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Frage von 1912: Ist jeder geistgezeugt, der sich in diesem Evangelium-Zeitalter im Vorhofzustand befindet? Antwort: „Nein. Niemand ist geistgezeugt, wenn er in den Vorhof eintritt, denn dafür ist die Geisteszeugung nicht erforderlich. Dabei sind wir keine Gegner von Andersdenkenden. In der Stiftshüttenabhandlung legen wir unsere Meinung dar, und dort heißt es, daß der Vorhof ein Ort der Rechtfertigung ist, und daß sich die dort anwesenden Menschen in einem Zustand sogenannter Rechtfertigung befinden. Diese Rechtfertigung ist eine tatsächliche oder versuchsweise. Wo liegt der Unterschied? Die tatsächliche Rechtfertigung kann als eine reale oder eine nach bestem Wissen bezeichnet werden. Jesus war z. B. tatsächlich vollkommen und von Gott als vollkommen bestätigt, und das nicht, weil etwas mit ihm geschehen ist, oder weil ihm etwas zugerechnet wurde. Er war tatsächlich vollkommen, gerecht und makellos in Gottes Augen, denn es war keine Sünde an ihm. Aber keiner von uns, seinen Nachfolgern, ist in dieser (mehr …)
„Doch am Zehnten dieses siebten Monats, da ist der Versöhnungstag, […] um Sühnung für euch zu erwirken vor dem HERRN, eurem Gott.” – 3. Mose 23:27 und 28 Am 3. und 4. Oktober 2014 von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang feierten Juden in der ganzen Welt Yom Kippur oder den Versöhnungstag, ihren heiligsten Tag des Jahres. Die zentralen Themen des Yom Kippur sind Versöhnung und Buße. Dieser heilige Tag wird traditionell vom jüdischen Volk mit Fasten und intensivem Beten verbracht, oft, indem sie die meiste Zeit des Tages im Dienst in der Synagoge verbringen. Wie in unserem Leittext angemerkt wird, wird der Versöhnungstag Iaraels, Yom Kippur, in jedem Jahr am zehnten Tag des siebten Monats, der Tischri genannt wird, begangen. Obwohl Tischri der siebte Monat des jüdischen religiösen Kalenders ist, wird er als der erste Monat ihres bürgerlichen Jahres betrachtet, und Rosh Hashana – der erste Tag des Tishri – ist das (mehr …)