Nichts ist für den Frieden und das Gedeihen der Kirche Gottes mehr von Nöten, als daß ihre Glieder ein klares Verständnis und eine Wertschätzung moralischer Prinzipien besitzen und von diesen kontrolliert werden. Sogar unter Christen gibt es oft unterschiedliche Meinungen in Bezug auf Prinzipien des Handelns, die das geistige Wachstum und Wohlergehen sehr beeinträchtigen. Solche Schwierigkeiten erscheinen des öfteren durch Unvermögen zwischen den jeweiligen Forderungen der Liebe und der Gerechtigkeit zu unterscheiden. Daher betrachten wir es als nutzbringend, diese Prinzipien und ihr Wirken unter den Kindern Gottes zu untersuchen. Die Gerechtigkeit wird manchmal durch eine Waage dargestellt, deren Waagschalen sich im Gleichgewicht befinden, und manchmal mit einem ausgeglichenen Konto und mit einem Kompaß verglichen. Dies sind passende Sinnbilder des Charakters der Gerechtigkeit. Gerechtigkeit kennt keine Kompromisse und keine Abweichung von der festgelegten Regel des Handelns. Sie ist mathematisch genau. Sie überhäuft nichts für ein „gutes Gewicht” oder ein „gutes Maß”. (mehr …)
„Doch am Zehnten dieses siebten Monats, da ist der Versöhnungstag, […] um Sühnung für euch zu erwirken vor dem HERRN, eurem Gott.” – 3. Mose 23:27 und 28 Am 3. und 4. Oktober 2014 von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang feierten Juden in der ganzen Welt Yom Kippur oder den Versöhnungstag, ihren heiligsten Tag des Jahres. Die zentralen Themen des Yom Kippur sind Versöhnung und Buße. Dieser heilige Tag wird traditionell vom jüdischen Volk mit Fasten und intensivem Beten verbracht, oft, indem sie die meiste Zeit des Tages im Dienst in der Synagoge verbringen. Wie in unserem Leittext angemerkt wird, wird der Versöhnungstag Iaraels, Yom Kippur, in jedem Jahr am zehnten Tag des siebten Monats, der Tischri genannt wird, begangen. Obwohl Tischri der siebte Monat des jüdischen religiösen Kalenders ist, wird er als der erste Monat ihres bürgerlichen Jahres betrachtet, und Rosh Hashana – der erste Tag des Tishri – ist das (mehr …)
„Deshalb laßt uns, da wir ein unerschütterliches Reich empfangen, dankbar sein,wodurch wir Gott wohlgefällig dienen, mit Scheu und Furcht.” Wir leben in einer Zeit, von der die Schrift sagt, daß es eine Zeit des Erschütterns ist. Haggai prophezeite: „Noch einmal – wenig (Zeit) ist es (noch) – und ich werde den Himmel und die Erde und das Meer und das Trockene erschüttern. Dann werde ich alle Nationen erschüttern… .” – Haggai 2:6 und 7 Paulus erklärte, als er diese Schriftstelle kommentierte, daß in dieser vorhergesagten Zeit des Erschütterns vieles, das diese gegenwärtige böse Welt ausmacht, erschüttert werden wird – alles was mit Sünde und Selbstsucht verbunden ist. Er spricht auch von jenen Dingen, die „nicht erschüttert werden können”, und versichert uns, daß die „unerschütterlichen” bestehen bleiben werden. – Hebräer 12:26 und 27 Das Messianische Königreich Die Dinge, die nicht erschüttert werden können, sind diejenigen, die zu dem langverheißenen Königreich des (mehr …)
„Werdet rechtschaffen nüchtern und sündigt nicht! Denn manche sind in Unwissenheit über Gott; zur Beschämung sage ich es.” – 1. Korinther 15:34 Diese Ermahnung richtet sich nicht an die Welt der Sünder, sondern wie alle Schreiben der Apostel an Christen. Wenn wir den Leittext ein wenig anders übersetzen, so mag er den Gedanken des Apostels besser darlegen. Zum Beispiel: „Werdet nüchtern zu einer angemessenen Wertschätzung der Gerechtigkeit. Sündigt nicht gegen die Gerechtigkeit in eurem Leben, denn einige haben keine Erkenntnis Gottes bezüglich der Gerechtigkeit, den Prinzipien der Rechtschaffenheit. Und dies sage ich zu eurer Schande.” Wir, die in der Schule Christi sind, bemerken, dass der Herr uns belehrt und auf ein großes zukünftiges Werk vorbereitet. Entsprechend der Bibel ist das Werk der Kirche, während des kommenden Zeitalters, Könige, Priester und Richter zu sein, Gottes Repräsentanten in dem Messianischen Königreich. Als Könige werden sie mit unserem Herrn an der Herrschaft über (mehr …)