wandeln

Im Geist wandeln

„Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches nicht erfüllen.“ (Galater 5:16 – siehe auch Galater 5:16-26)

Der Brief des Paulus an die Galater wurde verfasst, um den Einfluss der judaistischen Lehrer zu bekämpfen. Diese versuchten, den Glauben der Nachfolger zu untergraben, indem sie darauf beharrten, dass sie in ihrer Beziehung zu Gott auch das Gesetz Mose befolgen müssten. In unserem Leittext wird jedoch betont, dass die einzige Möglichkeit, menschliche Ziele, Ambitionen und Begierden unter Kontrolle zu halten, darin besteht, sich dem göttlichen Einfluss durch Gottes Wort zu unterwerfen, und zwar als Ergebnis der der Zeugung mit dem Geist.

Doch selbst bei geweihten Gläubigen kann es aufgrund unserer ererbten sündigen Natur vorkommen, dass wir Gefühle der Feindseligkeit gegen andere hegen, wenn sie sich uns gegenüber auf eine Weise verhalten, die uns im Fleisch verärgert. Solche Neigungen müssen überwunden werden, wenn wir an der Wiederherstellung der gefallenen Menschheit zur Vollkommenheit im Reich Gottes teilhaben wollen. „Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht das tut, was ihr wollt. Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter dem Gesetz.“ (Verse 17 und 18)

Mehr erfahren

Unsere „eisernen Tore“

„Sie kamen an das eiserne Tor, das in die Stadt führte, das sich ihnen von selbst öffnete.“ 

Apostelgeschichte 12:10

Als Jesus in Gethsemane der Menge entgegentrat, die aus Jerusalem gekommen war, um ihn zu verhaften, zog Petrus sein Schwert und schlug bei dem Versuch, Jesus von seinen Feinden zu befreien, einem Knecht des Hohepriesters das Ohr ab. Jesus gebot Petrus, sein Schwert einzustecken, und erklärte, dass er seinen Vater nur zu bitten brauchte und er zwölf Legionen Engel senden würde, um ihn zu beschützen und zu befreien. (Matthäus 26:51-53)

Später, als Jesus vor Pilatus stand, der Behauptung beschuldigt, ein König zu sein, war dieser römische Statthalter etwas gereizt, weil der Meister so verschlossen war. Er fragte Jesus, ob ihm nicht die Würde seiner Stellung bekannt sei, und was es für ihn bedeuten würde, ein günstiges Urteil von ihm zu erhalten. Jesus aber antwortete: „Du hättest keinerlei Gewalt gegen mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre.“ (Johannes 19:11)

Mehr erfahren