Jesus

Zwei unterschiedliche Errettungen

„Wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Errettung mißachten? Sie ist (ja), nachdem sie ihren Anfang (damit) genommen hatte, daß sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben.”

Hebräer 2:34

In der Vergangenheit haben viele diese Worte mißverstanden – eine so große Errettung – und haben gedacht, daß sie sich nur auf „Auserwählte” bezöge, auf die wenigen heiligen Nachfolger unseres großen Erlösers. Sicherlich sollte es nicht falsch verstanden werden, wenn eine engere Betrachtung des Wortes Gottes uns zeigen würde, daß, wie die Himmel höher sind als die Erde, so auch Seine Wege höher sind als die unsrigen. – Jesaja 55:9

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Die Verantwortung der Neuen Schöpfungen gegenüber dem göttlichen Gesetz

Der Gesetzesbund war ein Bund, den Gott mit Israel auf der Grundlage der Einhaltung des Gesetzes schloß, das in einer Kurzform in den Zehn Geboten ausgedrückt wurde. Der Apostel Paulus erklärt, daß unser Herr unter dem Gesetz geboren wurde; nicht nur unter den Zehn Geboten, sondern unter dem Gesetzesbund. – Galater 4:4 Der Apostel zeigt anderswo, daß dieser Gesetzesbund jene Hinzufügung zum Abrahamischen Bund war, der durch Hagar und nicht durch Sarah vorgeschattet wurde. Unser Herr war unter diesem Hagar-Bund, danach unter dem Gesetzesbund, – dem Bund des Fleisches – bis zu der Zeit, als er dreißig Jahre alt wurde.

Wir haben keinen Bericht, der den Gehorsam unseres Herrn gegenüber dem Gesetz betrifft, bevor er erwachsen wurde, obwohl wir begründet glauben können, daß er den Gesetzesbund hielt. Die Zeit seiner besonderen Trübsal begann aber mit seiner Taufe. Die Tatsache, daß Gott willens war, in einen Opferbund mit unseren Herrn einzutreten, zeigt, daß er zu jener Zeit vollkommen war. Unser Herr verharrte darin, den Gesetzesbund während der Zeit seines Dienstes zu halten und opferte zur gleichen Zeit jene Rechte, die ihm gehörten, weil er das Gesetz hielt.

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Laßt uns anständig wandeln wie am Tag

„Zieht den Herrn Jesus Christus an.”

Römer 13:14

Diese Lektion schärft jedem geweihten Christen Mäßigung ein in Bezug auf jeden Gedanken, jedes Wort und jede Handlung. Sie beginnt mit einer Abgrenzung des göttlichen Gesetzes, indem es seinen Charakter zeigt – das sich auf alle Angelegenheiten des Lebens bezog. „Seid niemand irgendetwas schuldig, als nur einander zu lieben.” Wir können uns dieser Verpflichtung niemals entledigen. Sie begleitet uns jeden Tag und jede Stunde unseres Lebens und dringt in alle Lebensinteressen ein. Wir mögen anderen Forderungen oder Verpflichtungen begegnen oder sie hinter uns haben, aber diese Forderung der Liebe, des Wesentlichen des göttlichen Gesetzes gegenüber der Kirche, gegenüber unseren Familien und gegenüber allen Menschen und sogar gegenüber unseren Feinden ist unsere Pflicht. Warum? Weil Römer 13:8 sagt: „Denn wer den anderen liebt, hat das Gesetz erfüllt.” Kein Wunder, daß kein Jude das Gesetz halten konnte! Kein Wunder, daß keiner von den Nationen versucht hat, es zu halten!

Kein Wunder, daß die Schriften das Halten des Gesetzes der Liebe nur Christen vorschlagen, – solchen, die vom Heiligen Geist gezeugt sind und somit sowohl auf die Hilfe der Gnade Gottes in dem täglichen Leben als auch auf die Barmherzigkeit Gottes in Christus vertrauen können, all ihre Mängel und all ihr unbeabsichtigtes Zukurzkommen zuzudecken. Aber es wird von diesen Geweihten erwartet, daß sie jenes Gesetz halten werden. Wer gegenüber diesem Gesetz im Geist und den Absichten des Herzens nachlässig ist, ist für das Königreich nicht geeignet und wird nicht zur „Kleinen Herde” gehören können. Aber mehr als dies kann er auch nicht zur „großen-Schar-Klasse” gehören, denn Gott hat für niemand ewiges Leben vorgesehen, ausgenommen für solche, die jetzt diese Bedingung der Liebe im Herzen, dem Willen oder der Absicht erlangen; und während des Millennium-Zeitalters nur für diejenigen, die aktuell vollkommene Liebe erlangen.

