2018

Sieben Weiber werden einen Mann ergreifen

„An jenem Tage werden sieben Weiber einen Mann ergreifen und sprechen: Wir wollen unser eigenes Brot essen und uns mit unseren eigenen Kleidern bekleiden; nur laß uns nach deinem Namen genannt werden, nimm unsere Schmach hinweg.” – Jesaja 4:1 Viele Weissagungen sind in hohem Grade bildlich, symbolisch. Ohne Zweifel bezogen sie sich in einem gewissen Grad auf die Umstände und Verhältnisse des Volkes Israel zu der Zeit, als sie geschrieben wurden, aber wir haben apostolische Autorität dafür, anzunehmen, daß ihre Hauptlehren für das geistliche Israel bestimmt sind. Apostel Paulus sagt, daß „heilige Männer ehemals redeten und schrieben, getrieben vom Heiligen Geist”, und daß „sie nicht für sich selbst, sondern für uns die Dinge bedienten, die euch jetzt verkündigt worden sind”. – 2. Petrus 1:21 und 1. Petrus 1:12 Unser Herr und die Apostel zitierten immer aus den Weissagungen und bezogen die Lektionen stets auf ihre Zeit oder auf ein bestimmtes (mehr …)

Gottes Sorge um die Verlorenen

Lukas 15:1 – 10 „Also wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut.” Das Wort ‚verloren‘ hat, auf die Menschheit bezogen, eine ganz andere Bedeutung in der Bibel als diejenige, die von der Theologie gebraucht wird. Dort wird der Begriff ‚verloren‘ angewendet auf Verdammte, für die es keine Hoffnung gibt; es schließt gemäß der Orthodoxie hoffnungslose, endlose, ewige Qual ein. In der Schrift aber wird ‚verloren‘ in einem beinahe entgegengesetzten Sinn gebraucht, wie wir sehen werden. Unser Herr, heilig in Wort und Wandel, wollte natürlich die frommen Leute seiner Tage an sich ziehen, so scheinbar die Pharisäer. Doch unter ihnen waren viele, deren Frömmigkeit Heuchelei war, und die sich in äußerer Zurschaustellung gefielen, anstatt in Reinheit und Heiligkeit des Herzens. Wir erleben den Herrn als Gast und in der Gesellschaft bekannter Pharisäer, wo er die Gelegenheit gut nutzte, um ihnen und anderen das Evangelium zu predigen. Aber (mehr …)

Barmherzigkeit ist besser als Opfer

„Siehe, wie fein und wie lieblich ist’s, wenn Brüder einträchtig besammen wohnen!” – Psalm 133:1 Als Joseph erkannte, daß seine Brüder sich verändert hatten, hatte er Mitgefühl mit ihnen. Als er sah, daß ihre Herzen in seinem eigenen Fall sich vom Schlechten abwandten und die göttliche Mißbilligung wahrnahmen, und es ihnen leidtat, da empfand er Mitleid für sie. Als er ihr Interesse für seinen alten Vater bemerkte und ihren Unwillen seinen Tod durch eine unfreundliche Handlung oder ein Wort zu beschleunigen, da war er voller Mitleid. Er wünschte jedoch, daß die Preisgabe seiner Identität, wer er in Wirklichkeit war, nicht vor den Ägyptern geschehen sollte. Als er merkte, daß ihn die Gefühle überwältigten wollten, gab er schnell den Befehl, daß alle Ägypter den Raum verlassen sollten. Dann gab er sich seinen Brüdern zu erkennen und sagte: „Ich bin Joseph, euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt.” Wir können uns (mehr …)

Gottes Werk in unserem Wollen und unserem Herzen

„Vollendet eure Rettung mit Furcht und Zittern; denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach seinem Wohlgefallen.” – Philipper 2:12 In allen Fällen, in denen die Apostel das Wort „wie” benutzen, weist es nachdrücklich auf die Neue Schöpfung hin, die geistigen Neuen Schöpfungen in Christus. Wenn Paulus sagt: „Bewirkt eure eigene Rettung”, richtet sich dies an die Kirche und nicht an die Welt. Die Welt befindet sich jetzt nicht in der Prüfung zur Rettung. „Vollendet eure Rettung mit Furcht und Zittern; denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt.” Aber wenn es die Neue Schöpfung betrifft, sollten wir uns daran erinnern, daß die Persönlichkeit noch beibehalten ist. Der Apostel sagt zum Beispiel: „Ihr seid erkauft um einen Preis” – bevor ihr neue Schöpfungen wurdet. Es ist das gleiche Ego, die gleiche Persönlichkeit, wie zuvor. Mit (mehr …)