„Der Geist zeugt mit unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben – Erben Gottes und Miterben Christi, wenn wir denn mitleiden, auf daß wir auch mit verherrlicht werden.” – Römer 8:16 und 17 Judas spricht von unserem „gemeinsamen Heil”, einem Heil, einer Erlösung von Sünde, von Tod, von menschlicher Unvollkommenheit hin zur Vollkommenheit, zu all dem, was Gott für das Menschengeschlecht vorgesehen hat und was es durch Adams Ungehorsam verloren hat. Es ist Gottes Absicht, wie es unser Herr ausdrückte, das Verlorene zu suchen und zu erretten. – Matthäus 18:11 Suche und Errettung der Welt findet im Millennium statt, ihre Zeit des Gerichtet-Werdens (der Züchtigung) und der Prüfung für das ewige Leben. Dann wird den Treuen und Gehorsamen aus allen Völkern völlige Wiederherstellung und ewiges Leben zuteil werden. Jetzt aber steht dieses „gemeinsame Heil” bereits für einen bestimmten Personenkreis durch ihren Glauben bereit; das (mehr …)
„Ehre deinen Vater und deine Mutter, auf daß deine Tage verlängert werden in dem Lande, das Jahwe, dein Gott dir gibt.” 2. Mose 20:12 Im 2. Samuel 15:1 – 12 lesen wir über die Rebellion Absaloms. In diesem Bericht über Absaloms Rebellion lassen sich etliche wichtige Lektionen für Aufmerksame finden. Als erstes beobachten wir bei Absalom die Sünde der Respektlosigkeit den Eltern gegenüber. Erfahrung und Weisheit in höherem Lebensalter sind, wenn man ihnen folgt, ein Schutzschild für die Jugend. Das trifft besonders auf Erfahrung und Weisheit von Eltern zu, deren Liebe immer bestrebt ist, diese Dinge zum Besten ihrer Söhne und Töchter einzusetzen, um sie vor den Gefahren des Lebens zu schützen, denen sie entweder durch Erfahrung oder durch Beobachtung begegnet sind. Ach Jugend!, die viel zu oft den auch von Gott vorgesehenen Schutzschild mißachtet, bis sie nach und nach den Unsinn dieses Tuns durch bittere Erfahrungen lernt. Das Hoffnungsfrohe (mehr …)
„Ich, der HERR, ich habe dich in Gerechtigkeit gerufen und ergreife dich bei der Hand. Und ich behüte dich und mache dich zum Bund des Volkes, zum Licht der Nationen.” – Jesaja 42:6 Es gibt viele Schrifttexte im Alten Testament, die der Himmlische Vater zu dem besonderen Zweck benutzte, Seinem geliebten Sohn während seiner ersten Gegenwart Anweisungen und Ermutigungen zu geben. Bis zur festgelegten Zeit schlummerten diese Schriften in Gottes Vorratshaus der Weisheit der Bibel. Eine von diesen ist Psalm 110, in welchem von der gegebenen Verantwortung gesprochen wird, die Christus als König, Priester und Richter als Ergebnis seiner Treue übertragen werden sollte, des Menschen Erlösung vorzubereiten. Eine andere solche Schriftstelle finden wir in 3. Mose 23:4 – 21, wo verschiedene vorbildliche Züge des jüdischen Gesetzesbundes auf den Tod und die Auferstehung Jesu und auf die Ausgießung des Heiligen Geistes hinweisen. Jesaja, Kapitel 42, Vers 1, ist eine andere wundervolle (mehr …)
„Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir, … denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.” Matthäus 11:29 und 30 Unser Herr richtete diese Worte an die Juden. Er predigte nicht zu denen aus den Nationen, denn die Zeit der Gnade für sie war noch nicht gekommen. Er war gesandt, „um die verlorenen Schafe aus dem Hause Israel” zu sammeln. Die Israeliten standen unter dem Joch Roms, mit dem natürlich nicht das Joch gemeint war, von dem der Herr sprach. Sie standen auch unter dem Joch ihrer Religion, dem Joch des Gesetzes. Ein Joch bedeutet Knechtschaft. Wer ein Joch trägt, ist ein Knecht. Auf Ochsen legt man z. B. ein Joch, nicht um dieses zu tragen, sondern damit sie mit Hilfe des Jochs die Lasten tragen können, die man ihnen auflegt. Von daher wird es zum Symbol von Dienst, von Lastentragen. Das war bei den Israeliten (mehr …)