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Die Welt ist zur Buße aufgerufen

„Nachdem nun Gott die Zeiten der Unwissenheit übersehen hat, gebietet er jetzt den Menschen, daß sie alle überall Buße tun sollen, weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis richten wird in Gerechtigkeit durch einen Mann, den er (dazu) bestimmt hat, und er hat allen dadurch den Beweis gegeben, daß er ihn auferweckt hat aus den Toten.” – Apostelgeschichte 17:30 und 31

Als Gott Vater Adam zum Tode verurteilte, sagte Er sehr passender Weise nichts über Buße, denn Er machte Adam keine Hoffnung auf ein zukünftiges Leben. Wenn nun Adam keine Hoffnung auf ein zukünftiges Leben kannte oder ihm keine Hoffnung offenbart wurde, warum sollte Gott dann überhaupt mit ihm handeln? Adam war zum Tode verurteilt worden, zur Vernichtung. Es gibt keinen Grund, einen Menschen zur Buße aufzurufen, es sei denn, daß ihm etwas als Lohn für seine Buße in Aussicht gestellt wird.

Gott hatte Sein Todesurteil über Adam verhängt, welches nur durch die Bezahlung eines Lösegeldpreises beseitigt werden konnte. Gott beabsichtigte, daß eines Tages die ganze Menschheit eine Gelegenheit bekommen sollte, durch eine weitere Prüfung oder ein weiteres Gericht zum Leben in Harmonie mit Ihm zu kommen; aber es war nicht Seine bestimmte Zeit, Seinen Plan zu erläutern. Daher lebte Adam und starb, ohne eine Aufforderung Buße zu tun. Und so verhielt es sich auch bei seinen Kindern.

Die erste Andeutung darüber, was Gott tun würde, wurde durch den Propheten Henoch gemacht. Aber die Offenbarung, die von Henoch gemacht wurde, hatte weder eine ausreichende Grundlage den Menschen Hoffnung zu geben, noch ihnen zu sagen, daß sie Buße tun sollten. – Judas 14 und 15

Eine Andeutung der Hoffnung für die Welt

So verstrichen Jahre bis zur Zeit von Abraham. Dann ließ Gott Abraham wissen, daß Er ihm ein Geheimnis offenbaren würde, weil Abraham Sein Freund war. Jenes Geheimnis war keine Botschaft, die gepredigt werden sollte, sondern eine Verheißung, an die von ihm selbst und von denen, die Erben jener Verheißung werden sollten, geglaubt werden sollte, die aber noch nicht anwendbar war auf irgend jemanden außerhalb der Nachkommen Abrahams. Das Geheimnis war, „In dir und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde.” – 1. Mose 28:14 Ich beabsichtige, die Welt zu segnen, Abraham. Wenn du gegenüber meinen Anordnungen gehorsam bist, so wird dein Same die Segnung bekommen und diese der Welt im allgemeinen übermitteln. Es geschah daher nur durch Schlußfolgerung, daß Abraham irgendeine Eingebung hatte, daß ein Leben der Buße belohnt werden würde.

Zur bestimmten Zeit berief Gott die Kinder Israel und handelte mit ihnen durch Mose. Praktisch sagte Er: „Wünscht ihr mein Volk zu sein? Wenn dem so ist, so kommt jetzt, tretet in einen Bund mit mir ein, und Ich will euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein.” – 3. Mose 26:12

Es wurde Israel nicht befohlen Buße zu tun, noch irgend jemandem der übrigen Menschen der Welt. Es war eine Einladung und nicht ein Befehl. Gott war bereit, einen Bund mit ihnen zu schließen. Dieser Bund bestand darin, daß sie dem Gesetz gehorchen sollten, und daß durch ihren Gehorsam gegenüber den zehn Geboten und dem Geist ihres Bundes, sie Gottes Volk werden würden. Aber als sie das Gesetz zu halten versuchten, fanden sie , daß es unmöglich war, dies zu tun, wegen ihrer ererbten Schwachheit. Daher gab es entlang dieser Richtlinie nichts mehr zu ihnen zu sagen. Sie hatten ihre Gelegenheit und waren fehlgegangen.

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