Ziel

Eifrig in guten Werken

„Aber wir bauten weiter an der Mauer; und die ganze Mauer wurde bis zur Hälfte geschlossen, und das Volk hatte Mut zur Arbeit.“ (Nehemia 3:38)

Apostel Paulus schrieb über Jesus und seine Nachfolger: „Der sich selbst für uns gegeben hat, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufte und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken.“ (Titus 2:14) In jedem Zeitalter waren die Menschen, die Gott treu waren, eifrig in guten Werken, die von Gott beauftragt und auch gesegnet wurden. Diejenigen, die sich nur dazu bekannt haben, sein Volk zu sein, aber lauwarm gegenüber den Dingen waren, die er von ihnen gefordert hatte, waren ihm nicht wohlgefällig und werden vor der Möglichkeit gewarnt, von der göttlichen Gunst ausgeschlossen zu werden (Offenbarung 3:16).

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Vorrechte der Söhne Gottes

„Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.”

Matthäus 6:8

Diese Worte wurden nicht an die Welt im Allgemeinen gerichtet, denn die ganze Welt liegt in der Sünde, alle zusammen befinden sich außerhalb der Gemeinschaft mit Gott. Diese Worte wurden auch nicht an gewöhnliche Juden gerichtet; denn die Juden sind auch Glieder des Adamischen Geschlechts, das sich außerhalb der Harmonie mit Gott befindet, und ihr Bund war nicht ein Bund der Sohnschaft, sondern der von Knechten. Mose war in seinem ganzen Haus treu als ein Diener. – Hebräer 3:5 Wir finden nirgendwo, daß auf die Israeliten als Söhne Gottes hingewiesen wird. In den Prophezeiungen werden Hinweise gegeben, was Gott in Zukunft für sie tun würde. Aber es gibt keine direkte Feststellung, daß Er ihr Vater oder sie Seine Kinder wären.

Wir alle erkennen, daß es so war. Es würde unpassend sein, wenn es anders wäre, denn die Versöhnung ist für die sündige Welt noch nicht gemacht worden. Weder eine Jude noch irgendjemand von der Welt von heute haben ein Recht Gott ihren Vater zu nennen, noch an Ihn als ihren Vater zu denken. Die einzigen, die ein Recht haben, Gott „unseren Vater” zu nennen, sind solche, die durch Christus in eine Bundesbeziehung mit Ihm gelangt sind. Der Apostel sagt, daß wir durch diese Beziehung, „jetzt Söhne Gottes sind”.

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Gewinn durch Verlust

„Aber was auch immer mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Verlust gehalten.” – Philipper 3:7

Die erste christliche Kirche, die in Europa von dem Apostel Paulus organisiert wurde, war die Versammlung in Philippi, in der Umgegend von Mazedonien. In unserem Studium des Philipperbriefes, den Paulus Jahre später während seiner Gefangenschaft in Rom schrieb, machen wir die Erfahrung, daß er diese Kirche besonders liebte. Wir erkennen auch die liebliche Gemeinschaft, welcher sich die neu Bekehrten erfreuten, wenn sie sich im Haus der Lydia trafen. – Philipper 1:3 – 5 und Apostelgeschichte 16:14 und 15

Wie in Apostelgeschichte 16:16 – 40 berichtet wird, verließen der Apostel Paulus und seine Gefährten im Dienst Philippi unter schwierigen Umständen. In den folgenden Abschnitten berichtet die Schrift über diese Erfahrungen, die, obwohl sie sehr trübselig für das Fleisch waren, entsprechend dem Geist zu einem sehr gesegneten Ergebnis führten, dessen die Brüder sich erfreuten. „Es geschah aber, als wir zur Gebetsstätte gingen, daß uns eine Magd begegnete, die einen Wahrsagegeist hatte; sie brachte ihren Herren großen Gewinn durch Wahrsagen. Diese folgte dem Paulus und uns nach und schrie und sprach: Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Höchsten, die [euch] den Weg des Heils verkündigen. Dies aber tat sie viele Tage. Paulus aber wurde unwillig, wandte sich um und sprach zu dem Geist: Ich gebiete dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren! Und er fuhr aus zu derselben Stunde.” – Apostelgeschichte 16:16 – 18

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