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Die Frage „Verlangte das Halten des Gesetzes Christi Tod?” ist von großer Tiefe und eine ganz besondere Frage. Auf der einen Seite könnte argumentiert werden, daß Christus einen Opfertod starb, und daß ein Gesetz, das den Tod eines Unschuldigen verlangt, nicht gerecht sein kann. Da nun Gottes Gesetz gerecht ist, verlangte es nicht den Tod eines Unschuldigen, und daher war es nicht notwendig, daß Jesus starb, um das Gesetz zu erfüllen. Doch das ist nur die eine Seite des Problems. Die andere Seite ist die, daß unser Herr Jesus, der seinen Gott von ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit seinem ganzen Verstand und seiner ganzen Kraft liebte, und der sein Leben dem Tun des Willens seines Vaters geweiht hatte, diesen Willen ausführen und alles, was dem entgegenstehen würde, vermeiden wollte. Sobald er also verstand, daß es Gottes Wille war, daß der Loskaufpreis eines vollkommenen menschlichen Lebens für Adam und die (mehr …)
„Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes, zur Vollendung der Heiligung in Gottesfurcht.” – 2. Korinther 7:1 Obwohl die Worte des Apostel Paulus in unserem Leittext sich nicht an die weltlichen Menschen richten, sind sie doch ein vortrefflicher Ratschlag, der für alle Menschen von Nutzen ist. Auf bestimmte Art und Weise erkennen alle zivilisierten Menschen an, daß „Reinheit gleich nach Gottesfurcht kommt”. Im Allgemeinen wird das Reine, das Saubere, als das Schöne empfunden; und Unreinigkeit und Befleckung wird sogar von den Unreinen und Befleckten erkannt. Was die äußerliche Reinigung betrifft, leben wir zumindest in einer Zeit, in der Wasser reichlich vorhanden und Seife preiswert ist – in der die Befleckung des Fleisches, soweit sie den äußerlichen Menschen betrifft, fast nicht zu entschuldigen ist. Aber Befleckung des Geistes kann nicht mit gewöhnlicher Seife und Wasser gereinigt werden. Und (mehr …)
„Wenn das Heer aufbricht, so sollen Aaron und seine Söhne hineingehen und den Vorhang abnehmen und die Lade des Zeugnisses damit bedecken, und sie sollen eine Decke von Seehundsfellen darauf tun und oben darüber ein Tuch von ganz blauem Purpur bereiten und die Stangen einstecken.”- 4. Mose 4:5 und 6 Unter den vielen Einzelheiten, welche die Bibel über die Errichtung der Stiftshütte mitteilt, werden besonders ausführlich die Anweisungen für ihre Fortbewegung von einem Lagerplatz zum anderen erwähnt. Das vierte Buch Mose berichtet im 4. Kapitel darüber. All diese Anweisungen sind in ihren reichen Einzelheiten faszinierend und vorbildlich, und es sind damit viele gegenbildliche Lektionen verbunden. Im besonderen Mittelpunkt unseres Interesses stehen dabei die Vorbereitungen der Bundeslade für den Transport, wie auch die Bundeslade selbst, als dem heiligsten und wichtigsten Gegenstand in Israel, dem die erste Aufmerksamkeit gebührte. Wie unser Leittext zeigt, wurden Aaron und seine Söhne mit diesem Dienst beauftragt. (mehr …)
„Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?“ – 1. Korinther 3:16 Die Geschichte Israels hält für die Neuen Schöpfungen viele wunderbare Lektionen bereit. Salomons Tempel ist ein Beispiel, wie Gott das alte Israel benutzte, um auf größere Wirklichkeiten hinzuweisen. Der Tempel war in alten Zeiten eines der wundervollsten Bauwerke. König David sammelte die Materialien, um den Tempel zu bauen, und Gott sah die Baupläne für jenes heilige Bauwerk vor. Paulus Bezugnahme Der Apostel Paulus, der uns etwas über den Symbolismus des Tempels mitteilen wollte, sagt klar und deutlich, daß dieser die Kirche darstellte. (1. Korinther 3:17, Epheser 2:21) Zu Lebenszeiten des Paulus stand in Jerusalem der Tempel, den Herodes hatte bauen lassen. Aber dieser Tempel wurde lange Zeit nach Salomo errichtet und erreichte in den Hebräischen Schriften nicht die gleich wichtige Bedeutung. Die Beschreibung des Salomonischen Tempels Es gibt zwei hauptsächliche Bibelbezüge, (mehr …)