2014

Zur Vollkommenheit übergehen

„Darum wollen wir (jetzt) die Anfangslehre von Christus verlassen und zur Vollkommenheit übergehen, nicht abermals den Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, mit der Lehre von Taufen, von der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht.” – Hebräer 6:1 und 2 (Schlachter-Übersetzung) Die hier ausgesprochene Ermahnung des Apostels „zur Vollkommenheit überzugehen”, ist wie viele andere Schriftstellen oft sehr mißverstanden und falsch angewendet worden. Solch falsche Anwendung veranlaßt oft auch aufrichtige Bibelforscher andere Schriftstellen zu mißdeuten, indem sie den Fehler machen, diese nicht in den textlichen Zusammenhang zu bringen. Die großen Lehren und praktischen Wahrheiten der Bibel setzen sich immer in einer erzählerischen und logischen Ordnung oder Folge fort, und erscheinen nicht als eine Sammlung von unzusammenhängenden Versen. Wenn wir verfehlen, diese Tatsache in Betracht zu ziehen, so werden wir über die Bedeutung des Einzeltextes nahezu mit Sicherheit die falschen Schlußfolgerungen ziehen, und ihn (mehr …)

Der Kampf der Neuen Schöpfung gegen das Fleisch

Man sagt, daß das Leben ein Kampf ist, in dem sich nur derjenige behaupten kann, der sich durchsetzt und „seine Ellbogen gebraucht”. Dies ist ein Kampf, in dem sich der Stärkere auf Kosten des Schwächeren durchsetzt und Vorteile verschafft. Es ist dies kein guter Kampf, wenn wir dies vom Standpunkt eines Christen aus betrachten, welcher uns lehrt, den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Auch die Bibel spricht von einem Kampf, den die Nachfolger des Herrn Jesus kämpfen. Und Paulus bezeichnet diesen Kampf als einen „guten Kampf”, und er ruft uns dazu auf, diesen „guten Kampf” zu kämpfen. – 1. Timotheus 6:12 Dieser Kampf ist ein Glaubenskampf, den die Fußstapfennachfolger Christi täglich kämpfen. Diese verfolgen andere Ziele, als diejenigen, die in der Welt kämpfen. Ihr Kampf gilt nicht ehrgeizigen und selbstsüchtigen Zwecken, noch trachten sie nach menschlichem Einfluß oder Reichtum. Sie kämpfen auch nicht gegen die Interessen ihrer Mitmenschen, ja, (mehr …)

Die Frucht des Geistes

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe.” – Galater 5:22 Zu einer bestimmten Zeit war die Erde wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe. Es gab nichts auf dieser großen weiten Welt als nur eine trostlose Leere, ein Vakuum. Die hebräische Übersetzung definiert das Wort „leer” als öde, leblos, tot. Dann lesen wir in 1. Mose 1:2 „Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.” Sobald der Geist Gottes zu wirken begann, fingen die Dinge an, zu geschehen – gewaltige Dinge, buchstäblich die Welt erschütternde Ereignisse. Die Finsternis floh, und es wurde Licht. Tag und Nacht wurden voneinander geschieden. Es gab ein Firmament – eine Atmosphäre, wo zuvor nichts existiert hatte. Die Meere und das trockene Land erschienen. Vegetation jeder Art und Größe kam hervor und blühte. Die Meere füllten sich mit lebenden Wesen, einschließlich großen Walen und Ungeheuern. Dann erschienen auch andere lebendige Schöpfungen in unglaublicher Vielfalt (mehr …)

Euch ist es gegeben die Geheimnisse des Königreichs zu wissen

„Denn der Herr, Jahwe, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe.” – Amos 3:7 Neugier ist eine weitverbreitete menschliche Eigenschaft, die oftmals spöttisch belächelt wird. Eine ernsthaftere und positivere Art von Neugier ist die Wißbegier. Es ist in jedem Menschen ein innerer Drang vorhanden, Erklärungen für die ihn umgebenden Dinge zu finden und den Fragen nach dem Ursprung der Dinge auf den Grund zu gehen. Zu den häufig gestellten Fragen gehört auch die Frage nach dem „woher” und „wohin” des Menschen. Über die Zukunft des Menschen und die Zukunft seiner Wohnstätte, der Erde, diskutieren und schreiben die „Weisen” dieser Welt. Während diese in der Evolutionstheorie die Antwort auf die Frage nach dem „woher” gefunden zu haben glauben, sind sich jene Wissenschaftler, die sich mit der zukünftigen Wohnstätte des Menschen beschäftigen, nicht einig, ob diese auf dem Meeresgrund oder aber im Weltall auf (mehr …)