden sowohl im 4. als auch im 5. Gebot positive Hinweise gegeben – etwas zu tun, nicht, es zu unterlassen. Eines dieser beiden Gebote wollen wir nun betrachten. Wir lesen in 2. Mose 20:12: „Ehre deinen Vater und deine Mutter, auf dass deine Tage verlängert werden in dem Land, das Jahwe, dein Gott, dir gibt.” Der Apostel Paulus bezieht sich in Epheser 6:2 auf dieses Gebot und sagt: „Ehre deinen Vater und deine Mutter, welches das erste Gebot mit Verheißung ist.” Tatsächlich ist dies das einzige der 10 Gebote, das eine Verheißung enthält. Und (mehr …)

Ist der Tod eine Strafe oder eine Folgererscheinung?

Zwei Schriftstellen sollen in Übereinstimmung zueinander gebracht werden: die Aussage von 1. Korinther 15:56, wo es heißt: „Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde aber das Gesetz”, und der Text aus Hebräer 2:14: „ […] den […] , der die Macht des Todes hat, das ist der Teufel.” Daran schließt sich noch die Frage an: Sollen wir den Tod als Strafe für die Übertretung von Gottes Gesetz betrachten oder als natürliche Folgeerscheinung von Krankheiten, die durch Ungehorsam den Geboten Gottes gegenüber hervorgerufen wurden? Zunächst wenden wir uns der Frage zu und erörtern dann die genannte mögliche Übereinstimmung der zitierten Schriftstellen. Dazu betrachten wir den Begriff des Todes unter den beiden Aspekten. Er kommt nicht jetzt über die Menschen als personenbezogenes Urteil von Gott, als Strafe für den Ungehorsam eines Individuums, denn es sterben nicht nur Kriminelle oder bösartige Leute, sondern auch Heilige und lallende Babys: (mehr …)