„Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollten wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt, und erkannt ,daß du der Heilige Gottes bist.” – Johannes 6:68 und 69 Der Apostel Petrus ist eine der schillerndsten und fesselndsten Charaktere im Neuen Testament. Er war unter denen, die zuerst Jünger des Herrn wurden. Es war Andreas, der Bruder des Petrus, der ihn zuerst Jesus vorstellte. Dies geschah kurz nachdem Jesus von den vierzig Tagen der Meditation in der Wüste zurückkehrte, während der er auch von dem Teufel versucht worden war. – Johannes 1:35 – 42 und Matthäus 4:1 – 11 Wenn wir all die Erfahrungen des Petrus in seiner Gesellschaft mit Jesus während der folgenden dreieinhalb Jahre betrachten würden, würde dies bedeuten, über den größten Teil der Geschichte unseres Herrn während dieser Zeit zu berichten. Petrus war nicht nur einer der zuerst Berufenen, sondern wurde auch einer von (mehr …)
„Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle.” – 1. Korinther 10:12 Das Gedächtnismahl, das geweihte Nachfolger Christi feiern, wurde von Jesus nicht beabsichtigt, um nur eine zeitliche Erinnerung an sein Leben der Widmung und des Dienstes gegenüber Gott und seines Todes als der Erlöser des Menschen zu sein. Diese ist tatsächlich die wichtigste Grundlage unserer Gemeinschaft mit ihm. Das Brot und der Kelch sind jedoch leere Symbole, wenn ihre Bedeutung nicht auch eine aussagekräftige, persönliche Auswirkung auf unser Leben hat. Es ist unsere Hoffnung, dass dieser Artikel in einer sehr praktischen Weise unsere fortwährende Verantwortung gegenüber Gott, der Wahrheit und unseren Geschwistern ins Gedächtnis ruft. Unser Leittext ist einer von vielen in der Heiligen Schrift, der uns an die Möglichkeit erinnert, aus der besonderen Gunst bei Gott zu fallen. Die Worte des Apostels zeigen auch deutlich, dass es für uns eine sehr deutlich gekennzeichnete Rolle gibt, (mehr …)
„An jenem Tage werden sieben Weiber einen Mann ergreifen und sprechen: Wir wollen unser eigenes Brot essen und uns mit unseren eigenen Kleidern bekleiden; nur laß uns nach deinem Namen genannt werden, nimm unsere Schmach hinweg.” – Jesaja 4:1 Viele Weissagungen sind in hohem Grade bildlich, symbolisch. Ohne Zweifel bezogen sie sich in einem gewissen Grad auf die Umstände und Verhältnisse des Volkes Israel zu der Zeit, als sie geschrieben wurden, aber wir haben apostolische Autorität dafür, anzunehmen, daß ihre Hauptlehren für das geistliche Israel bestimmt sind. Apostel Paulus sagt, daß „heilige Männer ehemals redeten und schrieben, getrieben vom Heiligen Geist”, und daß „sie nicht für sich selbst, sondern für uns die Dinge bedienten, die euch jetzt verkündigt worden sind”. – 2. Petrus 1:21 und 1. Petrus 1:12 Unser Herr und die Apostel zitierten immer aus den Weissagungen und bezogen die Lektionen stets auf ihre Zeit oder auf ein bestimmtes (mehr …)
„Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig besammen wohnen!” – Psalm 133:1 Als Joseph erkannte, daß seine Brüder sich verändert hatten, hatte er Mitgefühl mit ihnen. Als er sah, daß ihre Herzen in seinem eigenen Fall sich vom Schlechten abwandten und die göttliche Mißbilligung wahrnahmen, und es ihnen leidtat, da empfand er Mitleid für sie. Als er ihr Interesse für seinen alten Vater bemerkte und ihren Unwillen seinen Tod durch eine unfreundliche Handlung oder ein Wort zu beschleunigen, da war er voller Mitleid. Er wünschte jedoch, daß die Preisgabe seiner Identität, wer er in Wirklichkeit war, nicht vor den Ägyptern geschehen sollte. Als er merkte, daß ihn die Gefühle überwältigten wollten, gab er schnell den Befehl, daß alle Ägypter den Raum verlassen sollten. Dann gab er sich seinen Brüdern zu erkennen und sagte: „Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt.” Wir können uns (mehr …)